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Aus der Neuen Solidarität Nr. 19/2008

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Prinz Philips WWF und ein neuer Völkermord

Will Ihnen der World Wide Fund for Nature (WWF) Ihr Wasser wegnehmen? Laut einem vom WWF kürzlich veröffentlichten „globalen Süßwasserprogramm“ sollen Wasserressourcen vor jeglichem menschlichem Eingriff „geschützt“ werden. Diese Pläne haben völkermörderische Konsequenzen. 

Die selbsterklärte Aufgabe des WWF-Programms besteht darin, neue wasserwirtschaftliche Projekte weltweit zu stoppen, und bereits bestehende Infrastruktur rückzubauen. Wasserentsalzung soll verhindert und aufgegeben werden, statt moderner Bewässerungsmethoden heißt es nun, Wasser „sparen“. Gleichzeitig soll die Kontrolle über Wasser den „Märkten“, also den globalen Oligarchen, die auch hinter dem WWF stehen, übertragen werden. Damit würde Süßwasser bald „zu teuer“, und der Verbrauch würde zurückgehen. Außerdem ist vorgesehen, „Wasserrechte“ zuzuweisen und für den Handel mit solchen „Rechten“ einen „Markt“ einzurichten.

Wenn man liest, was im WWF-„Süßwasserprogramm“ über Dammprojekte steht, sieht man, wie wahnsinnig diese ganze Truppe ist. Sie beschweren sich darüber, daß wegen „Wasserkraft, Beschiffung, Bewässerung und Hochwasserschutz... Flüsse eingedämmt, begradigt, vertieft und von den natürlichen Flutauen abgetrennt worden“ oder sogar Flüsse ganz umgeleitet worden seien. „Solche massiven ingenieurtechnischen Maßnahmen“ erzeugten „irreparable ökologische Schäden“, weil sie angeblich u. a. natürliche Überflutungszyklen störten, Feuchtgebiete trockenlegten, Tier- und Pflanzengattungen vernichteten und langfristig das Überleben bedrohten. Nahrungsmittel? Zum Teufel damit!

Obendrein soll die zusätzliche Erzeugung von billigem Trinkwasser verhindert werden, und das angesichts des schon bestehenden großen Wassermangels weltweit! Im Juni 2007 erschien ein 52-seitiger Angriff gegen die Möglichkeit (und Notwendigkeit) der Meerwasserentsalzung unter dem englischen Titel „Making Water. Desalination: Option or Distraction For A Thirsty World?“ (Wasserherstellung. Entsalzung: Möglichkeit oder Ablenkung für eine durstige Welt?).

Sergey Moroz vom WWF faßte im Juli 2007 die Stoßrichtung des Berichts folgendermaßen zusammen: „Stauseen anzulegen und Entsalzungsanlagen zu bauen sollte, genau wie die Umleitung von Flüssen überhaupt, nicht auf die Tagesordnung kommen“, bis nicht „bewiesen“ sei, daß „alle anderen Alternativen ausgeschöpft“ worden seien. „Über die ,Herstellung von Wasser' durch Entsalzungsanlagen, das damit zur Verfügung gestellt werden kann, zu diskutieren, lenkt von den billigeren und ökologisch besseren, überall verfügbaren Alternativen ab“, behauptet er.

Was heißt das alles im Klartext?

Die „Nachfrage“ nach Wasser soll nach den Plänen des WWF gesenkt werden, und das bedeutet notwendigerweise einen Angriff auf die Landwirtschaft. Am 18. Juli 2007 veröffentlichte der WWF mit dem EU-Umweltamt (European Environmental Bureau) eine Stellungnahme, in der sie die „wasserverschwendenden Landwirte“ angriffen, die empörenderweise 44% des gesamten Wassers in Europa verbrauchten. Nach ihren Vorstellungen sollen „Marktmechanismen“ eingeführt werden, durch die die „landwirtschaftlichen Wassernutzer... den vollen Preis ihres Wassers zahlen“.

Der WWF zeigt sein wahres Gesicht, vor dem Lyndon LaRouche und die BüSo seit langem gewarnt haben. Helfen Sie mit, jetzt diesen Kreisen das Handwerk zu legen, wenn Sie in Zukunft etwas zu essen und zu trinken haben wollen!

eir

 

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