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Aus der Neuen Solidarität Nr. 22/2004

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  Neues Bretton Woods
  Glass-Steagall
  Physische Wirtschaft
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  Eurasische Landbrücke
  Transrapid
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Aus den BüSo-Landesverbänden


www.bueso.de neu gestaltet
Westfalen-Blatt berichtet über BüSo-Wahlkampf

Lothar Komp sprach vor Winzern

Bundesverband

www.bueso.de neu gestaltet

Der Internetauftritt der BüSo - www.bueso.de - wurde in den letzten Wochen neu gestaltet und stellt jetzt den Europawahlkampf in den Mittelpunkt. Neben den beliebten "aktuellen Nachrichten" findet man auf der nun übersichtlicher gestalteten Frontseite links zu den "Zehn Thesen zur Europawahl" Presseerklärungen, Flugblätter, Wahlextras und die Kandidatenliste der BüSo mit den Vorstellungen vieler BüSo-Kandidaten. Und wer durch irgendwelche Gerüchte über die BüSo verunsichert ist, kann sich unter der Rubrik "Die BüSo-Gegner und ihr Lügenarsenal" ein Bild machen, was er von solchen Latrinenparolen zu halten hat. Schau'n Sie mal rein!

Nordrhein-Westfalen

Westfalen-Blatt berichtet über BüSo-Wahlkampf

Unter der Überschrift "Kleinst-Partei setzt auf langen Atem - ,Bei der Europa-Wahl wird auch die US-Politik zur Abstimmung gestellt'" berichtete das in ganz Ostwestfalen verbreitete Westfalen-Blatt am 19. Mai über eine BüSo-Veranstaltung mit Helga Zepp-LaRouche in Bielefeld. Die Zeitung schreibt: "Den notwendigen langen Atem schöpft die BüSo-Vorsitzende aus den globalen Konzepten, die Ehemann Lyndon LaRouche (81) derzeit besonders in Nahost als ,Doktrin für Südwestasien' verbreitet. Am Anfang aller Überlegungen steht der ,Crash', wahlweise der Börsen oder gleich der gesamten westlichen Hemisphäre ... Aktuell rechnet Zepp-LaRouche mit dem Platzen aller Finanzblasen ,in den nächsten Monaten, wenn nicht Wochen'. US-Notenbankchef (,Mister Derivate') Alan Greenspan habe ausgezockt. Mit Notstandsgesetzen werde sich die US-Administration notgedrungen ,in eine Art Faschismus' flüchten ...

Von Kritikern unterstellte Demokratiefeindlichkeit und Antisemitismus lassen sich in den zahlreichen Druckwerken nicht wirklich nachweisen. So einfach ist die Sache nicht. Die BüSo nimmt im Wahlkampf für sich in Anspruch, die einzige Partei zu sein, die eine Veränderung der Politik der USA von innen bewirken könne. Nur sie verteidige das Völkerrecht auf der Grundlage des Westfälishen Friedens. Durch ein ,Neues Bretton Woods' will man per Wechselkurs das Finanzsystem retten. Eine ,Eurasische Landbrücke' soll in den nächsten 25 bis 50 Jahren Kernstück eines weltweiten Aufbauprogramms werden. Die BüSo müsse in Europa mitreden, sagte Zepp-LaRouche, ,weil wir uns leidenschaftlich der Idee des Völkerrechts verpflichtet fühlen und für eine Völkergemeinschaft als Gemeinschaft souveräner Nationen eintreten, die durch gemeinsame Prinzipien verbunden sind.' Sie selbst sieht sich als Humanistin, zitiert gern Schiller und sagt: ,Wir besitzen den Optimismus, daß Völker zum Dialog der Kulturen fähig sind, und wir schließlich den Krieg als Mittel der Auseinandersetzung wie eine Kinderkrankheit der Menschheit hinter uns lassen'."

Rheinland-Pfalz

Lothar Komp sprach vor Winzern

Auf Einladung eines Mitgliedes der BüSo präsentierte der Wirtschaftsredakteur der Neuen Solidarität, Lothar Komp, im rheinhessischen Alzey einen Überblick über die aktuelle Lage und die unmittelbaren Aussichten der wirtschaftlichen Entwicklung.

Rund 30 Zuhörer, darunter viele Winzer, waren gekommen, um Komps detaillierten Ausführungen zu folgen. Bezeichnenderweise fragte niemand, wo denn eigentlich der Aufschwung bleibe, auch nicht in irgendeiner oberflächlichen, polemischen Weise, nach dem Motto "die Opposition wird alles besser machen". Vielmehr war von Anfang an spürbar, daß die Gäste ein Bild jenseits der offiziellen Mythen und Falschdarstellungen bekommen wollten, und dem wurde Komp mit seinen Ausführungen vollauf gerecht.

Nach einleitenden Worten über den Niedergang der Bush-Regierung und die Warnung des wichtigsten amerikanischen Oppositionspolitikers LaRouche, daß noch vor den Novemberwahlen ein unentrinnbarer Finanzkollaps anstehe, ging es dann in medias res. Komp entwickelte - beginnend mit der Mexiko-Krise 1995 (als der IWF zur Eindämmung der Situation ein 50-Mrd.$-Rettungspaket schnüren mußte) über die Asienkrise 1997 und dem Bankrott des Spekulationsfonds LTCMs im Jahr darauf bis zum Platzen der New Economy-Blase - die ökonomischen Krisenpunkte der letzten zehn Jahre.

Mit ausführlichem Zahlenmaterial und Verlaufskurven dokumentierte er den tatsächlichen Gang des wirtschaftlichen Prozesses, der in krassem Kontrast zum schöngeredeten "Aufschwung" steht, von dem man uns versichert, er sei "gleich um die Ecke", wenn wir nur den "Marktkräften" (d.h. den mächtigsten und gerissensten Geschäftemachern) vertrauen. Die Fälle von Enron bis Parmalat (und was da noch kommen mag) lassen grüßen.

Komp zeigte, ausgehend von den USA mit der Manipulation regierungsamtlicher Statistiken durch das "hedonistische Kalkül", eine erschreckende Realität auf. Diese immer mehr um sich greifenden, statistischen Taschenspielertricks bescherten den USA im letzten Oktober z.B. 8% Wirtschaftswachstum!

In der anschließenden Diskussion waren diese kriminellen Statistiken auch gleich eines der nachgefragtesten Themen. Die unmittelbaren wirtschaftlichen Zukunftsaussichten verglich Komp mit der Gewinnstrategie beim Mühlespiel, möglichst viele Zwickmühlen aufzubauen. Diese gibt es denn auch in der heutigen wirtschaftlichen Realität, bloß die Ausrichtung ist leider entgegengesetzt: Egal, wie die "Player" in das wirtschaftliche Geschehen eingreifen (besonders wichtig ist dabei die Erhöhung des Zinsniveaus), indem sie eine der vielen Zwickmühlen betätigen - in ihrer kleingeistigen, an Gier und Gewinn ausgerichteten Wirtschafts- und Finanzpolitik, entkommen sie wie Zauberlehrlinge nicht mehr dem sich häufenden Chaos, das sich jetzt gegen sie selbst richtet.

 

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