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Aus der Neuen Solidarität Nr. 39/2006 |
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Einer der wichtigsten Unterstützer der rechtsextremen Propagandisten, die für den Lügenfilm Der Weg zum 11.9. verantwortlich sind, ist der LaRouche-Hasser John Train. Trains Karriere hatte mit seinem CCF-Literaturjournal The Paris Review begonnen, das er 1953 in Paris gründete. Seine erste Frau, Maria Teresa Cini di Pianzano, eröffnete ihm Kontakte zu "Literati" aus dem Umfeld des europäischen Adels, von denen sich viele dem CIA-finanzierten "Kongreß für kulturelle Freiheit" (CCF) anschlossen.
Trains Northcote Parkinson Fund (NPF) hat schon viele "Dokumentarfilme" des Public Broadcasting System (PBS) finanziert. Vizechef der Firma CPB, die die öffentlichen Mittel des PBS verteilt, ist Michael Pack, der auf Trains Gehaltsliste steht und ein Freund von Vizepräsident Cheneys Ehefrau Lynne Cheney ist. Pack begann seine Karriere in den 80er Jahren als Produzent von PBS-Filmen zur "Sexualerziehung" für öffentliche Schulen; Trains NPF förderte ihn mit bis zu 750 000 Dollar pro Jahr.
Auch jüngste Aktivitäten gegen Lyndon LaRouche und seine Mitarbeiter auf beiden Seiten des Atlantiks tragen die Handschrift John Trains. Train steht im Mittelpunkt einer mehrschichtigen Operation mit Finanzinstituten, Stiftungen, Anwaltskanzleien der "Elite", korrupten Journalisten und Spezialisten für "schmutzige Tricks".
Hintergrund der jüngsten Operation ist die eskalierende Wirtschafts- und Finanzkrise. Train, der Autor von Büchern wie Great Financial Fiascos und Die Meister des Geldes ist, fürchtet LaRouches Einfluß unter solchen Krisenbedingungen. Trains Finanzunternehmen Montrose Advisors bedient eine exklusive Klientel mit über Generationen angehäuften großen Familienvermögen.
Der neue Angriff wird als genauso schwerwiegend eingeschätzt wie Trains frühere Operationen gegen LaRouche, die 1983 begannen, kurz nachdem US-Präsident Ronald Reagan der Sowjetunion die Strategische Verteidigungsinitiative (SDI) als gemeinsamen Ausweg aus der Strategie der "gegenseitigen gesicherten Zerstörung" (MAD) angeboten hatte. Reagans SDI beruhte auf strategischen Konzepten, die LaRouche Ende der 70er Jahre entwickelt hatte. Ab April 1983 veranstaltete Train in seinem New Yorker Penthouse mehrere Treffen mit privaten Nachrichtendienstleuten, Journalisten und Vertretern von Stiftungen, um systematische Verleumdungen und schmutzige Tricks gegen LaRouche in Gang zu setzen.
Heute benutzt Train dazu seinen Fonds NPF, der Gelder etlicher neokonservativer steuerbefreiter Stiftungen wie der Bradley-, Olin- und Achelis & Bodman-Stiftung sammelt. Den amtlichen Steuerunterlagen zufolge diente NPF auch als Geldschleuse für den führenden Neocon Michael Ledeen und dessen Beraterunternehmen ISI Enterprises. Achelis & Bodman gründeten und finanzierten 1979 die American Family Foundation (AFF), die Verleumdungen über LaRouches Organisation als "Politsekte" verbreitete. Die Verleumdungen von Trains "Einsatzgruppe gegen LaRouche" wurden auch nach Deutschland und Frankreich exportiert. Eine maßgebliche Rolle spielten dabei in Deutschland der AFF-Vertreter Pfarrer Haack sowie der Münchener Journalist Kurt Hirsch, den die deutsche Spionageabwehr später als Mitarbeiter der Desinformationsabteilung der Stasi enttarnte. Ein inzwischen verstorbener Treuhänder von Trains Northcote Parkinson Fund, Edward H. Tuck, war Mitgründer der "French American Foundation" (FAF) in Frankreich, die in Aktivitäten gegen LaRouches Mitstreiter Jacques Cheminade verwickelt ist.
Ende 2002 reiste Train persönlich nach London, Brüssel und auf den Balkan, um Gespräche zur Vorbereitung der Irak-Invasion zu führen, die mit Lügen der Propagandamaschine aus Dick Cheneys Büro und Tony Blairs Downing Street 10 gerechtfertigt wurde. Eine maßgebliche Rolle spielte dabei Blairs Mitarbeiterin Baronin Symons.
Als die Opposition gegen den Irakkrieg im Sommer 2003 immer mehr wuchs, verwendete man die AFF-Verleumdungen in einer massiven britischen Medienkampagne, die LaRouche die Schuld am möglichen "Mord" an einem britischen Studenten gab, der im März 2003 in Deutschland Selbstmord beging. Die deutschen Behörden verwarfen die Anschuldigungen als haltlos und schlossen die Akte. Man sollte nicht vergessen, daß 1986 sogar die Verleumdung verbreitet wurde, LaRouche habe den schwedischen Regierungschef Olof Palme ermordet.
Am Berliner Aspen-Institut verbreitet der Neocon Jeffrey Gedmin, ein enger Mitarbeiter eines Treuhänders von Trains Northcote Parkinson Fund, Edward Streator, ständig die Behauptung, Gegner der Kriegspolitik von Bush, Cheney und Blair seien "antiamerikanisch" und "antisemitisch" - dieselbe Linie vertritt auch die abstruse deutsche Extremistengruppe "Antideutschen Antifa". Gedmin hat auch schon öffentlich LaRouches Einfluß in Deutschland angegriffen. Gedmin ist ein persönlicher Freund des Mitbegründers des "Kongresses für kulturelle Freiheit", Melvin Lasky.
al
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Lesen Sie hierzu bitte auch:
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