Abbildung 1

Natürliche Strahlung im Verhältnis zur Mortalität weißer männlicher Bewohner zwischen 35 und 79 Jahren (Zeitraum 1960-1972)

Rate pro 1000 Einwohner
Gestrichelt 5,9-6,6
Schwarz 10,3-13,1
US-Durchschnitt 8,15

Die Sterblichkeit an Herz-Kreislauf-Krankheiten, Atemwegserkrankungen und Krebs in den Ostküstenstaaten der USA (Gebiet 3) ist erheblich höher als jene in den westlichen Staaten (Gebiet 1). Die Erd- und kosmische Strahlung ist dagegen in Gebiet 1 2-3mal so hoch wie in Gebiet 3. In der Karte werden die 25 Wirtschaftsgebiete der Bundesstaaten mit der niedrigsten Sterblichkeit an Herz-Kreislauf-Krankheiten und die 25 mit den höchsten dargestellt.

Quellen: Sauer 1982; Luckey 1991.


Abbildung 2

Häufigkeit pro Jahr
/ 105 Einwohner

Indien: Natürliche Strahlung und Krebssterblichkeit

Die Krebssterblichkeit in den Regionalkrankenhäusern Indiens zeigt eine umgekehrte Beziehung zur natürlichen Strahlungsbelastung. Die beiden Werte weit über der Kurve stammen von Krankenhäusern, die Patienten aus anderen Gebieten aufnehmen.

Quellen: Nambi et al. 1987; Luckey 1991.


Abbildung 3

Leukämie und Lebensalter in der China-Studie

% der Kontrollgruppe
niedrige
Hintergrund-
strahlung
hohe
Hintergrund-
strahlung
Alter in Jahren

Die Leukämiemortalität unter Bauern der Gruppe mit hoher Hintergrundstrahlung in China zeigt zwei unterschiedliche, altersabhängige Reaktionen im Vergleich zu der Kontrollgruppe mit niedriger Hintergrundstrahlung.

Quellen: Wei 1985; Luckey 1991.


Abbildung 4

Korrelation zwischen Lungenkrebssterblichkeit und Radon in Wohnhäusern

Lungenkrebs-
mortalität/
104/a
Anzahl der Landkreise
Die Radonkonzentrationen in Häusern in 1600 Landkreisen der USA steht in umgekehrter Beziehung zur Lungenkrebssterblichkeit von Männern. Senkrechte Linien bedeuten eine Standardabweichung. Bei jeder Stichprobe wird die Zahl der Landkreise angegeben. Radonkonzentrationen sind in Picocurie pro Liter Luft.

Quelle: Cohen 1992.


Abbildung 5

Vereinigte Staaten: Leukämiesterblichkeit und Lebensalter

Leukämietodesfälle
pro 105
weißer Amerikaner
Lebensalter in Jahren

Die Leukämiesterblichkeit weißer Amerikaner nimmt mit dem Lebensalter zu. Diese Angaben erlauben es, eine Altersbereinigung für die Leukämiesterblichkeit in der Studie über britische Nukleararbeiter vorzunehmen.

Quelle: US-Handelsministerium 1988.


Abbildung 6

Altersbereinigte Leukämiesterblichkeit in britischen Kernkraftwerken

Todesfälle
pro 10000
Arbeiter
Lebensdosis in cSv

Die Leukämiesterblichkeit von 70600 exponierten Nukleararbeitern liegt unter der von 24500 nichtexponierten Arbeitern in der gleichen Anlage. Die optimale Lebensexposition liegt offenbar über 5 cSv. Die statistische Bedeutsamkeit der Korrelation für alle drei Stichproben exponierter Arbeiter ist p < 0,001.

Quelle: Kendall 1992.


Abbildung 7

Krebssterblichkeit kanadischer Nukleararbeiter

KKW-
Arbeiter
Arbeiter
Wärmekraftwerk
Männliche
Bewohner
Ontarios
Krebssterblichkeit, SSR

Der Krebssterblichkeit von 4000 männlichen KKW-Arbeitern lag signifikant unter der von 21000 Arbeitern anderer Wärmekraftwerke.

Quelle: Abbatt 1983.


Abbildung 8

Gesamtsterblichkeit von Arbeitern in US-Atomwerften

32510 nichtexponierte weiße, männliche Beschäftigte

Alle Todesfälle
pro 100 Arbeitern
Lebensdosis in cSv

Die Gesamtsterblichkeit von etwa 38000 exponierten Atomwerftarbeitern lag signifikant unter der von etwa 32500 nichtexponierten Arbeitern in den gleichen Betrieben (p < 0,001).

Quelle: Manatowski 1991.


Abbildung 9

USA: Krebssterblichkeit in drei Nuklearwaffenfabriken

Kontrollgruppe: 20619 nichtexponierte Arbeiter

Todesfälle
pro 100 Männer
Kumulativ
Lebensdosis in cSv

Die Krebssterblichkeit exponierter Nukleararbeiter war niedriger als die nichtexponierter Arbeiter im gleichen Betrieb, und die Sterblichkeit sank mit zunehmender Lebensdosis. Die kumulative Krebssterblichkeit enthält Kontrolldaten. Die statistische Signifikanz ist in jedem Beispiel mit p < 0,001 gut.

Quelle: Gilbert 1989.


Abbildung 10

Vollständige Dosis-Wirkungs-Kurve

(a) Dauerbestrahlung
Wirkung

Bei ständiger Bestrahlung (a) sind alle Dosen, die eine größere Wirkung als die Kontrollen zeigen, hormetisch. Der Schnittpunkt links (A) bedeutet die Reaktion von Kontrollen bei normaler Umgebungsstrahlung. Alle Werte überhalb der gestrichelten Linie sind hormetisch. Das Optimum O ist nicht genau definiert. Bei der vom Nulläquivalenzpunkt (NÄP) dargestellten Punkt ist die Reaktion vergleichbar mit der des Kontrollwertes. Alle Werte unterhalb der gestrichelten Linie sind schädlich; D stellt ein Strahlungsdefizit und X einen Strahlungsüberschuß dar.

(b) Akute Bestrahlung
Wirkung

Die umgedrehte Regenbogenkurve (b) wird häufig für Krebsmortalitätsstudien verwendet, z.B. jenen über die Überlebenden der Atombombenabwürfe. Die verwendeten Symbole sind die gleiche wie in (a).


Abbildung 11

Wirkung von Gammastrahlen auf das Algenwachstum

Wachstum
von
R. capsulatum
cGy/h

Die Reproduktion der Alge R. capsulata erhöhte sich durch Dauerexposition von Kobalt-60-Gammastrahlung. Das Optimum trat bei etwa 50 cGy/h ein; der NÄP war etwa 50 Gy/h.