AMERIKA

Die Kriegspartei zeigt ihr wahres Gesicht

Propagandisten der Kriegspartei verrieten mehr, als sie wollten: Einer verglich das westliche System mit der Sowjetunion kurz vor dem Zusammenbruch.
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Vielsagende Äußerungen - Am Rande der in der Rubrik Bürgerrechtsbewegung International beschriebenen Veranstaltung kam es zu einem vielsagenden Wortwechsel zwischen Andrew Bernstein vom Ayn-Rand-Institut (ARI) (Bild) und Mitgliedern der LaRouche-Jugendbewegung (LYM). Ein Mitglied fragte Bernstein: "Geht es bei euch immer so wild zu?" - Bernstein: "Nein, aber wir sind umstritten." - "Warum?" - "Wenn ich Präsident wäre, hätte ich schon längst Atombomben auf einige Länder geworfen!"
  Im Gespräch mit einem anderen Mitglied der LYM sagte Bernstein: "Ja, wir sollten Millionen von Moslems töten." - "Auch Milliarden?" - "Ja, auch Milliarden!" - "Wie wär's mit Billionen?" An diesem Punkt merkte Bernstein wohl, mit wem er da sprach und antwortete: "Ihr seid verrückt, und wißt ihr was? Wir sollten auch euch töten, wenn ihr uns im Wege steht!"

Der "Aufstand der Generäle"

In einer ungewöhnlichen Petition fordern hunderte aktiver Soldaten einen umgehenden Rückzug aus dem Irak. Das gleiche fordert zahlreiche Offiziere im Ruhestand, meist ehemalige Unterstützer der Republikanischen Partei. Dabei spielt die Sorge vor einem Militärschlag gegen den Iran eine wesentliche Rolle.
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Gen. Hoar: Irak-Invasion war eine "schlechte Idee"

Gen. a.D. Joseph Hoar, der frühere Oberkommandeur des Zentralkommandos, war am 25. Oktober zu Gast in der "Joey Reynolds Show" im Radiosender WOR. Weitere Gäste waren der frühere Militärkorrespondent von CNN, Chuck de Caro, und der Chefredakteur von EIR, Jeffrey Steinberg. Wir bringen Auszüge aus der äußerst lebhaften Diskussion.
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General (a.D.) Joseph Hoar

Wie nach Watergate

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Der demokratische Abgeordnete
John Murtha (hier bei einem
Interview im US-Fernsehsender
ABC) genießt beim Militär hohes
Ansehen.

Eine Stimme der Vernunft

Der ehemalige amerikanische Botschafter in Saudi-Arabien, Chas Freeman, machte in einer außergewöhnlichen Rede deutlich, was erfahrene, "realistische" Außenpolitiker in Amerika über die Mittelost-Politik der Regierung Bush/Cheney denken.
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Botschafter Chas Freeman nahm bei
seiner Rede kein Blatt vor den Mund.

Philip D. Zelikow oder Wie man das Bewußtsein der Allgemeinheit umformt

Der Theoretiker des bewußtseinsverändernden "katastrophalen Terrorismus" und Vordenker von Bushs "Krieg gegen den Terror" dirigierte später die Arbeit der offiziellen 9/11-Untersuchungskommission. Unlängst mutierte er zum "Bush-Kritiker".
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Philip Zelikow dachte schon 1998 über die politischen Auswirkungen eines "katastrophalen Anschlags" auf das New Yorker World Trade Center nach. Der wenig ergiebige Bericht der "9/11-Kommission" (im Bild der Abschlußbericht) entstand unter seiner Direktion.

SÜDWESTASIEN

Provokationen gegen die Bundesmarine

Mit den jüngsten "Scheinangriffen" der israelischen Luftwaffe auf deutsche Schiffe und Hubschrauber sollen Deutschland, die Vereinten Nationen und die Souveränität des Libanon "vorgeführt" werden - und das ist von der Regierung Bush "abgenickt".
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Sind Koranschulen jetzt militärische Angriffsziele?

83 Menschen kamen am 30. Oktober bei einem Luftangriff auf eine pakistanische Koranschule ums Leben. Nach Massenprotesten wurde die gesamte Region abgeriegelt.
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FEUILLETON

Alleingelassen im Großen Spiel

Ende Oktober gedachte man in der Frankfurter Paulskirche des Ungarnaufstandes von 1956.
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Preise über Preise: Hans Magnus Enzensberger

Hans Magnus Enzensberger, "Ober-Zeitgeistlicher" der 68er-Bewegung, propagiert neuerdings in seinem vielgerühmten Stil die Politik der Neocons.
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Enzensberger bei seiner mutmaßlichen
Lieblingsbeschäftigung:
sich sonnen in seinem Ruhm.
- "Griechische Ausgrabungen" -

Platon und die Sophisten:
"Sophistes" und "Gorgias"

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Aus Platons Dialog Gorgias

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Sokrates (rechts) und Gorgias im Streitgespräch

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Verschenken Sie Ideen!
Seit über zehn Jahren beschäftigen sich die "Dichterpflänzchen" - der Poesiekreis im Schiller-Institut - in ihrer Freizeit mit klassischer Dichtung und arbeiten an der lebendigen Darstellung dieser Werke. Bei ihren Auftritten bringen sie nicht nur die beliebten Gedichte Schillers oder Goethes, sondern auch viele Texte zu Gehör, die der breiten Masse meist unbekannt sind, obwohl sie Ideen enthalten, die auch für unsere Zeit von größter Bedeutung sind.

Um diese Ideen einem breiteren Kreis zugänglich zu machen, gibt es inzwischen Live-Mitschnitte verschiedener Rezitationen. Auch wenn die "Dichterpflänzchen" keine "Profis" sind, lohnt es, sich auf diese Weise mit den Gedanken der großen Dichter auseinanderzusetzen.

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  • Schillerfest 2001: Das Ideal und das Leben
    - über Schillers philosophische Schrift: Über das Erhabene
  • Schillerfest 2002: Kassandra trifft Iphigenie
    - ein aktueller Ausflug in antike Zeiten

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  • Weltpoesie allein ist Weltversöhnung
    - Friedrich Rückert - ein Portrait in Gedichten und Liedern
  • Festival deutscher und persischer Dichtung
    - in Düsseldorf und Wiesbaden, April 2002

Portraits (1 CD, 7,- EUR + Versandkosten)

  • Küsse der deutschen Muse
    - Heinrich Heine - ein Portrait in Gedichten, Prosa und Liedern

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    - aufgenommen in Schillers Gartenhaus in Jena am 31. Mai 2003

Mitglieder des Schiller-Instituts erhalten auf jede CD 2,- EUR Ermäßigung.

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Neue Broschüre im Dr. Böttiger-Verlag

Wo ist unsere Kultur geblieben?

Wie konnte es geschehen, daß Deutschland, das Land der Dichter, Denker und Erfinder, so weitgehend von seinen kulturellen und geistigen Wurzeln abgeschnitten worden ist?

Eine Antwort darauf gibt die dritte Broschüre über die Neokonservativen in der Regierung Bush und ihre historischen Vorläufer, die unter dem Titel Children of Satan III: Der (Sex)Kongreß für Kulturfaschismus in den USA erschienen ist und nun auch auf deutsch vorliegt.

Das Zusammenspiel zwischen dem amerikanisch gesteuerten Kongreß für kulturelle Freiheit (Congress of Cultural Freedom, CCF) und der Frankfurter Schule bei dieser Kulturzerstörung in der Nachkriegszeit ist höchst aufschlußreich.

Aus dem Inhalt

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