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Aus der Neuen Solidarität Nr. 18/2008

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WWF eskaliert seinen Krieg gegen die Entwicklung

Der vom britischen Prinz Philip gegründete „Worldwide Fund for Nature“ will einen großen Teil der Welt für wirtschaftliche Entwicklung sperren - auch wenn das für einen großen Teil der Menschheit Hunger und Elend bedeutet.

Auf der Internetseite des Worldwide Fund for Nature (WWF, www.worldwildlife.org) findet man unter der Rubrik „Wo wir arbeiten“ eine Weltkarte, auf der 19 Regionen der Welt eingezeichnet sind. Diesen räumt der WWF in seiner Arbeit Priorität ein; hier will er menschliche Aktivitäten im Namen des „Umweltschutzes“ stark reduzieren oder gar ganz unterbinden. Der WWF schreibt selbst: „Zu diesen 19 spektakulären Orte gehören die größten und unberührtesten Regenwälder der Welt, die unterschiedlichsten Süßwassersysteme, die verschiedensten Korallenriffe, die biologisch bedeutsamsten Wüsten und die produktivsten Fischgründe.“

Es ist kein Zufall, daß fast alle diese Regionen den Gebieten entsprechen, für die die LaRouche-Bewegung Großprojekte zur Entwicklung der Welt vorschlägt. Eines dieser Gebiete ist die Beringsee, deren „Bewahrung“ vor menschlicher Aktivität der WWF fordert - eine Kriegserklärung an den Plan, einen Tunnel unter der Beringstraße zu bauen, der den eurasischen Kontinent mit dem amerikanischen verbinden soll.

Ein paar Beispiele der Regionen, die der WWF bis 2015 „erhalten“ will: In Nordamerika ist dies z.B. neben dem großen Getreidegürtel in den USA und Kanada der Golf von Kalifornien in Mexiko zwischen der Halbinsel Baja California und den nordwestlichen Bundesstaaten Sonora, Sinaloa und Nayarit. Dem WWF ist es bereits gelungen, die Fischerei im Golf von Kalifornien zu beschränken, aus dem 60% des mexikanischen Fischfangs stammen. Nun zielt er darauf ab, den Bau des PLHINO-Wasserprojektes zu verhindern, der Mexikos Getreideproduktion verdoppeln könnte.

In Südamerika will der WWF nichts weniger als das Amazonas-Becken kontrollieren, das gigantische Herzland des gesamten Kontinents, das ein Fünftel der gesamten Süßwasserreserven und eine gigantische Menge weiterer Ressourcen enthält. Geeignete Dammbauten an den Nebenflüssen des Amazonas - wie etwa des Madeira - könnte weitere 30 Mio. ha für die Getreideproduktion im Inneren des Kontinents erschließen, während transkontinentale Eisenbahnen und Wasserstraßen in Nord-Süd- und Ost-West-Richtung quer durch das Amazonasbecken gebaut werden müssen, um den gesamten Kontinent zu transformieren.

In Afrika, wo schon jetzt große Gebiete für das Wildleben reserviert sind, will der WWF sich die Kontrolle über den gesamten Kontinent sichern, indem er das zentrale Kongo-Becken beschlagnahmt und diesen Kontrollpunkt dadurch absichert, daß er eine Entwicklung der namibischen Wüste und der Küstenregionen Ostafrikas (einschließlich Madagaskars) verhindert.

In Eurasien hat die vom britischen Prinz Philip und Prinz Bernhard von den Niederlanden gegründete Vertretung des anglo-holländischen Empires sechs riesige Regionen ausgewählt, darunter das 4300 km lange Becken des Amur (chinesisch: Heilong), der nach dem Willen des WWF der längste unregulierte Fluß der östlichen Hemisphäre bleiben soll. Von offensichtlicher strategischer Relevanz ist der ebenfalls ausgewählte Ostteil des Himalaya.

Es folgen die am dichtesten besiedelten Regionen der Erde: Borneo und Sumatra, deren Entwicklung besonders vielversprechend für Indonesien ist, sowie das Korallen-Dreieck, das die Philippinen, den Osten Malaysias und Indonesiens umfaßt. Der WWF will auch Dammbauten, Industrien und Wassertransport auf dem Mekong verhindern, der in Tibet entspringt und durch Laos, Myanmar, Thailand, Kambodscha und Vietnam fließt.

Schließlich steht auch das riesige Becken des Jangtse-Flusses in China mit seinen zahlreichen Entwicklungsprogrammen (darunter der Drei-Schluchten-Damm) auf der Liste des WWF, über den Wasser in den trockenen Norden Chinas geleitet werden soll. Der WWF gibt zu, daß das Flußsystem des Jangtse ein Drittel aller Chinesen mit Wasser versorgt, aber er beansprucht es trotzdem.

eir

 

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