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Nr. 22, 2. Juni 1999
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Diese Woche
Leitartikel
- BüSo-Europa-
wahlkampf: Wiederaufbau Südosteuropas hat höchste Priorität

Europa
- Wie eine Friedenslösung torpediert wird
- Lord Rees-Mogg gegen Blairs Kriegskurs
- LaRouches Ideen in der Duma gewürdigt
- NATO-Hände hinter italienischem Terrorismus?
- Wie die angel-
sächsische Oligarchie die Brüsseler EU- Politik kontrolliert
- Prag: Auswege aus der Wirtschaftskrise
- Schiller-Institut
zu Gast in Polen

Teil II:
Aus aller Welt
- Hoffnung für den Nahen Osten
- Steht Peso- Abwertung bevor?
- Bestechungsskandal um Präsident Cardoso

Amerika
- "Chinesische Spionage": Propaganda statt Fakten

Deutschland
- Buchhaltermentalität richtet die Bahn zugrunde
- Das Unglaubliche
ist immer das Glaubwürdigste
- Drogenpolitik: Der Zug ist abgefahren
- Die Europa-
kandidaten der BüSo stellen sich vor

Gesundheit
- AIDS-Epidemie außer Kontrolle geraten

Wissenschaft
- Fehlstarts amerikanischer Raketen
- Der Irrsinn des Benchmarking oder warum es bei Mercedes zum Flop kam

Kommentar
- Lauter linke Hände

Strategische Studien
- Der Mordfall
Enrico Mattei
- Hugo Stinnes, Kaufmann aus Mühlheim

Feuilleton
- Nicht Sklave der Geschichte sein
- "Zum Töten programmiert"
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[Aus aller Welt]

Hoffnung für den Nahen Osten

Nach seinem Erdrutschsieg will Ehud Barak baldmöglichst Syrien an der Fortsetzung des Friedensprozesses beteiligen.

Steht Peso-Abwertung bevor?

Die Regierung Menem ist nicht mehr in der Lage, den Zahlungsverpflichtungen an ausländische Gläubiger nachzukommen, und Spekulanten wie George Soros heizen die Lage weiter an.

Bestechungsskandal um Präsident Cardoso


[Amerika]

"Chinesische Spionage": Propaganda statt Fakten

Ein Ausschuß erfindet Spionagegeschichten, um Clinton erneut politisch unter Druck zu setzen.


[Deutschland]

Buchhaltermentalität richtet die Bahn zugrunde

Trassen, Räder, Wartung, Prüfsysteme: Überall wird aus Kostengründen die Sicherheit der Fahrgäste hintangestellt.

Das Unglaubliche ist immer das Glaubwürdigste

Jacques Cheminade, Vorsitzender der französischen Partei Solidarité et Progrès, und der BüSo-Kandidat Grégoire Mukengechay, ein deutscher Staatsbürger kongolesischer Herkunft, sind in Berlin gemeinsam auf einer Europawahlkampf-Veranstaltung aufgetreten.

Der Zug ist abgefahren

Elke Gregory kandidiert auf der BüSo-Liste (Platz 33) für die Wahl zum Europa-Parlament am 13. Juni. Im folgenden äußert sie sich zur Diskussion im Stuttgarter Stadtrat über die Heroinabgabe in Fixerstuben.

Die Europakandidaten der BüSo stellen sich vor


[Gesundheit]

AIDS-Epidemie außer Kontrolle geraten

Die HIV-Infektionen zeigen heute schon schlimmere Auswirkungen als die Pest im Mittelalter, aber die AIDS-Epidemie steht in gewisser Hinsicht erst am Anfang, und noch immer wird der Ausbreitungsmechanismus nicht verstanden.


[Wissenschaft]

Fehlstarts amerikanischer Raketen

Sparpolitik und übergroßes Vertrauen in Computermodelle führten zu einer Häufung von technischem Versagen bei den neuesten US-Raketen.

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Der Irrsinn des Benchmarking
oder warum es bei Mercedes zum Flop kam

Daß die A-Klasse von Mercedes beim Elchtest umkippte, war schon schlimm genug. Langfristig viel verheerender ist aber, daß man bei Mercedes die eigentlichen Gründe, die zu dieser vollkommenen Fehlkonstruktion geführt haben, noch gar nicht verstanden hat.


[Kommentar]

Lauter linke Hände

Von Dr. Helmut Böttiger


[Strategische Studien]

Der Mordfall Enrico Mattei

Von Claudio Celani

Am 14. Mai begann in Pavia nach 37 Jahren der erste Prozeß um den Mord an dem italienischen Widerstandskämpfer und Industriekapitän Enrico Mattei im Jahr 1962, der jahrelang als "Unfall" hingestellt wurde.

Die Anklage von Staatsanwalt Vincenzo Calìa richtet sich zwar nur gegen einen "kleinen Fisch", den heute 78jährigen Landwirt Mario Ronchi, der jahrelang der einzige Zeuge für den angeblichen Unfall war. Doch wenn Ronchi verurteilt wird, ist damit gerichtsamtlich festgestellt, daß Enrico Mattei ermordet wurde, und man kann in einer zweiten Phase von Ermittlungen die Auftraggeber der Tat dingfest machen. Da die Zentren des politischen Terrorismus in Westeuropa seit 1962 im Kern die gleichen geblieben sind, hat Calìas Arbeit auch größte Bedeutung für die Bekämpfung der in jüngster Zeit wieder verstärkten terroristischen Gefahr.

Der folgende Artikel schildert aufgrund der von Staatsanwalt Calìa gesammelten Dokumente zum ersten Mal in deutscher Sprache, warum es zu dem Mord kam und wie er jahrelang vertuscht wurde.

"Das walte Hugo"

Hugo Stinnes, Kaufmann aus Mühlheim

Einigen wenigen beherzten Männern ist es zu verdanken, daß die junge Weimarer Republik nicht von vornherein im Chaos versank. Einer davon war Hugo Stinnes - ein Unternehmer im besten Sinne des Wortes.

Von Roland Pagel
1. Teil


[Feuilleton]

Nicht Sklave der Geschichte sein

"Zum Töten programmiert"

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Antwort der Redaktion

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