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Aus der Neuen Solidarität Nr. 52/2008 |
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In der führenden Tageszeitung des Emirat Katar, Al-sharq, wurde am 16. Dezember ein ausführliches Interview mit Lyndon LaRouche veröffentlicht. Der Washingtoner Korrespondent der Zeitung, Ahmed Muhsin, führte es Mitte November, am Tag nach dem G-20-Gipfel in Washington. Der Artikel trägt die Überschrift: „LaRouche: Es gibt keine andere Lösung für die Wirtschaftskrise, als das gegenwärtige System für bankrott zu erklären und ein neues aufzubauen.“
In seiner Einleitung beschreibt Muhsin die Krise in den USA und fährt dann fort: „Experten, die das Ausmaß dieser Katastrophe verstehen, sind der Meinung, daß die wirkliche Krise erst noch kommen wird, und daß wir bisher nur die ersten Anzeichen davon gesehen haben. Einer davon ist der amerikanische Ökonom und Denker Lyndon LaRouche, der mit seinen fortlaufenden und unverblümten Warnungen vor dieser Krise eine Menge Kontroversen ausgelöst hat. Allerdings wollte ihm niemand glauben.
Als die Krise dann ausbrach, spalteten sich seine Kritiker in zwei Gruppen: Die erste Gruppe hält immer noch daran fest, daß es keine Krise gibt, und bemüht sich mit großem Aufwand, LaRouches Analysen zu verdrehen und zu bestreiten, daß er Recht hat. Die zweite Gruppe wendet sich jetzt dem amerikanischen Denker zu und holt seinen Rat ein, um die Krise zu bewältigen und einen Absturz zu verhindern.“
Regierungs- und Oppositionszeitungen im Iran haben die Erklärungen des „amerikanischen Staatsmannes und Denkers“ Lyndon LaRouche über die Rolle britischer Geheimdienste bei der Terror-Operation in Mumbai entweder ganz oder in Auszügen veröffentlicht. Die Berichterstattung bezieht sich vor allem auf seine Erklärung vom 29. November, die ursprünglich von der arabischen Sektion des EIR News Service zusammen mit einer umfassenden Analyse des Zusammenhangs und der Zielrichtung von seiten des britischen Finanzempires veröffentlicht worden war.
Außerdem ziehen einige Berichte vom 16. Dezember eine direkte Verbindung zwischen LaRouches Analyse und dem Besuch des britischen Premierministers Gordon Brown in New Delhi sowie dessen Forderung, die britische Polizei wolle den einzig überlebenden Terroristen wegen des Verdachts auf Verbindungen nach Großbritannien verhören.