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LaRouche zum 11. September

Dokumentation. Die Protokolle der 9/11-Kommission lesen sich großenteils wie eine Illustration der Einschätzung, die der amerikanische Oppositionspolitiker Lyndon LaRouche unmittelbar am 11. September 2001 und danach geäußert hat:


Versagen der Sicherheitsbehörden
Eine verdeckte Operation gegen die USA

Nennen wir ihn "Mister X"

Sicherheitsvorkehrungen "abgeschaltet"

Versagen der Sicherheitsbehörden

Radiointerview am 11. September 2001, EIRNA-Presseerklärung vom 12. September 2001:

In den Morgenstunden des 11. September, also genau in dem Zeitraum, in dem sich die Terroranschläge auf das World Trade Center in New York und das US-Verteidigungsministerium in Washington ereigneten, gab Lyndon LaRouche der Radiostation "K-Talk" in Salt Lake City ein Interview, worin er die aktuelle Entwicklung kommentierte.

Zu der entscheidenden Frage, wer überhaupt die Fähigkeit habe, derartige komplizierte Terroranschläge gegen die USA durchzuführen, erklärte LaRouche: "Die arabische Welt hat weder die Absicht noch die Fähigkeit, einen derartigen Anschlag [auf amerikanischem Boden] durchzuführen. Bestimmte Kreise wollen erreichen, daß die USA gegen die arabische Welt Krieg führen. Zum Beispiel Leute wie Samuel Huntington, der Autor des Buches 'Kampf der Kulturen' (Clash of Civilizations). Hinter diesem Anschlag steht eine geopolitische Absicht."

Weiterhin warf LaRouche die offensichtliche Frage auf, die in der Zwischenzeit auch von Regierungsmitgliedern u.a. in Europa öffentlich gestellt wurde: "Wo waren die entsprechenden Geheim- und Sicherheitsdienste, die für die Überwachung bzw. Vereitelung eines solchen Problems verantwortlich sind? Solch ein Anschlag kann überhaupt nicht ohne völliges Versagen der Sicherheitsbehörden durchgeführt werden. Irgendein für die Sicherheit Verantwortlicher hat offensichtlich versagt." (Das gesamte Interview können Sie in www.larouchein2004.com lesen und hören.)

Eine verdeckte Operation gegen die USA

Interview mit dem Radiosender WGIR im US-Bundesstaat New Hampshire am 12. September 2001, Neue Solidarität Nr. 38 vom 19. September 2001:

LaRouche: Das ist kein terroristischer Akt. Es ist vielmehr eine verdeckte strategische Operation im Stile eines Sondereinsatzes, der charakteristische Ähnlichkeiten mit dem Angriff paramilitärischer Milizen auf das Zentrum von Oklohoma City vor einigen Jahren aufweist. (...)

WGIR: Aber wer sind diese Leute, würden Sie sie als inländische Terroristen bezeichnen?

LaRouche: Nein, es sind keine Terroristen. Sie terrorisieren vielleicht die Menschen, aber sie sind keine Terroristen. Die Vorstellung, dies wäre eine internationale terroristische Operation, ist völliger Unfug, und es ist sehr gefährlich, nach dem falschen Gegner zu suchen und den wirklichen Gegner zu ignorieren. Der Punkt ist: Es gibt bestimmte Leute, sehr einflußreiche Leute hinter der Bühne in verschiedenen Regierungen - der britischen, der amerikanischen, der israelischen (nicht Scharon, ich glaube nicht, daß er etwas damit zu tun hat) - , die fest entschlossen sind, die Vereinigten Staaten in den Konflikt zwischen gewissen Leuten in Israel und dessen Nachbarn hineinzuziehen, so daß sich die USA an einem geopolitischen Konflikt im Nahen Osten beteiligen.

Nennen wir ihn "Mister X"

Interview am 18. September 2001 mit Kabelfernsehsendung "The LaRouche Connection", Neue Solidarität Nr. 39 vom 26. September 2001:

LaRouche: ... Am vergangenen Dienstag, dem 11. September, wurden die USA von einer mysteriösen Kraft angegriffen, von einer Art verbrecherischer Operation innerhalb der Sicherheitsorgane der USA. Der Angriff kam nicht aus dem Nahen Osten, nicht aus Europa oder aus Südamerika. Möglicherweise sind auch Leute aus anderen Ländern daran beteiligt. Aber die Operation ist so komplex und ausgeklügelt, daß niemand in der Lage wäre, so etwas vom Ausland aus durchzuführen. Niemand im Ausland wäre dazu in der Lage gewesen. Wir wissen also, daß wir es mit einer "Schurken"-Operation innerhalb hochrangiger Stellen unseres eigenen Landes zu tun haben. (...)

Sigerson: Ich möchte hier nachhaken, um alle Mißverständnisse auszuschalten: Verschiedene Leute in den USA behaupten, die Regierung stecke selbst hinter den Anschlägen. Manche gehen sogar so weit zu behaupten, es sei George Bush gewesen. Aber Sie sagen, es handele sich um verbrecherische abtrünnige Elemente innerhalb der Regierung?

LaRouche: Wahrscheinlich in der Regierung. Nennen wir ihn "Mister X". Mister X ist einerseits Mitglied der Regierung oder der Sicherheitsbehörden. Vielleicht ist er ein ehemaliger hochrangiger Generalstabsoffizier, der jetzt anderswo tätig ist. Man kennt ihn unter seinem richtigen Namen; aber gleichzeitig hat er noch eine andere Identität als Mitglied dieser Organisation.

Außerdem ist bei Aktionen wie dieser die Kommandostruktur schwer zu durchschauen. Es ist eine straff zentralisierte Kommandostruktur, aber so, daß jeder Beteiligte nur die Bereiche und Personen kennt, die er für seinen Teilbereich kennen muß, und die unterschiedlichen Teile, die zum Einsatz kommen, nicht wirklich wissen, was sie tun. Das hat es früher auch schon gegeben.

Sigerson: Aber es ist in den USA ...

LaRouche: Die Gefahr liegt in den USA. Ein Angriff von außen wäre für jeden Angreifer sehr gefährlich. Wir haben viel von unserer früheren Stärke verloren, aber wir sind immer noch stark genug. Jedem äußeren Feind, der die USA angreift, würde das schlecht bekommen. Aber gegenüber Angriffen von Einrichtungen im Land selbst sind wir verwundbar. Und ich denke, einige Leute in der Regierung, die vermuten, daß ich recht habe, machen sich in dieser Richtung große Sorgen.

Wie sagt man es den Amerikanern, daß sie sich einer Gefahr im eigenen Land stellen müssen? Ist es da nicht viel bequemer, zu sagen, wir schlagen jetzt gegen irgendjemanden im Ausland los? Vor allem wenn Verrückte wie CNN und Fox News lautstark fordern, die USA müßten jetzt losschlagen, den "Krieg der Kulturen" führen und die ganze Welt in einen Religionskrieg stürzen, indem sie eine Milliarde Moslems angreift und wer weiß was noch alles lostritt? (...)

Sigerson: Sie meinen also, der Gegner, der die Anschläge vor einer Woche ausgeführt hat, sitze zum Teil wenigstens in den USA und könnte sich u.U. solcher Netzwerke wie der von Bin Laden bedienen?

LaRouche: Ich glaube nicht, daß Bin Laden bei diesen Anschlägen eine wesentliche Rolle gespielt hat. Aber die Leute, die als Kommandogruppe am Terrorismus der 60er, 70er und 80er Jahre oder an den Iran-Contra-Machenschaften - denn es war eigentlich eine terroristische Kleinkriegsoperation - beteiligt waren, laufen heute frei herum. Und aus dieser Kommandostruktur kann jemand eine Gruppe zusammenstellen, die Zugang zu allen möglichen Ressourcen hat und die weiß, wie man solche Dinge tut.

Der Kopf hinter solchen Sondereinsätzen muß ein ganz bestimmter Typ von Militär sein. Wonach wir suchen müssen, sind sehr hochrangige militärstrategische Spezialisten, die wissen, wie man eine so technisch perfekte und fachmännisch ausgeführte Operation wie die Anschläge auf New York und Washington organisiert. Kein Amateur würde so etwas zustandebringen, ebensowenig ein wildverwegener Terrorist. Solche Leute können Handlangerdienste übernehmen, sie bilden die "Hilfstruppen". Aber sie sind nicht in der Lage, eine solche Operation, wie wir sie erlebt haben, zu organisieren und durchzuführen. (...)

Die einzige Verteidigung, die wir derzeit haben, ist eine verstärkte Wachsamkeit von Leuten in der politischen Kommandostruktur und anderen Bereichen - eingeschlossen vielleicht auch wichtige Leute im Weißen Haus - , die das Problem erkannt haben, auch wenn sie sich in der Öffentlichkeit nicht darüber äußern, und vielleicht entsprechend dagegen vorgehen.(...)

Sigerson: Wie könnten äusländische Regierungen den USA jetzt helfen? (...)

LaRouche: Sie befürchten, daß die USA etwas Verrücktes vorhaben, was schlecht für die USA und alle anderen wäre, nämlich einen Vergeltungsangriff. Rache ist in der Militärwissenschaft das schlechteste Konzept. (...)

Die Länder auf dem eurasischen Kontinent und den benachbarten Inseln verstärken schrittweise ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit, um so den Kontinent vor den Auswirkungen des Finanz- und Währungszusammenbruchs zu bewahren. Letztlich läuft es darauf hinaus, daß sich der Kontinent zu einer einheitlichen Wirtschaftsmacht zusammenschließt.

Westeuropa beispielsweise, das heute bankrott ist, könnte dann neue Exportmärkte für Hochtechnologie in China, Indien usw. erschließen. Es gäbe langfristige Vereinbarungen und umfassende Infrastrukturvorhaben, die in Eurasien neue Arbeitsplätze und neuen Wohlstand schaffen. Auf diese Weise würde Eurasien zu einer Macht.

Nun gibt es bestimmte Leute in den Vereinigten Staaten und Großbritannien, die meinen, sie seien "die englischsprachige Seemacht, die die ganze Welt beherrscht". Sie halten eine solche Zusammenarbeit zwischen Japan, Rußland, China, Indien, Südostasien und Westeuropa für eine langfristige Bedrohung ihrer Herrschaft als See- und Finanzmacht.

Deshalb sagen Leute wie Brzezinski und Kissinger: "Wir müssen das verhindern." Wie macht man das? Man zettelt Kriege an. Im letzten Jahrhundert wurden aus diesem Grund zwei Weltkriege geführt. Jetzt droht uns der dritte geopolitische Krieg in hundert Jahren. Brzezinski will diesen Krieg, um zu verhindern, daß die Nationen Zentralasiens der Angelpunkt für die Verbindung Ostasiens und Westeuropas werden.

Ich dagegen bin natürlich der Ansicht, daß es auch im Interesse der USA liegt, wenn sich Eurasien auf diese Weise vereinigt und es in Asien einen großen Wirtschaftsaufschwung gibt. Die USA sollten sich daran beteiligen und diese Region als Markt erschließen, so daß wir wieder produzieren und unsere Produkte in diese Teile der Welt exportieren können. Aber einige Leute in Amerika und England denken eben grundsätzlich anders.

Sicherheitsvorkehrungen "abgeschaltet"

EIRNA-Studie "11. September - Die Lüge aus Staatsräson und ihre verhängnisvollen Konsequenzen", März 2002:

Für den, der über die Sache diskutierte, gab es nur zwei denkbare Erklärungen dafür, wie der bekannte Ablauf der Ereignisse überhaupt möglich war:

Die erste, höchst verhängnisvolle Möglichkeit war, daß die Sicherheitsvorkehrungen, die früher einmal gegen solche eventuellen Vorkommnisse eingeführt worden waren, inzwischen praktisch bis zur Wirkungslosigkeit abgebaut wurden - was schon an sich eine große Gefahr für die nationale Sicherheit wäre.

Die zweite, wahrscheinlichere Möglichkeit war, daß irgendwelche hochrangigen amerikanischen Militärs diese ständigen Sicherheitsvorkehrungen, die auf jeden Fall ausgereicht hätten, den Angriff auf das Pentagon abzuwehren, an den entsprechenden Schalthebeln zum erheblichen Teil "abgeschaltet" hatten. (...)

Um die vorliegenden Fakten klar zu verstehen, muß der Leser erkennen, daß es nicht nur ein, sondern drei unterschiedliche Elemente gibt, die im Gefolge der Ereignisse des 11. September untersucht werden müssen.

Erstens der Putschversuch selbst, den man als intendierten "Zünder" der Gesamtoperation beschreiben könnte. Die schlimmste vorstellbare Folge dieses Militärputsches, eine potentielle sich aufschaukelnde nukleare Eskalation zwischen den Supermächten, wurde durch ein rechtzeitiges Telefongespräch zwischen US-Präsident George W. Bush und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vermieden.

Zweitens der allgemeine politisch-strategische Faktor der Politik des "Kampfes der Zivilisationen" von Zbigniew Brzezinski, Samuel Huntington u.a., wovon der Putschversuch lediglich ein untergeordneter Teil war. Diese Politik ist der Hauptschuldige und der zentrale Teil der Gesamtoperation. (...)

Drittens die einem Selbstmordattentäter nicht unähnliche Rolle des jetzigen israelischen Regimes, das erkennbar die Absicht verfolgt, einen größeren Krieg in Gang zu setzen - einen Krieg, der unter anderem die Selbstauslöschung Israels als Staat zur Folge haben würde. Diese immer deutlichere Gefahr der Selbstauslöschung bei einer Fortsetzung der jetzigen israelischen Politik war erklärtermaßen die Sorge, die Ministerpräsident Rabin zur Unterstützung der Osloer Verträge motivierte. Der Abschluß dieser Osloer Verträge war das Motiv für den Staatsstreich in Israel in Form der Ermordung Rabins. Falls Israel seine derzeitige Kriegspolitik fortsetzt, würde es sich im Laufe der sich entfaltenden Ereignisse bald selbst zerstören, und das so sicher, wie man 1939 das Ende Hitlers hätte voraussehen können (...)

 

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