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Aus der Neuen Solidarität Nr. 38/2007

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Zeittafel des britischen Kampfes gegen Simbabwe

1890 -  Ein Vorauskommando der British South Africa Company besetzt gewaltsam das Gebiet, das später als Südrhodesien bekannt wird.
1930 -  Das Landzuteilungsgesetz vertreibt viele afrikanische Familien von den fruchtbarsten Böden in „Stammesreservate“ auf nicht kultivierbarem Land.
1965 -  Das Apartheid-Regime von Ian Smith erläßt seine einseitige Unabhängigkeitserklärung.
1979 -  Das Lancaster House Agreement schafft die Voraussetzungen für die Unabhängigkeit Simbabwes 1980. Darin ist vorgesehen, daß der staatliche Landerwerb in den ersten zehn Jahren der Unabhängigkeit auf das Freiwilligkeitsprinzip von Kauf und Verkauf begrenzt ist.
1992 -  Das Landerwerbsgesetz hebt die Freiwilligkeitsklausel auf. Die Umverteilung von Land beginnt. Der IWF erläßt seine „Strukturanpassungs-Programme“, zu deren Auflagen die Abschaffung kostenloser Bildung und Gesundheitsversorgung sowie staatlicher Subventionen für Grundnahrungsmittel gehören.
1998 -  Internationale Geberkonferenz zu Landreform und Umsiedlung in Harare.
1999 -  Die Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC) wird von Landbesitzern und der britischen Westminster Foundation gegründet. Weiße Farmer wehren sich vermehrt gegen die Umsiedlung und zerstören häufig Maschinen und ihre Anwesen, bevor sie ihre Farmen verlassen.
2000 -  Ein Referendum für eine neue Verfassung unterliegt nach einer mit viel Geld unterstützten Kampagne der MDC. Das Parlament verabschiedet einen Verfassungszusatz, der der Regierung den Erwerb von Farmen erlaubt, wenn vorgenommene Verbesserungen entschädigt werden. Kriegsveteranen besetzen Farmen. Gewalt zwischen ZANU-PF und MDC-Anhängern.
2001 -  George W. Bush unterzeichnet das „Gesetz für Demokratie und Wirtschaftserholung von Simbabwe“, das u.a. Sanktionen gegen Simbabwe verhängt und vor allem die Wirtschaft und die Bevölkerung in Mitleidenschaft zieht.
2005 -  Die Operation Murambatsvina wird in den westlichen Medien hochgespielt, nachdem im Rahmen einer Strategie der Regierung gegen Armut und Verbrechen Behausungen in Harare abgerissen werden. Operation Garikai, der Bau neuer Häuser für die Armen, wird kaum beachtet. Die MDC spaltet sich nach Meinungsverschiedenheiten über die Parlamentswahlen.
2007 -  Die Polizei geht gegen die Führung beider rivalisierenden MDC-Fraktionen vor, als während einer illegalen Demonstration versucht wird, eine Polizeistation zu überfallen. MDC-Anhänger üben Rache, indem sie Molotowcocktails in die Häuser von Polizeibeamten schleudern, wobei mehrere Menschen schwer verletzt werden. Nur über die ersten Vorkommnisse wird in den britisch kontrollierten Medien berichtet.