Aus FUSION 3/96:

Wissenschaftler wehren sich gegen Klimahysterie


Die Leipziger Erklärung über globale Klimaveränderung

Auf dem sogenannten Erdgipfel der UNO in Rio de Janeiro wurde 1992 ein sogenanntes Klimabündnis beschlossen. Im Juli 1996 tagten die Unterzeichnerstaaten erneut in Genf, um konkrete Maßnahmen zur Drosselung des Energieverbrauchs zu beschließen. Den Anlaß für alle diese hektisch vorgetragenen Aktivitäten lieferten Großrechner, die errechnet haben, daß der zunehmende CO2-Ausstoß der Industrie zu einer Klimakatastrophe führen werde.

Inzwischen haben sich Wissenschaftler und Forscher auf Gebieten, welche die Klimaproblematik berühren, an die Arbeit gemacht, um die Grundannahmen hinter den Computerprogrammen zu überprüfen. Es stellt sich mehr und mehr heraus, daß die Klimaerwärmung kein Problem ist, sondern eher ein Vorwand, mit dem internationale Organisationen wie die UNO oder die Europäische Union Kontrolle über die Industrie welt- oder europaweit anstreben.

Viele Wissenschaftler stellten bald fest, daß ihre Erkenntnisse, wenn sie die Hypothese der Klimakatastrophe nicht stützten, unwillkommen und kaum zu veröffentlichen waren. Um ihrem Protest Gehör zu verschaffen, beginnen sie sich jetzt international zusammenzuschließen. Sie verstärkten ihre Bemühungen weiter, als sich herausstellte, daß das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) der UNO die Beiträge zum letzten sogenannten "Konsenspapier" nachträglich, also nachdem die Experten der vermeintlichen Endfassung zugestimmt hatten, auf Drängen des U.S. State Departement geändert hat. So wurden alle Stellen herausgestrichen, in denen Zweifel geäußert wurden, der Mensch könne das Klima über vermehrte CO2-Emissionen beeinflussen.

In Deutschland hat die Europäische Akademie für Umweltfragen e.V. dieses Thema aufgegriffen und auf einem Symposium in Leipzig am 9.-10. November 1995 den Kritikern der Klimahypothese Gelegenheit geboten, ihre Argumente öffentlich vorzutragen. In England bildete sich zum gleichen Zweck das European Science and Environment Forum ESEF, um entsprechende Untersuchungen zu veröffentlichen.

Im Anschluß an das Leipziger Symposium haben vor allem Teilnehmer aus den USA eine sogenannte Leipziger Erklärung verfaßt und in Umlauf gebracht. Sie wurde in nur einem Monat von über 100 Fachleuten unterschrieben. Diese Zahl macht deutlich, daß es sich nicht mehr nur um eine "verschwindend kleine Anzahl von Sonderlingen" handelt, die US-Vizepräsident Gore "das empirische Äquivalent zum Osterhasen" nannte, auch nicht um "Verrückte", wie Professor Hasselmann die Gegner seiner Computerrechnungen Februar 1995 im Fernsehen titulierte, oder um "von seriösen Wissenschaftlern als Clown empfundene und von der Öl- und Kohlelobby bezahlte Pseudoforscher", wie sie Ernst Ulrich von Weizsäcker in seinem Propagandabuch Faktor Vier (Seite 253) nannte. Zu den so gescholtenen gehören immerhin Leute wie Frederick Seitz, langjähriger Präsident der Amerikanischen Akademie der Wissenschaften und der Amerikanischen Physikalischen Gesellschaft .

Die Leipziger Erklärung über globale Klimaveränderung

Als Wissenschaftler sind wir - ebenso wie unsere Mitbürger - stark an der Möglichkeit interessiert, daß menschliche Aktivitäten das Weltklima beeinflussen könnten; in der Tat haben Rodungen und das Wachstum der Städte das lokale Klima seit Jahrhunderten beeinflußt. Geschichtlich betrachtet war das Klima stets ein Faktor in den menschlichen Angelegenheiten - mit wärmeren Perioden, die während des Mittelalterlichen Klimaoptimums eine wichtige Rolle bei der wirtschaftlichen Expansion und für den Wohlstand jener Nationen spielten, die vorrangig von der Landwirtschaft abhängen. Aus diesen Gründen müssen wir stets wachsam sein gegenüber allen Aktivitäten, die unser zukünftiges Klima beeinflussen könnten.

In jüngster Zeit hat sich die Aufmerksamkeit auf die anwachsenden Emissionen von Treibhausgasen in die Atmosphäre konzentriert. Gegenwärtig finden weltweit Diskussionen führender Politiker zu der Frage statt, wie man den Energieverbrauch einschränken könnte, und fordern eine Reduktion der CO2-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Energieträger. Obgleich wir die Absicht verstehen, die vermuteten Triebkräfte hinter einer möglichen Klimaveränderung zu eliminieren, glauben wir, daß diese Bemühungen gefährlich vereinfachend sind. Aufgrund der uns vorliegenden Fakten können wir den sog. "wissenschaftlichen Konsens" nicht unterschreiben, der Klimakatastrophen erwartet und rasche Aktionen fordert.

Wie die Debatte ergibt, ist es zunehmend deutlich geworden - entgegen der allgemeinen Meinung - , daß es keine wissenschaftliche Übereinstimmung gibt hinsichtlich der Bedeutung der Treibhauserwärmung durch steigende CO2-Spiegel. Ganz im Gegenteil: die meisten Wissenschaftler nehmen nun die Tatsache zur Kenntnis, daß die tatsächlichen Beobachtungen von Erdsatelliten aus überhaupt keinerlei Klimaveränderung anzeigen. Um sich dieser Tatsache anzupassen, werden die mathematischen Klimamodelle realistischer; sie sagen Temperatursteigerungen voraus, die nur 30% - wenn nicht weniger - von dem betragen, was noch vor drei Jahren als "beste" Werte angesehen wurden.