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Auch in den US-Landesparlamenten von Maine und Mississippi wurden jetzt Resolutionen eingebracht, die vom US-Kongreß die Wiedereinführung des Glass-Steagall-Trennbankengesetzes verlangen. Dazu liegt bereits der Gesetzesentwurf der Demokratin Marcy Kaptur im US-Repräsentantenhaus mit mehr als 40 Unterstützern vor. Damit ist die Zahl der Landesparlamente, in denen entsprechende Resolutionen eingebracht worden sind, auf 15 angewachsen.
In Maine hat die Resolution (Senate Paper 465) 30 Ko-Sponsoren: 12 Senatoren (von insgesamt 35), davon neun Demokraten und 3 Republikaner, sowie 18 Abgeordnete, ebenfalls aus beiden Parteien; am 4. April stimmte der Landessenat dem Antrag per Akklamation zu und leitete ihn an das Abgeordnetenhaus von Maine weiter, wo möglicherweise schon am 9. April darüber abgestimmt werden wird.
In Mississippi wird House Resolution 165 zum jetzigen Zeitpunkt von vier Abgeordneten unterstützt. Außerdem betrieben Aktivistenteams des LaRouche-Aktionskomitees am 3. April intensives Lobbying für Glass-Steagall in den Landesparlamenten von Kalifornien, Indiana und Minnesota.
Die Entwicklungen in Zypern haben auch in den USA für einen Realitätsschock gesorgt - daß nämlich die Enteignung großer Teile der Bevölkerung auf der Tagesordnung steht, wenn es nicht endlich jetzt zu einer strikten Bankentrennung im Sinne Roosevelts kommt und das bankrotte Finanzsystem im Sinne des Gemeinwohls reorganisiert wird.
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