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Aus der Neuen Solidarität Nr. 41/2003

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Stromausfall in Italien: Alarmsignal für Europa

Nach dem Blackout in den USA gingen auch in Europa reihum die Lichter aus: erst in Helsinki, dann in London, als nächstes in Kopenhagen und Südschweden - und zuletzt in Italien. Die Folgen einer verfehlten Energiepolitik kommen an den Tag: Es wird zu wenig Strom erzeugt. Italien diskutiert über die Rückkehr zur Kernkraft.


Was ist passiert?
Chronologie der Energiedemontage

Zurück zur Kernkraft?

Eine moralische Frage

"Das kann bei uns nicht passieren" - so tönte der Chef des italienischen Stromnetzbetreibers GRTN, Prof. Andrea Bollino, nach dem Stromausfall in den USA und Kanada am 14. August. Sein Wort war kaum verklungen, da gingen am 28. September für 56 Millionen Italiener die Lichter aus - ein technisches Versagen in der Schweiz und andere Umstände sorgten dafür, daß das gesamte Stromnetz des Landes per Sicherheitsautomatik abgeschaltet wurde.

Glück im Unglück war, daß dies an einem Sonntag geschah und nicht länger als einen Tag dauerte, so daß der soziale und wirtschaftliche Schaden begrenzt blieb. Auch gab es für wichtige Einrichtungen wie Krankenhäuser, Polizei und Flughäfen Notstromaggregate und eine für solche Fälle eingeübte schnelle Reaktion von Polizei und Zivildienst. Nur der Eisenbahnverkehr war lahmgelegt. 110 Züge blieben mitten in der Landschaft stehen, und erst nach zwei Tagen konnte der Betrieb wieder nach Fahrplan laufen. Tausende Menschen mußten aus U-Bahnstationen in Rom und aus Aufzügen im ganzen Land befreit werden.

Der Schaden im Einzelhandel, hauptsächlich durch verdorbene Lebensmittel, liegt schätzungsweise bei 120 Mio. Euro. Außerdem rechnet man damit, daß die italienischen Familienhaushalte aus denselben Gründen durchschnittlich 20 Euro verloren haben. Es gab in der Nacht von Samstag auf Sonntag auch Plünderungen, die sich aber in Grenzen hielten.

Wäre alles an einem Werktag geschehen, wären die Folgen weitaus drastischer gewesen - und es kann jederzeit wieder passieren.

Wie ist es möglich, daß ein einziger umgestürzter Baum ein ganzes Land in die Knie zwingen kann? Für die Antwort muß man das Problem auf zwei Ebenen betrachten: erstens die engeren Umstände des Stromausfalls vom 28. September und zweitens, warum das Gesamtnetz dafür anfällig war.

Menschliches Versagen ist zwar nicht auszuschließen (es laufen drei Untersuchungen über den Vorfall); aber das wäre vergleichbar mit einem Mann, der mit seinem Auto mit hundert Sachen durch eine Ortschaft rast, ein Kind überfährt und dann die Schuld dem Kind gibt, weil es zum falschen Zeitpunkt über die Straße lief! Die eigentliche Schuld trägt eine malthusianische, neoliberale Politik, die zu der außergewöhnlichen Anfälligkeit des Netzes führte.

Was ist passiert?

Am frühen Morgen des 28. September kurz vor 3 Uhr stürzt in einem schweren Sturm in Brunner im Kanton Schwyz ein Baum auf eine Hochspannungsleitung, das löst ein Feuer aus, und die 380 000 Volt starke Lukmanier-Leitung, die Italien mit 1 300 MW Strom versorgt, wird unterbrochen. Um 3 Uhr 01 übermitteln die Computer des Schweizer Betreibers Etrans dem italienischen Betreiber GRTN in Echtzeit die Daten der Unterbrechung - daß 1 300 MW fehlen. Zehn Minuten später, um 3 Uhr 11, bestätigen Etrans-Mitarbeiter der GRTN mündlich diese Zahl, aber aus Gründen, die derzeit noch untersucht werden, leitet GRTN nur 200 MW zusätzlich ins Netz.

Derweil ist wegen des Ausfalls von Lukmanier die nächste schweizerisch-italienische Leitung, San Bernardino, überlastet. Innerhalb von 20 Minuten - das ist die übliche Zeit bis zur Überhitzung - fallen San Bernardino, die Leitungen nach Österreich und Slowenien, vor allem aber die besonders starke Leitung Albertville-Rondissone, die Italien 3 000 MW aus Frankreich liefert, in einer Kettenreaktion aus. Um 3 Uhr 21 fehlen dem italienischen Netz 6 000 MW Kapazität, und die Überlastung löst die automatische Sicherheitsabschaltung aller Kraftwerke aus. Jetzt steht ganz Italien im Dunkeln. Nur die 1,6 Millionen Einwohner der Insel Sardinien, die sich unabhängig versorgt, haben noch Strom.

Theoretisch hat das italienische Netz eine Kapazität von 77 000 MW. Tatsächlich sind aber wegen Erhaltungsarbeiten und Überalterung nur 49 000 MW verfügbar. Bei einem Spitzenverbrauch von 55 000 MW muß Italien deshalb 6 000 MW von seinen Nachbarn kaufen.

Da aber nachts der Verbrauch viel geringer ist - 20-24 000 MW reichen aus - , müßte GRTN dann theoretisch über eine mehr als ebenso hohe Notfallreserve verfügen. Warum wurde diese Kapazität an jenem Morgen des 28. September nicht benutzt?

In der Praxis hat die Deregulierung dazu geführt, daß GRTN sich auf billigeren Importstrom verläßt, weil die heimische Erzeugung teurer ist und man nachts viele Kraftwerke herunterfährt, so daß die Abhängigkeit vom Ausland von ohnehin enorm hohen 17% am Tage nachts auf 30% anwächst. Kein Stromnetz der Welt wird es schaffen, innerhalb von Sekunden einen Ausfall eines Drittels seiner Kapazität zu kompensieren. Hier liegt die Anfälligkeit des Netzes.

Die Italiener hinterfragen jetzt endlich diese beispiellose übermäßige Abhängigkeit von Importstrom (der zweitgrößte Stromimporteur in der EU, Spanien, kauft nur 3% im Ausland), und man sucht nach anderen Möglichkeiten. In dieser Hinsicht war der Ausfall hoffentlich ein heilsamer Schock. Aber der Leser sollte nicht meinen, es handele sich hier nur um einen typischen Fall von "mediterranem Leichtsinn": Was heute in Italien geschieht, kann morgen ganz Europa treffen. Die verrückte Politik, die dazu führte, wird in ganz Europa betrieben. Schauen wir, wie alles begann.

Chronologie der Energiedemontage

Mitte der 60er Jahre war Italien der drittgrößte friedliche Nutzer der Kernenergie auf der Welt nach den USA und England. Dank der Inspiration von Wissenschaftlern wie Enrico Fermi, der den ersten Atommeiler baute, und gut funktionierenden staatlichen Unternehmen wie ENI, IRI und ENEL stieg 1966 die Stromerzeugung aus Kernenergie auf 3,9 Mrd. KWh. Obwohl Enrico Mattei, der den Kampf um Energieunabhängigkeit angeführt hatte, ermordet und der "Vater" des italienischen Kernenergieprogramms Felice Ippolito durch einen Skandal gestürzt wurde, konnte die oligarchische Lobby dieses Programm nicht aufhalten.

Nach der Ölkrise 1973 plante die Regierung den weiteren Ausbau einer unabhängigen Energieversorgung. Der Plan sah den Bau von 20 neuen Kernkraftwerken vor, aber dies wurde bald durch ein neues Phänomen abgebremst - die wachsende "Umweltbewegung", die von in- und ausländischen oligarchischen Interessen angetrieben wurde und sich in allen Parteien festsetzte.

So hatte Italien bis 1980 nur einen einzigen der neuen Reaktoren fertiggestellt, den 800-MW-Heißwasserreaktor in Caorso bei Piacenza. Der erste Reaktor einer 2 000-MW-Anlage in Montalto di Castro war beinahe fertig, als 1987 nach dem Unfall in Tschernobyl die Italiener inmitten eines von den Medien angeheizten Klimas mit einer Volksabstimmung den Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen.

Das Referendum ging zwar nicht um die Kernenergie an sich, sondern um das Recht der Regierung, lokale Widerstände gegen den Bau von Kraftwerken zu überstimmen. Aber das schon fast "realsozialistische" Ergebnis von 80% Nein-Stimmen wurde zum Vorwand, nicht nur den Bau neuer Kraftwerke einzustellen, sondern auch vorhandene abzuschalten. Und weil nunmehr die örtlichen Verwaltungen über den Bau neuer Kraftwerke aller Art entscheiden konnten, wurden in den letzten 20 Jahren trotz steigender Nachfrage fast gar keine neuen Kapazitäten mehr errichtet.

Die Lücke schloß man mit Einfuhren - mit dem Resultat, daß Italien heute völlig von Atomstrom abhängig ist, nur eben aus Frankreich.

Hätten die Italiener den Nationalen Energieplan (PEN) aus dem Jahr 1975 weiterverfolgt und 20 Kernreaktoren gebaut, hätten sie heute daraus bis zu 40 000 MW saubere und billige Energie. Das entspräche 4/5 der heute verfügbaren Kapazität. Statt dessen verwendet man fossile Brennstoffe, im wesentlichen Erdöl und Erdgas, die nicht nur umweltschädlicher sind, sondern auch teurer, was schließlich auch kein unwichtiger Aspekt ist. Die Stromrechnung für eine italienische Familie ist heute durchschnittlich doppelt so hoch wie für eine französische, dreimal so hoch wie in Schweden und 60% teurer als im europäischen Durchschnitt.

Außerdem hat Italien seit 1981 umgerechnet 50 Mrd. Euro für alternative Energieformen wie Wind- und Sonnenenergie ausgegeben, aber diese tragen nur lächerliche 0,1% zur Energieversorgung bei!

Die Krise verschärfte sich ab 1999, als Italien auf Drängen der EU mit der Freigabe des Strommarktes anfing. Der staatliche Konzern ENEL, dem das Stromnetz und 90% der Erzeugungskapazität gehören, mußte die Verwaltung des Leitungsnetzes der GRTN (die aus einer "verselbständigten" Abteilung von ENEL gebildet wurde) überlassen und die Hälfte des Marktes anderen Betreibern öffnen. Dazu verkaufte ENEL einen Teil seiner Kapazitäten (natürlich den weniger produktiven Teil) und legte veraltete Kraftwerke still, wodurch die Gesamtkapazität sank.

Zurück zur Kernkraft?

Der Minister für Produktive Aktivitäten, Antonio Marzano, hat in einer Rede vor dem Parlament am 31. September eingeräumt, der Ursprung der italienischen Energiekrise liege in den falschen Entscheidungen nach der Volksabstimmung 1987. Allerdings hält er, ebenso wie andere in der Regierung, eine Rückkehr zur Kernenergie für praktisch undurchführbar, weil Italien in dem Bereich sein Knowhow verloren hat und der Notstand erst einmal kurzfristig überwunden werden muß. Daher hat die Regierung ein Dekret durchgesetzt, den Bau von 24 konventionellen Kraftwerken mit insgesamt 11 834 MW zu beschleunigen, u.a. darf die Regierung dazu auch gegen Widerstände auf lokaler Ebene über die Standorte entscheiden.

Das ist zu begrüßen, weil diese Widerstände teilweise absurde Formen angenommen hatten. Ein Beispiel ist ein Streit in Süditalien: Kampanien, der Region um Neapel, fehlen 13 000 MW, und das nahegelegene Apulien könnte einen großen Teil davon liefern, weil es 8 700 MW Überschuß hat. Dazu wurde zwischen beiden Regionen eine 200 km lange Hochspannungsleitung durch die Region Basilicata gebaut. Aber die Kampanier warten heute noch auf ihren Strom, weil ein kleines 4000-Seelen-Dorf namens Rapolla darauf besteht, daß die letzten 6 km aus "Gesundheitsgründen" unterirdisch gelegt werden, und der Bauherr ENEL dies nicht will, weil das zehnmal teurer wäre und dadurch die Stromrechnungen noch weiter steigen würden.

Inzwischen hat die Regierung 24 auf ähnliche Weise blockierte Vorhaben freigegeben. Aber nun kann ein neues Hindernis auftreten: die Finanzierung. Die dafür vorgesehenen privaten Banken wollen für die Kraftwerksbauten keine Kredite geben, weil sie noch nicht die Gewinnaussichten abschätzen können - d.h. sie finden die gegenwärtigen Strompreise zu niedrig, der Bau rentiere sich so nicht.

Ironischerweise hätte die immer noch staatliche ENEL sowohl das Geld als auch alle anderen Voraussetzungen, die Kraftwerke zu bauen - aber sie darf es nicht, weil ihr Marktanteil wegen der Liberalisierungsvorschriften der EU auf die Hälfte begrenzt bleiben muß.

Doch selbst wenn die Pläne erfolgreich umgesetzt werden, wäre das Land noch Jahre entfernt von einer Lösung der Notlage, ganz zu schweigen von Energieunabhängigkeit. Wenn die neuen Kraftwerke in frühestens fünf Jahren arbeiten, wird die Nachfrage in der Zwischenzeit um jährlich 3-4% (etwa 1 000 MW) gestiegen sein. Und selbst wenn man damit aufhört, nachts die Kraftwerke abzuschalten, wird es Situationen geben wie in diesem Sommer, als der Spitzenverbrauch von 55 000 MW erreicht wurde und gleichzeitig wegen der Dürre in Frankreich und Italien nicht genug Wasser zum Kühlen der Reaktoren da war. Frankreich stellte vorübergehend die Lieferungen ein, und in ganz Italien mußten begrenzte Stromabschaltungen angeordnet werden.

Hinzu kommt, daß auch Frankreich mit der Liberalisierung begonnen hat (siehe Neue Solidarität 31/2003) und dementsprechend auch dort mit einem Kapazitätsrückgang zu rechnen ist. Die gesamte Entwicklung läuft darauf hinaus, daß Europa der Strom ausgeht.

In dieser Lage fordern jetzt die wenigen italienischen Kerntechniker, die das Land noch nicht verlassen haben, eine Wiederinbetriebnahme zweier Kernkraftwerke, des Druckwasserreaktors in Trino Vercellese und des erwähnten Reaktors in Caorso. Nach Angaben des Experten Davide Tabarelli von der privaten Energieberatungsfirma RIE könnte der 800-MW-Reaktor Caorso innerhalb von 15-20 Monaten wieder arbeiten und 6 Mrd. KWh jährlich zum gleichen Preis wie Frankreich liefern.

Ein Umschwung der öffentlichen Meinung läßt sich daran ablesen, daß dieser Vorschlag in der beliebtesten italienischen Fernsehtalkshow Porta a porta von dem Nuklearingenieur Prof. Paolo Fornaciari unterbreitet wurde. Er erklärte, Caorso und Trino könnten nicht nur innerhalb von 20 Monaten wieder in Betrieb genommen werden, sondern dies wäre auch billiger als ihre endgültige Stillegung!

In der Sendung gab es zum ersten Mal seit Jahrzehnten eine zustimmende Berichterstattung über Kernenergie. Der Gesprächsleiter Bruno Vespa gab sogar zu, daß 1987 die Parteien dem staatlichen Sender RAI vorschrieben, die Wähler im Vorfeld des Referendums nicht wahrheitsgemäß über die Kernenergie zu informieren. Er zeigte auf der Landkarte, daß Italien in weniger als 100 km Entfernung von seinen Grenzen von Atomkraftwerken in Frankreich, der Schweiz und Slowenien umgeben ist. Das mache keinen Unterschied hinsichtlich der Sicherheit, aber sehr wohl einen hinsichtlich der Kosten.

Eine moralische Frage

Zuvor hatte Prof. Fornaciari in einem ausführlichen Artikel in der Tageszeitung Il Giornale seinen Vorschlag erläutert. Schuld an der Krise sei, daß man "die radikalsten Lösungen bei den Liberalisierungsmodellen angenommen und die Versorgungssicherheit auf dem Altar des Wettbewerbs geopfert hat". Liberalisierung und Privatisierungs des Strommarkts aus konventioneller Erzeugung werde das Problem nicht lösen, weil "der Preis der Brennstoffe, über den nicht der Markt bestimmt, sondern ein Kartell, 80% der Erzeugungskosten ausmacht".

Kernenergie werde nicht nur billiger sein als Strom aus Öl und Erdgas, sondern auch sauberer, schreibt Fornaciari, und sie biete eine Lösung für eine moralische Herausforderung: "Es geht darum, nicht nur wenigen, sondern allen Menschen so viel Energie zu liefern, um ihnen eine würdevolle, dauerhafte und solidarische Entwicklung zu sichern ... Vor allem müssen wir die unerträglichen Unterschiede abbauen, die heute noch im Lebensstandard der reichen Länder des Nordens und der armen Länder im Süden unseres Planeten bestehen. Deshalb müssen wir noch viel mehr Energie verbrauchen und einen neuen Marshall-Plan für die Entwicklungsländer beginnen. Der einzige Weg, dies zu schaffen, ohne die Umwelt zu schädigen, besteht darin, den Stromanteil an der Gesamtmenge der verbrauchten Energie zu erhöhen und diesen aus Kernenergie zu erzeugen. Dieselben Kraftwerke könnte man dann auch verwenden, um Meerwasser für die Verwendung in der Landwirtschaft oder als Trinkwasser zu entsalzen und in der Zukunft sogar nachts Wasserstoff zu erzeugen."

In der Politik bildet sich langsam ein Konsens darüber, daß die Entscheidung für den praktischen Ausstieg aus der Kernenergie 1987 falsch war. Selbst der frühere Industrieminister Enrico Letta, der zur "umweltorientierten" Opposition gehört, hat dies zugegeben und vorgeschlagen, im Ausland Kernkraftwerke zu kaufen. ENEL-Vorstandschef Paolo Scaroni hat vorsichtig angeregt, ENEL könne mit der französischen EDF zusammenarbeiten, um "neu zu lernen", wie man Kernreaktoren baut. Noch ist es zu früh, von einem umfassenden Wandel zu sprechen, aber der Stern der Ökolobby ist eindeutig im Sinken.

Claudio Celani

 

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