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Aus der Neuen Solidarität Nr. 44/2006

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Ende eines Umweltmythos

Wer erinnert sich noch an die Aufregung in jeder etwas heißeren Sommerperiode seit 1998 über die steigenden Ozonwerte? Schon damals waren die höchsten Ozonwerte in den Waldgebieten gemessen worden, in die sich kaum je ein Auto verirrt hatte. Trotzdem! Der Autoverkehr war schuld, und die Autobesitzer mußten neue Katalysatoren kaufen. Sogar Fahrverbote wurden unter Umweltminister Trittin ausgesprochen. Mediengerechte "Wissenschaftler" lieferten dafür die Rechtfertigung. Wer etwas dagegen sagte, galt als gewinnsüchtiger Umweltfeind.

Tatsächlich dient Ozon jedoch - wie seit 1901 im Wiesbadener Wasserwerk - zur Säuberung und Entkeimung auch der Luft, und Stickoxide tragen (siehe nebenstehenden Artikel) nicht zur Bildung, sondern zum Abbau des Ozons bei. Wie so manche bisherige Umweltkampagne sollte auch die Ozonkampagne die Bevölkerung an das angestrebte Herunterfahren ihres Versorgungsniveaus gewöhnen und die preistreibende Gier der Finanzhaie hinter angeblichem Umweltschutz verstecken.

hhb