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Aus der Neuen Solidarität Nr. 7/2003

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Nein zum Krieg der Zivilisationen!

Von Helga Zepp-LaRouche,
Bundesvorsitzende der Bürgerrechtsbewegung Solidarität

Der folgende Text erscheint zusammen mit Auszügen aus Lyndon LaRouches Internetrede vom 28. Januar als Flugblatt und wird auf den zahlreichen Friedensdemonstrationen in ganz Deutschland verteilt.

Ein Angriffskrieg gegen den Irak würde die Welt in einen "Krieg der Zivilisationen" mit unkalkulierbaren Folgen stürzen. Deshalb ist es wichtig, machtvoll zu demonstrieren, daß niemand diesen Krieg will. Aber das reicht alleine nicht aus.

Denn die Kriegspartei um Rumsfeld, Cheney, Wolfowitz etc. will mit diesem Angriffskrieg unter anderem von der systemischen Krise des Weltfinanzsystems ablenken. Es wäre ein großer Fehler, die Kriegstreiberei dieser Desperados davon zu trennen, daß es das Finanzsystem dieser Kräfte ist, das bankrott ist.

Alle führenden Bankiers dieser Welt wissen: Das internationale Bankensystem steht kurz vor der Explosion. Es ist nicht eine Frage, ob das internationale Bankensystem in einer Kettenreaktion zusammenbricht, sondern nur noch wann. Dieses Wann ist sehr bald.

Wenn die Kriegsgefahr dauerhaft gebannt werden soll, muß die Weltwirtschafts- und -finanzkrise überwunden werden. In den 30er Jahren hat Franklin D. Roosevelt die USA durch ein Anti-Depressionsprogramm aus der Krise herausgeführt. In Deutschland hatten Dr. Wilhelm Lautenbach und Wladimir Woytinsky, die die Arbeitslosigkeit durch staatliche Kreditschöpfung überwinden wollten, im Prinzip die gleichen Ansätze vorgelegt. Wäre nicht Brünings Sparpolitik, sondern die Vorschläge von Lautenbach und Woytinsky verwirklicht worden, hätten zwei Jahre später die sozialen Rahmenbedingungen, die Hitlers Machtergreifung ermöglichten, nicht mehr existiert.

Heute wie damals gibt es einen Zusammenhang zwischen Depression und Kriegsgefahr. Wenn wir also irgendetwas aus der Geschichte gelernt haben, dann müssen wir heute die Depression überwinden und nicht der Sparpolitik des bankrotten liberalen Systems der Kriegspartei folgen.

Deshalb muß der Lautenbach-Plan heute sofort verwirklicht werden!

Ja zur Eurasischen Landbrücke!
Ja zu Frieden durch Entwicklung!

 

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