|
|
|
|
|
| Kernthemen | Suchen | Abonnieren | Leserforum |
|
Aus der Neuen Solidarität Nr. 49/2006 |
|
|
In seinem Internetforum sprach Lyndon LaRouche am 16. November vor allem über die notwendigen Maßnahmen zur Neuordnung des Finanzsystems und zum Wiederaufbau der Weltwirtschaft. Wir bringen Auszüge.
Unser Thema wird im wesentlichen das Thema Wirtschaft an sich sein, was große Aufmerksamkeit erfordert und größere Aufmerksamkeit erhalten wird. Ich erstelle gerade eine Studie, die u.a. in EIR veröffentlicht wird, und den Titel trägt: Die US-Wirtschaft retten, die sich mit einigen Aspekten, die auch in meinen jetzigen Ausführungen zur Sprache kommen werden ...
Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit auf drei Kernpunkte lenken; dann werde ich auf die Wirtschaft zurückkommen.
Erstens warnte unser ehem. Finanzminister Bob Rubin kürzlich, daß wir vor einer großen Krise stehen; direkt vor einem Kollaps des jetzigen Währungs- und Finanzsystems. Er hat keine Lösung präsentiert, aber auf die Notwendigkeit hingewiesen, auf diese Gefahr zu reagieren, die er noch stark untertrieben hat. Dagegen habe ich nichts einzuwenden, denn Robert Rubin ist ein Fachmann im Banksektor - deshalb wurde er Finanzminister. Er ist ein sehr kluger Mann; er ist sehr intelligent und mutig. Aber er ist ein Bankier, kein Politiker. Er ist kein Kommandeur einer Armee im Feld. Ich selbst neige mehr zu letzterem, wie Sie wissen.
Aber ich stimme mit ihm in diesem Punkt überein und habe nichts dagegen, daß er das Problem stark untertreibt und keine Lösung vorschlägt - auch nicht insoweit, wie er selbst eine Lösung hat. Sein Job ist es, die Dinge voranzubringen, die Leute so zu mobilisieren, daß sie erkennen, daß wir keine ,glückliche' Wirtschaft haben, sondern eine schreckliche, unter der die ärmeren 80%, ja sogar 90% der Familien in den USA stark leiden. Eine Ökonomie, in der sich alle Nationalstaaten West- und Mitteleuropas in einem Desintegrationsprozeß befinden, und in dem es z.B. in Südamerika nur in einigen Teilen eine gewisse Erholung gibt, ansonsten aber massives Elend herrscht. Die Lage in Afrika ist unbeschreiblich. Und wenn die USA kollabieren, wie ich gleich näher erläutern werde, wird auch China abstürzen; auch Indien und die ganze übrige Welt; und zwar kettenreaktionsartig - nicht nur in eine Depression, sondern in eine allgemeine Zusammenbruchskrise wie die, die Mitte des 14. Jh. Europa heimsuchte. In dem damaligen ,neuen finsteren Zeitalter' verschwand in nur einer Generation die Hälfte aller Siedlungen Europas von der Landkarte; ein Drittel der Bevölkerung wurde ausgelöscht. Heute droht uns dies womöglich weltweit. Kritisieren Sie also Bob nicht, denn er muß versuchen, einige Holzköpfe zum Leben zu erwecken, damit sie merken, daß wir in einer tödlichen Krise stecken, die starke und außergewöhnliche Abhilfen erfordert. Zum Glück gibt es diese Abhilfen, wenn wir den Willen haben, sie zu akzeptieren.
Eine ähnliche Lage haben wir in punkto Rückzug aus dem Irak. Wir sind wohl alle zu einem Rückzug aus dem Irak entschlossen. Weil es dabei aber praktische Probleme gibt, müssen wir dafür sorgen, daß der ernsthafte Wille besteht, aus dem Irak herauszukommen. Das ist keine halbherzige Entschlossenheit, sondern eine absolute! Doch wir können den Irak nicht einfach verlassen! Deshalb müssen wir, wie einige führende Generäle erklärten, die gegen diesen Krieg sind und das auch öffentlich gesagt haben, einen Prozeß in Gang setzen, mit dessen Hilfe wir uns erfolgreich zurückziehen, der aber das dortige Chaos, das die Regierung Bush angerichtet hat, nicht noch vergrößert. Deshalb stimme ich mit beiden Seiten überein; mit der, die ,sofortiger Rückzug' sagt, und mit der, die erklärt: ,Wir brauchen einen Rückzugsplan, der den Erfordernissen gerecht wird'.
Es gibt noch eine weitere Frage dieser Kategorie: Einige Demokraten trauen sich nicht, im Kongreß das Wort ,Impeachment' zu sagen. Warum? Sie sind für ein Absetzungsverfahren, wir sind für ein Absetzungsverfahren - abgesehen von einigen Hohlköpfen, wie z.B. dem demokratischen Hohlkopf Joe Lieberman, der von den Republikanern gewählt wurde, aber er wird als Demokrat bezeichnet. Aber insgesamt haben Abgeordnete wie z.B. John Conyers, der demnächst den zuständigen Ausschuß leiten wird, wenn sie sagen: Bei einem Verfahren gegen den Präsidenten, in dem Kongreß Richter und Jury sein muß, kann man nicht gleich zu Anfang als Ankläger auftreten. Man muß die verfassungsmäßige Prozedur befolgen, denn man darf das Recht und den fairen Prozeß nicht beugen bzw. stören; auch dann nicht, wenn man das Notwendige tut.
Aber wir, die wir nicht im Kongreß sitzen, nicht im Senat und nicht im Repräsentantenhaus, haben die Verantwortung, das - wie wir wissen - notwendige Absetzungsverfahren zu fordern: Cheney muß als erster gehen! Deshalb machen wir Druck, und sie führen den Prozeß. Und so lange ihr Prozeß unserem Druck entspricht, wird das Richtige dabei herauskommen. So funktioniert Führung bzw. der entsprechende Prozeß des Regierens. Man muß einen strategischen Überblick haben über das, was geschehen muß, und ein Verständnis für das zu korrigierende Problem. Aber man muß auch Respekt für den verfassungsmäßigen Ablauf haben, damit man auf dem Weg zum Ziel nicht das Ziel selbst zerstört. Daher rede ich so wie ich das tue, und das ist auch meine Aufgabe. Ich bin der knallharte Typ; sie sind die weichen Typen. Sie sprechen sanft, ich knallhart.
Es gibt noch einen weiteren Punkt, unseren wichtigsten Punkt heute, warum Bob Rubin keine Lösung hat. Keine der wohlmeinenden Finanz- und Wirtschaftsautoritäten in den USA, Westeuropa, eigentlich der ganzen Welt, haben eine Vorstellung davon, wie diese akute internationale Finanz-, Währungs- und Wirtschaftskrise zu lösen ist. Keiner! Außer mir! Daher muß ich erstens offen sagen, was die Lösung ist, und zweitens die Natur des Problems benennen, damit wir die Medizin anwenden, die dem kranken Patienten heilen kann. Wenn wir das nicht tun, was meines Wissens nach getan werden muß, wenn wir nicht einige notwendige Schritte unternehmen, werden wir bei dem Versuch, die Krise zu lösen, das Chaos noch verschlimmern. Und wenn wir es vergrößern, jetzt, in einer Krise, die schlimmer ist als 1929-1933, droht uns ein finsteres Zeitalter.
Daher muß jetzt gehandelt werden. Entscheidungen müssen jetzt getroffen werden. Die Medizin muß die richtige Medizin sein; die Lösung, der Plan muß der richtige sein, dann können wir lebend aus dieser Krise herauskommen und uns von einigen der Krankheiten befreien, die uns an diesen Punkt gebracht haben. Das ist meine Aufgabe.
Ich muß sagen, was getan werden muß, denn die anderen wissen nicht, was zu tun ist. Bob Rubin weiß nicht, was zu tun ist, und er gehört auf diesem Gebiet zu den Klügsten in den USA. Auch Bill Clinton weiß es nicht. Keiner der Ausschußvorsitzenden im Kongreß - egal, ob Senat oder Repräsentantenhaus - weiß, was zu tun ist. Die besten von ihnen wollen wirklich etwas tun. Sie wollen wissen, was sie tun müssen. Meine Aufgabe ist es, ihnen zu sagen, was die Lösung ist, und was zu tun ist. Hoffen wir, daß sie mir zustimmen - zu unser aller Wohl und dem künftiger Generationen der Menschheit.
Vor der derzeitigen Krise habe ich Ende 1995 gewarnt, als ich an einer Konferenz des Vatikans zu gesundheitspolitischen Fragen teilnahm. Während der Abschlußsitzung dieses Themenbereiches legte ich eine Schrift vor, die als Unterstützung der Konferenz gedacht war und in der ich die allgemeine Natur der Krise darlegte, der wir uns gegenübersehen und in der die Gesundheitspolitik lokalisiert werden muß - die wirtschaftlichen Aspekte des Problems, wie man der zunehmenden Krise, der falschen Politik und dem Versagen, die Erfordernisse weltweit zu erfüllen, beikommen kann.
Ich habe das gleiche Material in Form der sogenannten "Kollapsfunktion" im Januar 1996 im Zusammenhang mit meinem damals beginnenden Vorwahlkampf für die Präsidentschaftswahlen veröffentlicht. Es hat seither einige Veränderungen gegeben: Ein Aspekt der Kurvenbeziehung hat sich verändert, wie ich in der Zeit 1999-2000 bemerkte. Aber was ich damals sagte, ist absolut wahr.
Was die reale Wirtschaftslage angeht, wurde besonders seit 1987 und den Maßnahmen, die Präsident George H.W. Bush oder "Bush 41", wie er genannt wird, ergriff, durch einen offen faschistischen Verrückten, der auch als Alan Greenspan bekannt ist, eine Entwicklung in Gang gesetzt, die zu einer Verringerung des physischen Einkommens und des produktiven Ausstoßes der USA führte. Aber scheinbar wurde diese Verringerung durch einen Anstieg der Finanzpapiere ausgeglichen. Denn das Federal Reserve-System und andere Mechanismen druckten in der wildesten vorstellbaren Weise auf der Grundlage sogenannter "Finanzderivate" Geld. Daraus ergab sich Finanzwachstum, eine hyperbolische Tendenz bei der Ausweitung der Finanzaggregate, während das physische Prokopfaggregat der Produktion abnahm. Zusätzlich wurden diese Finanzaggregate durch die Ausweitung der monetären Gesamtgrößen gefördert, durch neue Wege, fiktives Kapital zu erzeugen, das dann einige Leute zur Bank zu tragen versuchten. Und jeder Bankier weiß, das macht man nicht. Deshalb nimmt man fiktive Geldwerte und verkauft sie an einen Spekulanten, um dafür das Maximum an realen physischen Gütern oder marktfähigen Forderungen einzustreichen.
Wir haben einen Punkt erreicht, an dem die Rate der Ausweitung der Geldmenge, die erforderlich ist, um diese finanzielle Ausweitung zu stützen und die ganze Blase am Platzen zu hindern, so ist, daß ebendies ihr Platzen auslösen könnte: Das Ende der Fahnenstange des Systems ist erreicht, der Punkt, an dem die Produktion zusammenbricht.
So unternahm der Kongreß beispielsweise während des ganzen Jahres 2005 definitiv nichts, um den Zusammenbruch der Automobilindustrie aufzuhalten. Wir sagten: "Ändert das." Die Regierung sollte die Automobilindustrie dadurch retten, daß sie die Bereiche übernimmt, die für die Herstellung von Automobilen nicht gebraucht werden, und diese Bereiche für Vorhaben nutzt, die wir tatsächlich benötigen: Flußregulierung, Instandhaltung und Verbesserung der allgemeinen Infrastruktur, Bau neuer Kraftwerke. Grundlegende wirtschaftliche Infrastruktur, das kann die Regierung gut, im Gegensatz zur Privatwirtschaft. Den Hochtechnologiebereich der Automobilindustrie, den man funktionsfähig erhalten muß, weil er über Werkzeug- und Maschinenbaukapazitäten verfügt, mit denen man praktisch alles produzieren kann, sowie der Luft- und Raumfahrtindustrie könnte man so als Motor einsetzen, um unsere Infrastruktur wiederaufzubauen und die Produktion in der Privatwirtschaft allgemein auszuweiten.
Auf diese Weise vollzöge sich auch eine Abkehr von der postindustriellen Gesellschaft, was nur eine andere Beschreibung des Todes ist, und kehrte zu einer Industriegesellschaft zurück, was physikalischen Fortschritt pro Kopf und pro Raumeinheit bedeutete.
Um zu erkennen, daß der Präsident der Vereinigten Staaten, wie wir seit einiger Zeit vermuteten, verrückt ist, muß man nur die Lebensbedingungen der unteren 80 Prozent oder heute sogar der unteren 90 Prozent der Familieneinkommensgruppen betrachten. Nichts von dem, was er sagt, ist wahr. Ein Präsident, dessen ganze Außenpolitik darin besteht, "Tour'risten" umzubringen will, tut meiner Ansicht nach nicht gut für die USA.
Was muß getan werden? Was ist zu tun? Worin besteht die Lösung? Vor allem eines: Nicht den Dollar kollabieren lassen! Wenn der Dollar heute um 20% oder 30% an Wert verlöre, versänke das ganze globale System in Form einer Kettenreaktion in ein globales finsteres Zeitalter. Denn das ganze Weltsystem hängt von einem Dollar ab, der an sich keinen wirklichen Wert mehr hat ...
Das Weltsystem ist ein Dollarsystem. Obwohl einige Teile der Welt versuchen, aus ihrer allzu starken Verstrickung in Dollarwerte in andere Währungen auszuweichen, können sie ihm doch nicht entfliehen, denn das ganze globale System beruht letztlich auf der Einlösung von Zahlungen in Dollar. Und wenn man diese Zahlungen nicht zum alten Kurs erhält, dann ist man ebenfalls bankrott! Jedes Land der Welt: China erlebt eine Krise, Indien bricht zusammen, die ganze Welt kollabiert, wenn der Dollarkurs um 30% fällt. Deshalb muß man zuallererst begreifen: Es gibt keine Lösung, es sei denn, ein Dollarkollaps wird verhindert.
Wie kann man verhindern, daß der Dollar kollabiert? Zwei Dinge müssen getan werden: Die Regierung der Vereinigten Staaten muß diesen Präsidenten und Vizepräsidenten loswerden! ... Denn nur wenn man dessen Politik ändert, und der Typ ist ziemlich verrückt, nur wenn man das tun kann, was ich tun will und was Präsident Franklin Roosevelt getan hätte - solange man das nicht tun will, ist man nutzlos; ist man schlimmer als nutzlos, ist man ein Hindernis für den Fortschritt. Wäre ich Präsident der Vereinigten Staaten, oder könnte ich jemand anderen, der Präsident ist, dafür gewinnen, das Richtige zu tun, können wir die Krise aufhalten - mit politischer Macht. Wir können sagen: "Wir werden den Kurs des Dollars auf den internationalen Märkten stützen." Unter der Bedingung, daß andere Länder dabei mit uns zusammenarbeiten.
Wir stimmen darin überein, daß wir eine Rückkehr zu einer Art Bretton-Woods-System, das Nixon 1971-72 aufgab, anstreben. Wir erklären es zur Politik der USA, feste Wechselkursbeziehungen mit anderen Ländern der Welt und ihren Währungen einzugehen; wir schaffen ein neues System, das in Dollar denominiert ist, aber zu einem festgelegten Kurs. Durch vertragliche Vereinbarungen wandeln wir kurzfristige Zahlungsverpflichtungen en masse in langfristige Verpflichtungen mit Laufzeiten von 25 bis 50 Jahren um. Und so können wir aufgrund von Vereinbarungen mit Ländern, die dazu bereit sind, die Welt wieder ins Lot bringen.
Auf dieser Grundlage können wir dann neue Kredite zu 1-2 Prozent Zinsen als Regierungskredite oder aufgrund vertraglicher langfristiger Handels- und Kreditvereinbarungen ausgeben. Nehmen wir beispielsweise die Situation zwischen Deutschland und China, ein gutes Beispiel, denn Deutschland ist ein starker Handelspartner Chinas und Rußlands. Wenn man eine Handelsvereinbarung zwischen Regierungen über einen Zeitraum von 25-50 Jahren zu 1-2 Prozent Zinsen abgeschlossen hat, kann man dann neue Kreditwerkzeuge zur Finanzierung größerer Vorhaben einrichten. Vor allem asiatische Länder sind darauf angewiesen, weil sie derzeit nicht über ausreichende Fertigungsmöglichkeiten verfügen, um die Lage in ihren eigenen Ländern zu verbessern.
Der Grund für die Schwere der Krise hat einen Namen: Alan Greenspan. Dieser Mann ist ein Nichtsnutz, wo auch immer er jetzt ist. Niemand weiß, was er in der Zwischenzeit so treibt. Anhängern Ayn Rands ist alles zuzutrauen. Meines Wissens ist er immer noch ein Ayn-Rand-Jünger. Unterstützer Ayn Rands haben sich ja unterdessen als äußerst üble faschistische Spielart der Neokonservativen entpuppt.
Statt Schulden für Investitionen aufzunehmen, für Investitionen in den Bau neuer Fabriken, neuer Produktionsstätten, grundlegender wirtschaftlicher Infrastruktur, wissenschaftlich-technischen Fortschritt, umfassende Investitionen in Kernkraftwerke oder entsprechende Vorhaben, statt das zu tun, wurde in Kasinos und Glücksspiel investiert. An zahlreichen Stellen in den USA wurden Kasinos eröffnet und das Glücksspiel legalisiert - der Steuereinnahmen wegen. Aber schafft das Arbeitsplätze? Aber was hat man davon? Es ist nur Glücksspiel. Wo zum Teufel kommt das Glücksspiel her? Die ganze Welt gründet sich praktisch auf ein Glücksspielsystem. Hedgefonds: Glücksspiel, reine Spekulation! Das Bankensystem ist aufgrund seiner Verbindungen zu den Hedgefonds implizit bankrott.
Wir haben den Punkt erreicht, an dem die Hedgefonds einer nach dem anderen zusammenbrechen werden, weil die Blasen platzen. Die Immobilienblase ist ein Betrug. Die gesamten Investitionen in Immobilien in den USA sind ein Betrug. Hier in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, auf der anderen Seite des Flusses im Landkreis Loudoun County, befindet sich der "Ground Zero" des größten Finanz- und Immobilienzusammenbruchs der menschlichen Geschichte. Es wird in einem kettenreaktionsartigen Zusammenbruch einstürzen, und auch andere Teile des Landes stehen vor einer ähnlichen Lage. In dieser Situation befinden wir uns, weil wir in dem System, das auf Glücksspiel beruht, so massive Schulden, Finanzschulden, aufgehäuft haben. Aber anders als ehrliche Spieler, die ihre Verluste akzeptieren, nachdem sie ihr Geld verspielt haben, wollen sie für ihre Verluste bezahlt werden - mit Gewinn.
In dieser Situation müssen wir einfach eine Reorganisation des Finanzsystems einleiten: Wir müssen die Banken retten; darin stimme ich mit Robert Rubin überein. Warum? Aufgrund der Funktion der Banken in der Zirkulation von Krediten, Einlagen usw. sowie der Organisation der Gemeinden und des Privatsektors und des Familienlebens.
Aber sie sind bankrott.
Dennoch retten wir sie: Wir unterziehen sie einem Bankrottverfahren. Wir halten, trotz des Bankrotts, bestimmte Funktionen aufrecht. Vergegenwärtigen Sie sich, woher sich das Wort Bankrott ableitet - von Bank. Die Bundesregierung schreitet ein und übernimmt die zahlungsunfähigen Banken und erklärt: "Ihr haltet eure Türen aufgrund einer Bundesanordnung offen. Wir unterstellen das Federal Reserve-System der Treuhänderschaft durch die Bundesregierung. Und die Bundesregierung führt die Geschäfte. Wir übernehmen Konten, über die derzeit nichts bezahlt werden kann. Wir unterziehen das gesamte System einem geordneten Konkursverfahren. Sie dürfen Ihre Türen nicht schließen. Wir sagen Ihnen, welche Forderungen bezahlt werden dürfen, und welche Forderungen garantiert werden, ob sie fristgerecht bezahlt werden, oder ob es eine Anzahlung gibt. Wir werden festlegen, ob Sie auf Ihre eingefrorenen Guthaben Ansprüche für eigene Zwecke erheben können."
Mit anderen Worten, man verfügt vielleicht über Guthaben oder andere Einlagen in einer Bank oder auf einem Konto. Die Bank verfügt nicht über die Mittel, Ihre Investitionen zu bezahlen. Aber wir können per Bundesgesetz beschließen, daß bestimmte Arten von Investitionen garantiert werden, und daher können wir aushandeln, daß eine Person, die keinen Zugriff auf Geld der Bank hat, weil die das Geld nicht hat, einen Kredit mit minimalen Kosten erhält, der dann wie eigenes Geld verwendet werden kann: Bis wir einen Punkt erreicht haben, an dem wir das liquidieren können, wie dies über die "Bankfeiertage" in den 30er Jahren unter Roosevelt geschah - ein viel geringeres Problem. Wir können den Bankbetrieb aufrechterhalten. Wir können Bereiche schützen, die für das Funktionieren der Gemeinden und Familien hohe Priorität haben.
Dann werden wir einfach die Finanzderivate und andere vergleichbare künstliche Investitionen abschreiben. Sie können ohnehin nicht beglichen werden, warum sollen wir sie also nicht abschreiben? Die Banken sind bankrott. Man muß den Dollar stützen. Möglicherweise enden wir mit einem Verhältnis von 20 Cents für einen Dollar in bezug auf das gesamte Bankensystem, was die Papierwerte angeht.
Wenn wir so vorgehen, verwandeln wir eine unregulierte chaotische Situation in ein reguliertes System. Wir verwandeln eine kurzfristige Krise in langfristige Stabilität. Wir schreiben die Dinge ab, die aus den Konten verschwinden müssen, und wir schützen die Bereiche, die geschützt werden müssen, und wir treffen internationale Vereinbarungen zur Ausweitung der Produktion physischer Güter und zum Ausbau der Infrastruktur.
An diesem Punkt haben wir dann wirklich kein Problem mehr. Denn wenn wir es schaffen, daß eine ausreichende Anzahl von Menschen in den USA arbeitet - nicht bei McDonalds, sondern in der Produktion nützlicher Dinge. In der eigenen Küche kann man es meistens schon riskieren zu essen, aber wenn man bei McDonalds ißt, fragt man sich: "Was esse ich hier eigentlich? Wen esse ich hier eigentlich? Es schmeckt nach irgendetwas aus Australien. Was macht denn dieser Beutel in meinem Hamburger?"
Das Problem ist also nicht unüberwindlich. Man kann sich daran orientieren, wie Franklin D. Roosevelt in den 30er Jahren vorgegangen ist, als er eine Volkswirtschaft, die unter Hoover um ein Drittel eingebrochen war, in die größte Wirtschaftsmaschine verwandelte, die die Welt je gesehen hatte. Nur diese "Maschine" konnte die Welt vor einer Hitlerdiktatur bewahren - die USA und ihr Bündnis mit andere Ländern wie der Sowjetunion und einem unwilligen Großbritannien.
Großbritannien stand zunächst voll auf Seiten Hitlers. Aber Roosevelt und einige Entwicklungen überzeugten einige Kreise in England, sich nicht auf Hitlers Seite zu schlagen. Alle führenden Banker New Yorks waren für Hitler. Sie waren auch für Mussolini. Roosevelt wusch ihnen den Kopf und befahl ihnen dann: "Ihr seid jetzt gegen Hitler." Und sie antworteten: "Okay. Yessir, ma'am." Sie waren etwas durcheinander.
So bezwangen wir diese Leute, die eigentlich die Hintermänner des Nazisystems waren, in England, unter den französischen Synarchisten und den amerikanischen Bankiers, darunter der Großvater des jetzigen amerikanischen Präsidenten - Prescott Bush, der Hitler unterstützt hatte. Er persönlich sorgte dafür, daß Gelder als Kredit an die Nazipartei flossen. Damit wurde der Zusammenbruch der Nazipartei zu einem Zeitpunkt verhindert, als Hitler dabei war, die Macht in Deutschland an sich zu reißen und praktisch nach der Weltherrschaft zu greifen. Das war der Großvater des jetzigen Präsidenten, der "Tour'risten" töten will. Die Familie ist gänzlich ungeeignet, Präsidenten hervorzubringen.
Wenn es einen Konsens unter den Regierungen gibt, können Regierungen entsprechend handeln. Es muß jetzt eine Art Verschwörung unter einigen guten Regierungen weltweit geben, der Rest wird sich dann schon anschließen. Das führt mich zu einer anderen Frage, auf die ich später eingehen werde.
Wir befinden uns inmitten eines gigantischen allgemeinen Zusammenbruchs an einem Punkt, an dem das Ausmaß der Verschuldung, wo unbezahlbare Schulden mit weiteren unbezahlbaren Schulden bezahlt werden - an dem wir das Ende der Fahnenstange erreichen, wie Rubin meinte. Die Immobilien- oder die Hypothekenkrise in den USA sind beispielhaft dafür. Und wie ich schon sagte, ich unterstütze Robert Rubin, weil er versucht, einige Idioten in den USA wachzurütteln, damit sie verstehen, daß es keine Prosperität gibt, sondern daß das System vor dem Kollaps steht: Wir sind schon überreif für einen unmittelbar einsetzenden Kollaps, der jederzeit, an jedem Tag, Morgen oder Nachmittag einsetzen kann. Und wenn das geschieht, und wenn dann die amerikanische Regierung und einige andere Regierungen nicht das Richtige unternehmen, wird die ganze Welt in einem finsteren Zeitalter versinken. Diesen Punkt haben wir erreicht. Und deshalb muß ich etwas tun ...
Moderatorin: Die erste Frage kommt von mehreren hochrangigen ehem. Militärs, mit denen wir letzte Woche gesprochen haben. Sie fragen: "Herr LaRouche, bald liegt der Bericht der Baker-Hamilton-Kommission vor. Einige von uns haben ihre Sorge geäußert, daß innenpolitische Überlegungen sich gegen den besten strategischen Ansatz zur Lösung der Irakkrise durchsetzen könnten, die immer mehr zu einem religiösen Bürgerkrieg eskaliert. Was sagen Sie dazu, und wie würden Sie Ihre eigene ,Südwestasien-Doktrin' von 2004 aktualisieren oder modifizieren?"
LaRouche: Ich bin bisher noch nicht darauf eingegangen, wer der Feind ist. Nun, in aller Welt glaubt man, die Vereinigten Staaten seien der Feind. Die Vereinigten Staaten sind nicht der Feind, die Vereinigten Staaten wurden zu einer Marionette der Feinde - wie George P. Shultz, Henry Kissinger usw. Sie repräsentieren den Feind, aber sie sind nicht wirklich Amerikaner. Sie repräsentieren andere, ausländische Interessen, nämlich das anglo-holländische, liberale System. Es hat sein Zentrum in dem imperialen System, das die Globalisierung will. Wenn man eine große Nation wie die unsere zerstören will, dann zerstört man sie, indem man sie zunächst dazu bringt, sich selbst zu diskreditieren. Schauen Sie sich an, wie wir dazu gebracht werden, uns als eine Nation der Welt zu diskreditieren. Und das Ausmaß des Ansehensverlusts, den wir seit dem Jahr 2000 erlitten haben, ist der größte in unserer Geschichte. Diese Präsidentschaft Bush/Cheney war das Instrument unserer Selbstzerstörung, die nun die Tür für die Zerstörung durch andere Kräfte neben unseren eigenen öffnet. Wer hat das getan? Wer war unser Feind seit 1776? Wer war 1812, 1815 unser Feind? Wer war 1861 unser Feind? Wer war unser Feind? Wer organisierte Kriege auf dem europäischen Kontinent, um eine imperiale Macht aufzubauen oder eine maritime? Wer war das? Die anglo-holländischen liberalen Kräfte, die seit 1763 stets entschlossen waren, das zu zerstören, was die Vereinigten Staaten wurden. Dies sind die Leute, die hereinkamen und mehrfach unsere Präsidentschaft übernahmen. Dies sind die Leute, die die Konföderation [der Südstaaten] schufen. Dies sind die Leute hinter Woodrow Wilson, Teddy Roosevelt, die Coolidge und Hoover kontrollierten. Dies sind die Leute, die Truman kontrollierten. Dies sind die Leute, die Nixon kontrollierten. Dies sind die Leute, die die Trilaterale Kommission kontrollieren. Dies sind die Leute, die den rechten Flügel der Regierung Reagan kontrollierten, meine Feinde. Dies sind die Leute hinter der Regierung von George H.W. Bush. Dies sind die Leute hinter der Bush/Cheney-Regierung, die von George P. Shultz zusammengestellt wurde. Wer war das? Die internationale Finanzoligarchie ...
Aber heute ist es dasselbe. Man will uns zerstören, und wir zerstören uns selbst. Und wenn das Berufsmilitär, die Männer von Gewissen und Patriotismus sind, auf das Chaos im Mittleren Osten reagieren, dann verstehen sie vielleicht nicht wirklich, worauf sie historisch reagieren, weil sie jünger sind als ich ...
Unsere Leute vergessen also, wer der Feind ist. Sie sehen den Feind wie in einem Preiswettkampf: Man geht hin und tötet jemanden. Aber es geht nicht darum, Kriege zu gewinnen, wie man Preiswettkämpfe gewinnt. Das Spiel geht darum, und manchmal sind dazu militärische Kapazitäten notwendig, die Geschichte zu lenken, um auf diesem Planeten das System von Regierungen zu errichten, das soziale System, das wir brauchen. Wir waren dabei die Anführer; wir wurden gegründet, um dabei Anführer zu sein, denn Europa war so verseucht durch die Oligarchie, daß wegen dieser verdammten Oligarchie selbst die besten Ideen in Europa keinen Erfolg haben konnten. Wir sind unabhängig, und nach Lincolns Sieg, nach Roosevelts Sieg, wurden wir wiederholt verraten.
In negativer Form über die Politik in Südwestasien zu reden, ist daher Unsinn! Es ist nicht bloß eine militärische Frage, es ist eine strategische Frage auf höchstem Niveau. Wir sind [historisch] an einem Punkt, an dem es unmöglich ist, einen allgemeinen Krieg zu führen. Wir leben im Zeitalter der Kernwaffen, und die traditionellen Ideen über Kriegführung funktionieren nicht mehr, außer zur Verteidigung in ganz bestimmten Situationen. Aber die Idee eines allgemeinen Krieges, einer Kriegserklärung - man führt keine Kriege; man muß sich gegebenenfalls verteidigen, aber man setzt den Krieg nicht fort. Man verteidigt sich und versucht, den Krieg so schnell wie möglich zu beenden. Kommt da raus! Die Bereitschaft zum Abzug ist da... Im Irak tobt ein asymmetrischer Krieg - ein großer irregulärer Krieg. Keine Streitmacht kann sich als permanente Besatzungsmacht gegen asymmetrische Kriegführung halten. Die Israelis wurden im Libanon verprügelt und besiegt - durch asymmetrische Kriegführung. Sicher, sie haben wie verrückt bombardiert, sie haben ihre Luftwaffe eingesetzt, aber was soll das? Man lebt am Boden, man kann nicht immer im Flugzeug bleiben. Was geschah in Afghanistan mit der Sowjetunion? Asymmetrische Kriegführung. Was erlebten die USA in Indochina? Asymmetrische Kriegführung. Was geschah im Irak? Verschärfte asymmetrische Kriegführung, verschlimmert durch diesen Schwachkopf [Bremer], der in den Irak geschickt wurde, und, als die USA die Lage noch kontrollierten, das Abkommen mit dem irakischen Militär und der Baath-Partei aufhob ... Bremer hat alles falsch gemacht. Normalerweise akzeptiert man die Unterwerfung, übernimmt die Truppen des Landes, die man gerade besiegt hat, überläßt ihnen die Verwaltung des Landes, im Rahmen einer Vereinbarung, die auf ein Friedensabkommen abzielt. Auf keinen Fall sollte man einen [kompletten] Regimewechsel versuchen. Der Regimewechsel hat den asymmetrischen Krieg unvermeidlich gemacht. Wir sind jetzt am Ende des asymmetrischen Krieges. Wir verlieren die Kontrolle in Palästina und Israel. Die Lage wird zunehmend unmöglich. Wir stehen vor einem sunnitisch-schiitischen Krieg in der Region: Maximale Destabilisierung.
Deshalb müssen wir eine höhere Ebene erreichen, als diese rein militärische. Ja, wir brauchen eine Abzugsstrategie ... d.h. daß wir ganz Südwestasien in einen umfassenden Ansatz einbeziehen, der uns den Abzug ermöglicht. Solange aber dieser US-Präsident an der Macht ist, geht das nicht. Man kann es nicht tun. Die Generäle haben in gewisser Hinsicht recht, aber der Abzug geht nicht, solange dieser Präsident im Amt ist. Aus zwei Gründen: Zum einen stehen dem nicht nur er selbst und Cheney bzw. dessen Apparat im Weg, der schon viel zu tief die Institutionen der US-Regierung infiltriert hat; es wird einige Mühe kosten, diese Übeltäter loszuwerden, die als Teil der Regierung Bush in die Administration geholt wurden. Seit sechs Jahren haben sie sich dort festgesetzt und ihr Gift versprüht, die Institutionen zersetzt, Ideen zerstört und überall ihre Agenten plaziert. Und zweitens werden die USA nicht respektiert, solange Bush Präsident ist und Cheney Einfluß hat. Wenn die USA etwas in Südwestasien bewegen wollen, dann müssen sie diesen Kerl aus dem Weißen Haus herausschaffen; sie brauchen einen Sprecher für die USA, dem die Menschen glauben werden.
Ich bin jetzt - ganz persönlich - daran beteiligt, auszuloten, welche diplomatischen Optionen Teil eines solchen Arrangements sein könnten ... Was ist jetzt zu tun? Wir müssen direkt mit dem Iran verhandeln, ohne Bedingungen. Wir müssen generell diplomatische Beziehungen mit dem Iran aushandeln. Punkt. [Applaus] ...
Ich glaube, daß wir zusammen mit Rußland, Deutschland - mit Frankreich ist es schwieriger - sowie der Türkei eine allgemeine diplomatische Einigung mit Teheran aushandeln können. Ohne Vorbedingungen - mit dem alleinigen Ziel regulärer diplomatischer Beziehungen. Punkt. Holen wir Indien ins Boot sowie die Pakistaner - was durchaus realistisch ist. Macht kein Durcheinander in Darfur, wie es einige Leute wollen ... Laßt nicht zu, daß Ägypten destabilisiert wird; und setzt das auch durch - mit einer netten kleinen Verschwörung einiger Mächte. Diese Lösung müssen wir der jetzigen israelischen Regierung aufzwingen. Es wird einen palästinensisch-arabisch-israelischen Frieden geben. Wir werden ihn haben! Wir können es schaffen. Die Gefahr ist, daß diese Verrückten [in Israel] anfangen, sich selbst zu bombardieren, als wären sie auf einem Selbstmordtrip gegen den Iran. Das könnte das höllische Chaos vergrößern. Das ist die Lage.
Sie haben also recht in Ihrer Lageeinschätzung: Sie haben recht bzgl. der Konsequenzen eines bloßen Rückzugs. Aber wenn man anfängt, die Alternative zu definieren, stellt man fest, daß wir wirklich in einem Schlamassel stecken. Man wird sagen: Mit diesem Präsidenten, mit diesem Vizepräsidenten, mit der jetzigen Politik können wir es nicht schaffen. Nehmen wir also den Baker-Hamilton-Vorschlag; er berührt wichtige Faktoren, und in diesem Sinne ist er positiv. Aber sind Sie bereit, weit genug zu gehen, um den Krieg tatsächlich zu gewinnen, anstatt nur so zu tun, als wollten sie dahingehend eine Geste machen? Man muß den Mut haben, das ganz durchzudenken. Ichglaube, es geht. Wenn ich Präsident der USA wäre, könnte ich es tun, und ich würde es tun. Aber ich bin nicht der Präsident der USA. Das ist Ihr Problem."
Moderatorin: Die folgende Frage wurde von Richter Carlo Palermo eingereicht, der zu den führenden Untersuchungsrichtern in Italien gehörte und in den 70er und 80er Jahren viele Aspekte der gesamten Terrorkampagne der Strategie der Spannung untersuchte. Er ist inzwischen als Untersuchungsrichter pensioniert und ist heute Anwalt. Er ist an einem Verfahren beteiligt, und er bittet um Ihre Einsichten in den Hintergrund des Falls. Im April 1991 kollidierten zwei Schiffe im Hafen von Livorno in Italien. 140 Menschen kamen dabei ums Leben, und er vertritt die Familien einiger dieser Opfer. Und es stellte sich heraus, daß der Grund für die Kollision darin liegt, daß damals gerade die Operation Wüstensturm zu Ende ging und die USA die Operation Provide Comfort starteten. Es wurden heimlich große Mengen von Waffen in den Nordirak geschmuggelt, zusammen mit Truppen der Sondereinsatzkräfte. Es war auch eine Zeit, in der der Waffenschmuggel in den Balkan und für den Balkankrieg stark zunahm, und Richter Palermo fragt erstens, können Sie den Hintergrund etwas genauer beleuchten, was damals in jenem Zeitraum geschah; und zweitens, glauben Sie, daß Dick Cheney in dieser ganzen Episode eine wichtige Rolle gespielt hat?
LaRouche: Cheney ist absolut entscheidend, aber Cheney war nicht der Drahtzieher bei dieser Affäre. Die Politik ist offensichtlich, ich habe mich seit Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre damit befaßt. Es ging um das gleiche wie auch bei unseren Überlegungen über das, was man später SDI nannte. Es war damals offensichtlich, daß wir mit der Sowjetunion entweder auf etwas Undenkbares zusteuerten, wegen der Krise, die sich damals bereits in der Sowjetunion aufbaute - wenn wir keine Abhilfen fanden ... Reagan hatte zwei Seiten. Reagans Beziehung zu mir, insbesondere in der Frage der SDI, war die eine. Und wenn Andropow nicht Generalsekretär der Sowjetunion geworden wäre, dann hätte man die Vereinbarung treffen können, die Reagan vorschlug und die ich mit der Sowjetregierung als Vorschlag ausgehandelt hatte. Und der Präsident hat der sowjetischen Regierung genau meinen Vorschlag vorgelegt, und die Sowjetregierung hat ihn abgelehnt, ohne darüber zu diskutieren. Ebenso später Gorbatschow.
Wir wußten, daß das System kollabieren würde und man auch die Form von Atomkrieg, die drohte, nicht gewinnen konnte. Wir mußten deshalb neu verhandeln und eine Änderung in der Struktur der weltweiten Beziehungen herbeiführen. Die stärkste Unterstützung, die ich hierbei hatte, kam z.T. aus Italien, von führenden Kreisen Frankreichs und vielen deutschen Militärs, die genau verstanden, was ich sagte. Wir wollten den Faktor der nationalen Macht wieder ins Spiel bringen, indem wir den Zustand der thermonuklearen Konfrontation beseitigten. Unsere Opponenten in dieser Frage bewegten sich immer in Richtung der Idee der Globalisierung ...
Wir hätten also die Lage unter Kontrolle halten können - und darum ging es von höherer Warte bei der SDI als strategischem Schritt - , aber wir verloren. Wir scheiterten an der Dummheit in den USA, die Demokratische Partei benahm sich wie ein Haufen von Idioten, die Republikanische Partei war im großen und ganzen noch schlimmer. Nur Reagan hielt daran fest. Er war der einzige in der Führung der Republikanischen Partei, der an der SDI festhielt. Ich und Reagan - das war eine seltsame Beziehung in dieser Sache. Und deshalb wurde ich ins Gefängnis geschickt - aus keinem anderen Grund.
Und als es zum Zusammenbruch der Sowjetunion kam, den keiner von diesem Kerlen erwartet hatte, da hatten wir den [ersten] Irakkrieg, der von den Briten und den Vereinigten Staaten manipuliert worden war - vor allem von den Briten, weniger den Vereinigten Staaten ... In dem Moment, als dieser Krieg gegen den Irak endete, kam der Balkan an die Reihe. Was bedeutet es in der europäischen Geschichte, wenn man einen Balkankrieg anfängt? Es ist auch kompliziert, denn wir hatten es mit Leuten wie Cheney und & Co. und deren Freunden zu tun. Die Korruption erreicht dann ein solches Ausmaß, daß sie zum bestimmenden Faktor wird. Aus militärischen Operationen werden kriminelle Operationen. Das ist es, was Cheney repräsentiert ... Betrachten Sie die Dinge von oben. Betrachten Sie die Geometrie der Lage, nicht die mechanistischen, statistischen Muster. Die Politik heißt Globalisierung. Was ist Globalisierung? Die Beseitigung des souveränen Nationalstaats: Das ist Globalisierung. Wer will das? Die anglo-holländischen Liberalen. Es ist eine Fortsetzung dessen, was man früher Geopolitik nannte, seit Lincoln den Bürgerkrieg gewonnen hatte, und Kronprinz Edward Albert mit der Realität konfrontiert war, daß die Vereinigten Staaten Lord Palmerstons Konföderation besiegt hatte ...
Wir [die USA] verkörpern ein Prinzip, zu dessen Verwirklichung auf diesem Kontinent die besten Kräfte Europas beitrugen: eine Nation, eine Republik, die ein Vorbild für die Befreiung der Menschheit als ganzer vom "oligarchischen System" darstellte. Das waren wir; wir waren schwach, wir waren Entwicklungen ausgeliefert, aber das waren wir. Das ist unser nationales Interesse, hierin liegt unser Patriotismus, nicht in den kleinen geizigen Dingen, sondern hierin. Das zu retten, wofür diese Nation gegründet wurde, und es nicht für eine Allianz mit irgendetwas anderem aufzugeben. Und in der Zeit des Kollapses der Sowjetunion, da hieß es: Jetzt können wir alles machen, was wir wollen. Und so inszenierten sie zunächst den Irakkrieg und zogen dann weiter in die Balkankriege, so wie die Briten die Balkankriege zu Beginn des letzten Jahrhunderts organisierten. Zum gleichen Zweck und auf die gleiche Weise. Das ist die einzige Antwort auf Richter Palermos Frage : Ja, Korruption. Waren die Vereinigten Staaten beteiligt? Wahrscheinlich. Waren die Briten beteiligt? Wahrscheinlich, bei dieser speziellen Sache. Bei der Operation insgesamt waren sie beteiligt. Die Vereinigten Staaten sind schuldig. Amerikanische Truppen waren an diesen Operationen beteiligt. Britische Truppen waren beteiligt. Französische Truppen waren daran beteiligt. Und sie waren korrupt.
Und mein Ansatz in dieser Frage ist: Ich weiß nicht, wie man diese Fälle isoliert gewinnen kann. In Italien gibt es ja derzeit einige sehr interessante Entwicklungen. Das ist ein Resultat meiner Arbeit an der Entwicklung der Idee eines Neuen Bretton Woods. Die Politik des Neuen Bretton Woods kommt jetzt wieder auf, an einem Punkt, wo die gegenwärtige Regierung Italiens vor dem Sturz steht. Und deshalb haben einige Kräfte der neuen Regierung die Politik des Neuen Bretton Woods wieder aufgegriffen, die ich vorgeschlagen und in Italien [vom Parlament] übernommen wurde. Italien könnte also zu einem Faktor werden. Unter diesen Umständen wird das, wovon Richter Palermo spricht, eine aktive Möglichkeit vom Standpunkt der italienischen Rechtsprechung und Regierung. Aber wir müssen es so betrachten: Können wir in einem Kampf für den Nationalstaat eine Vereinbarung über die Verteidigung des Nationalstaats gegen die Globalisierung, gegen die anglo-holländischen Liberalen in unserem eigenen Lande und in Europa erreichen? Wenn wir das schaffen, können wir das Durcheinander aufräumen? Aber ich denke nicht, daß wir ohne diesen Ansatz das Durcheinander aufräumen können, denn bisher hat der Feind die Oberhand.
Moderatorin: Diese Frage stammt von einer Mitarbeiterin des Politischen Ausschusses der Demokraten im Senat. Sie schreibt: "Herr LaRouche, Sie haben oft auf Präsident Kennedys Mobilisierung, um einen Mann auf den Mond zu bringen, als historisches Modell oder als Präzedenzfall für eine Mobilisierung jener Art verwiesen, die wir heute brauchen, um die verfallene Infrastruktur der Nation wieder aufzubauen. Aber in Kennedys Tagen waren wir als Nation in viel besserem Zustand, und die Mission selbst war im Vergleich zu dem, womit wir es heute zu tun haben, relativ eng definiert. Heute liegen die Dinge meiner Meinung nach anders. Wenn der frühere Finanzminister Rubin recht hat, dann haben wir nicht einmal genug Geld, um auch nur den grundlegendsten Verpflichtungen der Regierung gegenüber ihren Bürgern nachzukommen. Wie in aller Welt können wir anfangen, die wirklichen Bedürfnisse einer zunehmend verarmenden Bevölkerung zu erfüllen, ohne das Bundesdefizit massiv auszuweiten, was wir ja offensichtlich nicht wollen?"
LaRouche: Wir müssen zu den Prinzipien des Amerikanischen Systems zurückkehren. Das bedeutet, daß wir das Weltfinanzsystem reorganisieren müssen. Wie können wir das tun? Einfach! Stellen Sie mich an den richtigen Posten in den Vereinigten Staaten. Ich muß nicht Präsident sein. Sie müssen nur meine Anweisungen befolgen! [Gelächter] Und ich kann Ihnen garantieren, daß ich genau weiß, was zu tun ist, und daß es funktionieren wird, wenn ich Unterstützung erhalte. Und warum wird es funktionieren? Weil die Welt plötzlich in Panik geraten wird, und sie werden sagen: Irgend jemand muß etwas tun. Und man kann es nur tun, wenn sie schreien: "Helft uns, irgendjemand, egal wer. Wir werden alles akzeptieren! Helft uns!" Dann kommt man mit ruhiger Stimme, macht einen Vorschlag und sagt: So, das könnt ihr tun. "Aber ich will es nicht tun!" Nun, okay, dann geh zur Hölle [Gelächter] ...
Moderatorin: Eine ähnliche Frage kommt von einer Gruppe von Mitarbeitern des Hamilton-Projekts, wobei einer im Namen der vier anderen spricht: "Herr LaRouche, Ich habe Ihre Arbeit seit einiger Zeit verfolgt, und ich hatte niemals irgendwelche Einwände gegen Ihre Kritik am amerikanischen und am Weltfinanzsystem. Aber derzeit sehe ich einfach keine Möglichkeit, wie das, wovon Sie sagen, daß es getan werden muß, getan werden kann. Tatsache ist, daß wir als Nation schlicht und einfach bankrott sind. Sie sagen, daß die Regierung langfristige Kredite schöpfen kann, die reserviert sind für den Wiederaufbau der nationalen Infrastruktur. Ich verstehe, daß eine solche Mobilisierung, wenn sie erst einmal im Gange ist, die Beschäftigung und damit auch die Steuereinnahmen steigern würde etc. etc. Aber ich verstehe den ersten Schritt nicht. Wenn eine bankrotte Regierung Kredit aus dem Nichts schöpfen kann, warum kann dann nicht auch irgendeine Nation der Dritten Welt im Grunde das gleiche tun, um den Wiederaufbau oder den Aufbau der eigenen nationalen Infrastruktur einzuleiten?"
LaRouche: Tatsache ist, daß sie es nicht können. Die Vereinigten Staaten können es, weil das System auf dem Dollar beruht. Das Weltwährungssystem beruht auf dem Dollar. Und das Weltwährungssystem steht vor dem Zusammenbruch ...
Das Problem bei Ihrem Einwand ist, daß Sie versuchen, einen Weg zu finden, wie das, was ich vorschlage, in das System eingeführt werden kann. Es kann nicht in das System integriert werden, weil es dessen wesentliche Annahmen, seine axiomatischen Annahmen, auf denen das System beruht, in Frage stellt. Ich sage: Ändert das System. Der erste Schritt besteht nicht darin, irgendein Investitionsprogramm zu beginnen. Zuerst braucht man ein System, in dem man das tun kann. Wie macht man das? ...
Bevor man meine Vorschläge konkret diskutiert, muß man sie in der richtigen Reihenfolge befolgen. Nummer eins: Das gesamte US-Bankensystem ist hoffnungslos bankrott! Nummer eins! Verstehen Sie? Sie [die Banken] sind bankrott! Nummer zwei: Die Bundesregierung muß diese Tatsache anerkennen, und zwar nach der Verfassung, gemäß der Präambel der Verfassung, dem zugrundeliegenden Recht der Verfassung: dem Gemeinwohl ...
Deshalb müssen wir handeln, um die Desintegration des Bankensystems abzuwenden. Nun, wie verteidigt man ein Bankensystem, wenn es bankrott ist? Nun, elementar, Watson. Man stellt das ganze bankrotte System unter den Schutz eines Konkursverfahrens. Wie macht man das? Die Bundesregierung erklärt in einem Erlaß des Präsidenten der Vereinigten Staaten das Federal-Reserve-System für bankrott und stellt es unter Zwangsverwaltung, zum Schutz und zur Verwaltung ...
Was tut man bei einem Bankrott? Man wandelt kurzfristige Zahlungsverpflichtungen in langfristige Zahlungsverpflichtungen um. Das tut man im Fall eines Bankrotts. Man schreibt einen Teil der Forderungen ab. Und sie haben keine andere Wahl, als dem zuzustimmen. Sie können über den Wert der Forderungen argumentieren, aber wir sitzen am längeren Hebel. "Schaut her, Kumpels, Ihr habt das System geleitet. Ihr, das Federal Reserve-System und dessen Mitgliedsbanken: Ihr habt das System geleitet. Ja, die Bundesregierung war als Komplize beteiligt, aber wir haben sie weggeschickt. Wir haben die, die das getan haben, weggeschickt, wie Alan Greenspan. Wir haben sie weggeschickt. Jetzt räumen wir das Durcheinander auf, daß diese Räuberbande geschaffen hat. Wir werden jetzt die Vereinigten Staaten verteidigen, und die Vereinigten Staaten zu verteidigen, bedeutet, ihre Bevölkerung zu schützen - zu schützen vor Hunger, vor einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems, solchen Dingen. Wir werden es tun. Die ganze Welt muß das gleiche tun. Europa muß genau das gleiche tun."
Nun, was haben wir? Wir haben eines: wir haben eine Tradition, und wir haben immer noch bestimmte Fähigkeiten, ebenso Europa. Wir werden diese Fähigkeiten nutzen. Wir werden uns für den größten Weltmarkt aufbauen, den es gibt, und der größte Weltmarkt, den es gibt, das sind die armen Länder in den armen Regionen der Welt, wo die Bevölkerung verzweifelt arm ist und wo die Menschen die Wohltaten der modernen Technologie einschließlich grundlegender wirtschaftlicher Infrastruktur benötigen ...
Moderatorin: Ich möchte mit einer Frage enden, die von einer Gruppe junger Leute in Ascoli-Piceno kommt: "Herr LaRouche, wir sind eine Gruppe junger Leute aus Ascoli-Piceno, und wir möchten Sie fragen, warum Sie glauben, daß es in Italien und an anderen Orten einen so vollständigen Mangel an Suche nach der Wahrheit gibt. Wir sehen das hier in den Medien, nicht nur in denen, die von Berlusconi kontrolliert werden, sondern wirklich in der gesamten politischen Klasse, ganz zu schweigen von den Ökonomen. Unsere Frage lautet: Was kann der einfache Bürger tun, um seiner Nation dabei zu helfen, wieder eine wichtige Rolle in einer neuen Renaissance der Welt zu spielen. Wie kann sich z.B. der einzelne Bürger wirkliche und umfassende Kenntnisse über die politischen und wirtschaftlichen Tatsachen verschaffen, insbesondere, wenn sie sich, wie wir, in einer kleinen Provinzstadt befinden?"
LaRouche: Ja, Ascoli-Piceno. Ich kenne den Ort recht gut. Er hat seine eigenen Probleme. Aber das entscheidende Problem in Italien war, daß Italien, unter außergewöhnlichen Umständen eine exzellente wirtschaftliche Entwicklung in Norditalien erlebte. Dazu gehörten auch die Kreise um den Wissenschaftler Betti, die auch den Freunden Riemanns nahestanden. Das war das italienische Luft- und Raumfahrtprogramm. In Italien wurden im Umfeld dieser Leute viele Dinge entwickelt. Andererseits wurden all die großartigen Dinge, die Italien einst machte, stillgelegt. Statt Fabriken gibt es jetzt in Mailand arme, halbnackte und verhungerte Mädchen, die übelriechende Fetzen tragen und für die italienische Modeindustrie paradieren ...
Als ich mehrmals Florenz besuchte und mich mit der Geschichte von Florenz auseinandersetzte, beispielsweise auch mit dem Werk Brunelleschis, der als erster die Anwendung der Kettenlinie als Aspekt der physischen Konstruktion beim Bau der Kuppel der berühmten Kathedrale entwickelte. Ich sprach damals mit Wissenschaftlern und erkannte: "Das ist es! Das ist es! Es ist die Kettenlinie! ..." Und er stimmte zu. Wenn man all die wundervollen Kunstwerke sieht, die von dort stammen, und dann die Bevölkerung von Florenz sieht - ein Desaster! Ein kulturelles Desaster! Und dann sieht man etwas anderes, das mir sehr stark aufgefallen ist und mit dem ich mich in den 70er Jahren, insbesondere in den frühen 70er Jahren befaßte, was man damals die Cassa di Mezzogiorno nannte, weil Italien in zwei Teile geteilt war, den Norden und den Süden. Italien war niemals eine Nation, weil die Gebiete im Süden, den man den Mezzogiorno nannte, niemals entwickelt wurden ...
Man tat alles, um das Potential der italienischen Bevölkerung zu zerstören, zu der, trotz der Dekadenz, die sie wie viele andere Teile Europas durchlebte, einige sehr große intellektuelle Talente gehörten. Ich denke, daß gerade die Krise, die wir jetzt in Europa und der übrigen Welt haben, die Hoffnungslosigkeit der Lage unter der gegenwärtigen Politik, die jungen Leute dazu inspirieren wird, sich selbst als eine Generation zu betrachten, die die ältere Generation dazu führen wird, die notwendigen Reformen zu unternehmen. Ich glaube nicht, daß die ältere Generation - die Generation der Baby-Boomer oder auch die älteren - dazu in der Lage ist. Ich glaube nicht, daß sie es noch in sich haben. Ich glaube, sie sind gebrochen, wenn nicht die jüngeren Italiener in der Altersgruppe von 18 bis 35 Jahren den Stab aufnimmt und anfängt, die Dinge zu tun, die wir vom Standpunkt der Jugendbewegung hier in den Vereinigten Staaten und in gewissem Grade auch in anderen Teilen der Welt zu tun versuchen. Das ist die einzige Lösung.
Man muß eine revolutionäre Kraft mobilisieren. Das bedeutet nicht Gewalt, sondern es bedeutet, daß man eine fundamentale Änderung der Politik herbeiführt. Man muß in Italien eine konzertierte Gruppe von Menschen, jungen Menschen, bilden, die in Italien das tut, was wir mit der Jugendbewegung in den Vereinigten Staaten versuchen ...
Das ist die einzige Hoffnung. Die Hoffnung liegt bei der jungen Generation, die die Führung übernimmt und die Welt aus ihrer Verkommenheit herausholt, und die Menschen in den älteren Generationen, die noch leben, dazu inspirieren, sich ihrer Sache anzuschließen. Die ältere Generation wird diesen Versuch nicht beginnen, aber viele von ihnen werden sich vom Beispiel der jüngeren Generation inspirieren lassen, und das ist die einzige Lösung.
|
Lesen Sie hierzu bitte auch:
Internetseite des LaRouche-Aktionskomitees LPAC (in englischer Sprache) Was LaRouche wirklich sagt: Erklärungen zur aktuellen politischen Lage Schriften von Lyndon H. LaRouche 1981-2006 |
|
|
| Kernthemen | Suchen | Abonnieren | Leserforum |