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Aus der Neuen Solidarität Nr. 5/2006

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Durchbruch in Leipzig

Bericht über eine gelungene Wahlveranstaltung der BüSo mit Helga Zepp-LaRouche, dem Mittelständler Rainhard Maßberg und dem Leipziger Oberbürgermeister-Kandidaten Karsten Werner.

Der Wahlkampf in Leipzig für den Oberbürgermeister-Kandidaten der BüSo, Karsten Werner, ist mit dem Treffen am 26. Januar 2006 in eine neue Phase eingetreten: 50 junge und alte Leute fanden sich nach der Mobilisierung der LaRouche-Jugendbewegung am Veranstaltungsort ein. Eröffnet wurde der Abend mit einer inspirierenden Aufführung der (von Frau Zepp-LaRouche verfaßten) Leipzig-Hymne und einem Choral aus Bachs "Jesu meine Freude".

Stimuliert durch die Musik waren die Leipziger mehr als offen für den strategischen Lagebericht der Bundesvorsitzenden Helga Zepp-LaRouche, der klar machte, daß es in dieser Wahl um weit mehr geht als Leipzig. Frau Zepp-LaRouche berichtete detailliert über die absolut dramatische Lage in den USA, aber auch über den möglichen Wandel, der sich seitens der Demokraten schon andeutet. Von diesem Standpunkt aus rief sie das Publikum dazu auf, einen Wertewandel herbeizuführen, da gerade Leipzig unzählige Kulturschätze berge.

Der zweite Redner, der mittelständische Unternehmer Reinhard Maßberg aus Bayern, zeigte die Bedeutung und Zerstörung des deutschen Mittelstandes durch die Globalisierungspolitik anhand von Beispielen und persönlicher Erfahrung. Am Ende konnte er mit einer neuen Erfindung, die in Leipzig Arbeitsplätze schafft, begeistern.

Der letzte Redner war OB-Kandidat Karsten Werner selbst, der, ausgehend vom Industriekahlschlag in der Region, die Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit der jungen Generation deutlich machen konnte. Selbst erst 21 Jahre jung sprach er von der nötigen Denkrevolution, um den nächsten Generationen immer die oberste Priorität einzuräumen, nicht dem "Hier und Jetzt". Konkreten Vorschlägen zur Ansiedlung von neuen Industrien folgte der Appell an alle, die klassische Tradition wiederzubeleben.

Der sich anschließende Dialog zeugte von wahrem Optimismus. Die versammelte Mannschaft diskutierte lebhaft über die Strombörse, den feindseligen Stadtrat, die Montagsdemos u.v.m. Nahezu alle Anwesenden wollen wiederkommen und nahmen darüberhinaus auch Bündel von Wahlpamphleten mit, die eh schon in hoher Auflage Leipzig unsicher machen. Ein Hurra aus Leipzig!

kw