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Aus der Neuen Solidarität Nr. 8-9/2006
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Einige Gedanken zur Raumfahrt
Wahrscheinlich spricht man auch bei der NASA mehr über Finanzen als über Terraforming. Unterliegt die Finanzierbarkeit der Raumfahrt irgendwelchen "astrologischen Einflüssen", haben die alten Götter - Mars & Co. - und ihre Erfinder, 2006 n.Chr. immer noch die Regierungen dieser Erde unter Kontrolle? Das wird keiner zugeben, aber: "Geld regiert die Welt!", dieser Aberglaube ist wieder lebendig. Deswegen kann sich ein Großteil der sogenannten zivilisierten Gesellschaft einen "Krieg der Kulturen", wie ihn Samuel Huntington und internationale Synarchisten für den eurasischen Kontinent planen, eher vorstellen als eine "Frau auf dem Mars".
Lyndon LaRouche stellte 1988 in einer halbstündigen landesweit ausgestrahlten Fernsehsendung ein optimistisches und dennoch realistisches Projekt vor: "The Woman on Mars". Es ging damals um nichts Geringeres als die Besiedlung des Mars bis 2027. Unvorstellbar? Das liegt nicht an dem Vorhaben an sich, sondern daran, wie Sie denken! Heute gibt es ja wieder den Aufruf zu einem neuen Apollo-Projekt in den USA, ganz konkret von der Senatorin Nancy Pelosi in ihrer Rede an der Harvard-Universität am 16. Dezember 2005. Leider ging dieser Vorschlag in dem Getöse des britisch orchestrierten Kriegsgetrommels unter, die Neue Solidarität berichtete ausführlich hierüber und zeigt strategische Lösungen für einen überlebensnotwendigen Frieden durch Entwicklung auf.
Es kommt jetzt darauf an, wie wir, die jetzt lebenden Generationen uns entscheiden: Lassen wir uns von einer selbsternannten Oligarchie in ein dunkles Zeitalter der totalen Globalisierung treiben, mit einem breitgefächerten Angebot an menschengemachten Religionskriegen, Terroranschlägen, Pandemien, Hungersnöten und anderen grausamen Phänomenen des Nullwachstums? All das unter dem Diktat des Aberglaubens an den "Freihandel"? Oder entschließen wir uns zu gerechtem Handeln, wie die Gründerväter der "Neuen Welt", der ersten wahren Republik auf diesem Planeten, es uns vorlebten.
Wollen wir uns einsetzen für die von dem Europäer Gottfried Wilhelm Leibniz formulierten Prinzipien, die in der Verfassung der "Raumfahrerrepublik" der Vereinigten Staaten von Amerika verankert sind? Grundlegende Ideen, in denen der Keim für die Zukunft der Menschheit schon angelegt ist: "Leben, Freiheit und Streben nach Glückseligkeit".
Wie Benjamin Franklin es uns schon mitteilte: "Wir gaben Euch eine Republik, wenn Ihr sie bewahren könnt!" - Und ich bin mir sicher, er meinte jeden, der sich angesprochen fühlt. Wir sollten den Schritt wagen und diese Idee hinaustragen - hin zu neuen Welten!
Robin Högl