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Aus der Neuen Solidarität Nr. 26/2002

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Die Bundestagskandidaten der BüSo stellen sich vor

Katharina Pagel
31 Jahre, Krankenschwester, verheiratet
Direktkandidatin im Wahlkreis Hannover II

Wie bei den beiden vorangangenen Bundestagswahlen habe ich mich erneut entschlossen, für die Bürgerrechtsbewegung Solidarität zu kandidieren. Damit möchte ich der zunehmenden Politikverdrossenheit begegnen. Immer öfter höre ich sagen: "Man kann ja nichts machen. Wir sind viel zu klein." Sicher spielt die Ohnmacht angesichts der sich zuspitzenden Krise und einer unfähigen politischen "Elite" eine Rolle. Aber oft spüre ich auch eine ziemliche Portion Bequemlichkeit und Realitätsflucht hinter den Worten. Und deshalb ist meine Antwort: Bevor dieses Denken dazu führt, nicht einmal mehr zur Wahl zu gehen, sollte sich jeder lieber am Schlawittchen packen und aktiv ins Geschehen eingreifen. Jeder kann etwas dazu beitragen. Seien Sie sicher, es summiert sich.

Ein weiterer Punkt, der mir sehr am Herzen liegt, ist das schnellstmöglichste Zusammenwachsen von Ost- und Westdeutschland. Da ich selber im Osten aufgewachsen bin und nun seit zehn Jahren in Hannover lebe, fallen mir die Vorurteile beider Seiten auf. Sicherlich gibt es genügend Grund zur Klage. Aber sowohl der fehlende Aufbau Ost als auch die verschlechterten Lebensbedingungen in Westdeutschland sind das Resultat der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise, und nicht die Schuld von "Ost" oder "West". Anstatt sich gegeneinander ausspielen zu lassen, sollten beide Seiten lieber versuchen, eine gemeinsame Lösung zu finden.

Diese Lösung kann nur "Frieden durch Entwicklung" heißen, so daß eine Grundlage gemeinsamer Projekte in wirtschaftlicher, wissenschaftlicher und kultureller Hinsicht ermöglicht wird. Genau diese Idee vertritt die BüSo mit der "Neuen Seidenstraße" für die Entwicklung gesamt Eurasiens seit langer Zeit. Und nur ein wirklich einiges Deutschland wird die Kraft haben, eine tragende Rolle bei diesem Projekt zu spielen.

Wer immer es bei dieser Wahl verpaßt hat, selber zu kandidieren, sollte in jedem Fall mich und die Bürgerrechtsbewegung Solidarität im Wahlkampf unterstützen. Helfen Sie aktiv mit!

Wählen Sie am 22. September BüSo!

 

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