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Aus der Neuen Solidarität Nr. 44/2006 |
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In der Radiotalkshow The O'Reilly Factor schockierte der Direktor des Ayn-Rand-Instituts Yaron Brook im Frühjahr mit seinen blutrünstigen Tiraden sogar den rechtslastigen Radiomoderator Bill O'Reilly.
O'Reilly: Heute ist Dr. Yaron Brook, der Präsident des Ayn-Rand-Instituts in Irvine, Kalifornien, bei uns. Ihr Institut fordert härtere Militärmaßnahmen im Irak. Ist es das, was Sie wollen?
Brook: Oh, absolut. Wir wollen, daß die Verhaltensvorschriften im Irak grundlegend geändert werden ... Der Aufstand kann nur niedergeschlagen werden, wenn das Militär wesentlich brutaler gegen die Aufständischen vorgeht, als es das heute tut ...
O'Reilly:... Aber Sie fordern nicht, daß die USA gefangene Iraker exekutieren?
Brook: Ich schlage vor, den Krieg zu den Zivilisten zu bringen - die Konsequenzen dieses Krieges, und zwar den Zivilisten, die den Aufständischen in Falludscha und anderswo Unterschlupf gewähren, ihnen helfen und sie unterstützen.
O'Reilly: Indem man was tut?
Brook: Ich will, daß die USA Falludschah in Schutt und Asche legen und den Irakern sagen: Wenn ihr weiter die Aufständischen unterstützt, dann werdet ihr keine Wohnungen mehr haben - keine Wohnungen und keine Moscheen ...
O'Reilly: Aber dann wären wir Nazis! Das war es, was die Nazis getan haben.
Brook: Oh, wir wären keine Nazis.
O'Reilly: Sicher wären wir das!
Brook: Aber Bill, wir sind die Guten, wir kämpfen ...
O'Reilly: Das haben die Nazis auch gedacht...
Brook: Wir kämpfen für die Selbstverteidigung der Vereinigten Staaten. Wir kämpfen, um das Leben von Amerikanern zu schützen.
O'Reilly: Sie müssen aber erkennen, daß die übrige Welt das anders sieht. Die Doktrin der Nazis in den besetzten Gebieten lautete: Wenn ihr einen von uns tötet, bringen wir 100 von euch um. Wenn ihr uns angreift, machen wir eure Stadt dem Erdboden gleich ...
Brook: Sherman hat am Ende des Bürgerkriegs Atlanta niedergebrannt, indem er gegen die Zivilbevölkerung vorging. Genau das müssen wir jetzt auch tun. Das haben wir im Zweiten Weltkrieg getan.
O'Reilly: Sie werden uns damit weitere Feinde machen ...
Brook: Wie haben wir den Zweiten Weltkrieg beendet? Indem wir Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abwarfen. Wir haben uns nicht noch mehr Feinde gemacht, wir haben uns vielmehr Freunde gemacht und letztendlich Japan befreit. Wir haben das japanische Volk in die Knie gezwungen, und der einzige Weg, wie man eine Demokratie in einer Kultur errichten kann, die so sehr gegen die Freiheit ist, besteht darin, diese Kultur in die Knie zu zwingen.
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Lesen Sie hierzu bitte auch:
Nein zu Angriffskrieg und Völkermord! Stoppt die Cheney-Propaganda für Massenmord an Moslems! |
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