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Aus der Neuen Solidarität Nr. 21/2008

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FAO: Hunger bekämpfen oder Hunger fördern?

Angesichts von weltweitem Mangel und Verteuerung von Nahrungsmitteln wollen viele Beteiligte auf dem Welternährungsgipfel im Juni die verrückte Propaganda über Freihandel und Biotreibstoff nicht mehr mitmachen.

Um den bevorstehenden Welternährungsgipfel in Rom am 3.-5. Juni, den die UN-Welternährungsorganisation (FAO) und andere seit dem letzten Jahr planen, tobt im Vorfeld ein massiver Richtungsstreit. Zahlreiche Regierungen und Landwirtschaftsverbände aus aller Welt wenden sich gegen den von der FAO vorgegebenen Inhalt der „Gipfelkonferenz über Welternährungssicherung und die Herausforderung durch Klimawandel und Bioenergie“. Angesichts der weltweiten Ernährungskrise mit Mangelversorgung und Hyperinflation bei den Preisen für Nahrungsmittel setzen viele Länder wieder auf eine Sicherung der Ernährung ihrer Bevölkerung durch Ausweitung des Anbaus und weitgehende Selbstversorgung mit Lebensmitteln. Damit verwerfen sie völlig zu recht die gleichgeschalteten, falschen Axiome der Ära der Welthandelsorganisation (WTO) „Freihandel und Biotreibstoff sind gut, und an allen Nöten und Gefahren ist nur der Klimawandel schuld“.

Lyndon LaRouche und sein politisches Aktionskomitee LaRouche PAC haben in den USA im April eine Mobilisierung begonnen, um diese WTO als Organisation und als Denkweise abzuschaffen. Seine Ehefrau Helga Zepp-LaRouche forderte als Präsidentin des internationalen Schiller-Instituts zu einem koordinierten Vorgehen der Weltgemeinschaft auf, um allen Hungernden auf der Welt Nothilfe zu leisten und mit entsprechenden Agrarprogrammen die weltweite Nahrungsmittelerzeugung zu verdoppeln. Dies und nichts anderes müsse beim FAO-Gipfel im Juni auf der Tagesordnung stehen. Auf fünf Kontinenten mobilisiert die LaRouche-Bewegung für dieses Ziel.

Dieser große Kampf um das tägliche Brot zwingt jeden wohlmeinenden Menschen, realwirtschaftlich zu denken: Wie sorgen wir für die akut notwendige Hilfe, und wie können wir auf längere Sicht die Nahrungsmittelerzeugung ausreichend steigern? So veröffentlichte beispielsweise das weltweit bedeutendste Forschungsinstitut für Reis IRRI (International Rice Research Institute) im April ein Neun-Punkte-Programm über Wege zu einer massiven Ausweitung der Weltreiserzeugung. Reis bildet heute das Grundnahrungsmittel für drei Milliarden Menschen, aber in einigen Teilen der Welt gibt es gegenwärtig überhaupt keinen Reis zu kaufen, egal zu welchem Preis.

Die Philippinen, wo das IRRI seinen Sitz hat, waren früher einmal Selbstversorger mit Reis und berühmt für ihre schönen, jahrhundertealten Reisanbau-Terrassen, doch die falsche Politik der WTO und ihres Vorgängers GATT hat in den letzten Jahrzehnten aus dem Land den größten Importeur von Reis weltweit gemacht. Jetzt gibt es aber zuwenig Reis, den man importieren könnte! Deshalb kündigte die Regierung im April ein 1 Mrd. Dollar umfassendes Programm an, um sich von der Prämisse der WTO-Ära, daß der „Weltmarkt“ immer genug Nahrungsmittel liefere, zu befreien und wieder auf eine Selbstversorgung mit Reis hinzuarbeiten.

Solche Fälle stehen beispielhaft für den allgemeinen Stimmungswandel in allen Erdteilen: Man will nicht mehr die Unterwerfung der Nationen durch die „grenzenlose“ Politik von WTO, Weltbank, IWF und verwandten Einrichtungen.

Machtprobe in Rom

Die Planer des FAO-Gipfels hatten allerdings ganz andere Prioritäten. Mitte letzten Jahres, als er angesetzt wurde, waren die Probleme zwar schon vorhanden oder absehbar: Der Anbau war zu gering und schrumpfte, die internationalen Kartelle diktierten Monokultur-Anbau von „weltmarkttauglichen“ Produkten und kontrollierten den Handel mit Saatgut, und in vielen Ländern herrschte Hunger. Trotzdem wurden die Planungen für die Konferenz ganz auf die großen Schwindel von Al Gore und Genossen abgestimmt: daß Treibhausgas-Emissionen der Landwirtschaft und „Überbevölkerung“ unserem Planeten schadeten, daß Biotreibstoffe ein Teil der Lösung wären, und daß es statt Agrarsubventionen oder Schutzzöllen immer freieren Handel geben müsse.

Die drei Mitveranstalter des Gipfels sind die Consultative Group on International Agricultural Research (CGIAR), der Verbund agrarwissenschaftlicher Forschungszentren in aller Welt, denen seit 25 Jahren der Geldhahn zugedreht wird, so daß sie in der Not auf den Zug des Klimaschwindels aufgesprungen sind, der International Fund for Agriculture Development (eine Schwesterorganisation der FAO bei der UNO) sowie das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen, das zugesehen hat, wie die jährlich verfügbare Menge an Nahrungsmittelhilfe von 15 Mio. t in den 90er Jahren auf unter 8 Mio. t im letzten Jahr gesunken ist.

Auf einer Webseite der FAO mit dem Titel „Warum jetzt eine Konferenz veranstaltet wird“ erscheint eine Grafik, der zufolge die Landwirtschaft für 14% der schädlichen Treibhausgase auf der Welt verantwortlich ist. Als Al Gore in diesem Frühjahr bei Reisbauern in Indien mit diesem Unfug ankam, protestierten sie so vehement, daß er die Flucht ergriff.

Von Februar bis April hat die FAO acht Vorbereitungskonferenzen, sogenannte „Expertentreffen“, veranstaltet. Die Themen waren „Bioenergiepolitik, Märkte und Handel und Ernährungssicherung“, „An den Klimawandel anpassen und ihn abschwächen“ und ähnlicher Unfug. Die bei diesen Treffen produzierten Schriften, die im Vorfeld des Gipfels zur Diskussion vorgelegt wurden, gehen alle von der technikfeindlichen, malthusianischen Lüge aus, die heutige Landwirtschaft verbrauche die Rohstoffe der Erde zu schnell. Womit unausgesprochen behauptet wird, daß die Bevölkerungszahl gesenkt werden müsse.

Die FAO entstand, nachdem sich im Jahr 1943 Vertreter von 44 Regierungen mit Unterstützung von US-Präsident Franklin D. Roosevelt im US-Staat Virginia trafen und darauf einigten, eine feste Organisation für Ernährung und Landwirtschaft zu gründen. (Eine Vorläuferorganisation war das International Agriculture Institute, das der Verfechter des Amerikanischen Systems David Lubin, nach dem die FAO-Bibliothek benannt ist, 1908 in Rom gründete.) Die erste Sitzung der FAO als Teil der Vereinten Nationen fand 1945 im kanadischen Quebec statt, 1951 wurde der Sitz nach Rom verlegt.

Anfangs sollte die Arbeit der FAO, wie das Sammeln von Daten und Erstellen von Statistiken oder Meinungsaustausch und Diskussion, wenigstens nominell der Bekämpfung des Hungers dienen, aber in den letzten Jahrzehnten folgte die FAO ganz der Linie der von den Kartellen beherrschten Globalisierung, die nationale Agrarprogramme zerstört.

Auf dem Gipfel im Juni werden Staats- und Regierungschefs, Minister, private Vereinigungen und Nichtregierungsorganisationen erwartet. Auf der Eröffnungssitzung sollen neben dem FAO-Generaldirektor Jacques Diouf und UN-Generalsekretär Ban Ki-moon der italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano und Papst Benedikt XVI. sprechen. Zu den Staatschefs, die bisher ihre Teilnahme angekündigt haben, gehören der französische Präsident Nicolas Sarkozy und der brasilianische Präsident Luiz Ignacio Lula da Silva, der sich zum Vorreiter eines Weltmarkts für Biotreibstoffe gemacht hat. Im April reiste Lula durch Afrika, um für Biotreibstoffe zu werben.

Sackgasse Biosprit

Präsident Lula personifiziert den Streit um die Antwort auf den verheerenden Mangel an Nahrungsmitteln auf der Welt. Im Zuge des Biospritwahns wurde in den letzten fünf Jahren ein großer Teil des Anbaus von Mais in den USA und von Zuckerrohr in Brasilien umgestellt und dient nun nicht mehr als Essen, sondern als Treibstoff. Es erinnert an die Britische Ostindiengesellschaft im 18. und 19. Jahrhundert, als eine mächtige private Elite diktierte, welche Erzeugnisse wo angebaut wurden (z.B. Jute, Indigo und Baumwolle) und wer dabei verhungern mußte. Damals wurde das mit Kanonenbooten durchgesetzt, heute tut es die WTO, bisher in Zusammenarbeit mit der FAO.

Im März 2007 schlossen Lula und US-Präsident George W. Bush ein bilaterales Abkommen über Biotreibstoff, um einen Weltmarkt für Bioenergie zu schaffen, u.a. mit der Einrichtung von Plantagen und Exporteinrichtungen in Mittelamerika, der Karibik und Afrika sowie den USA und Brasilien. Beteiligt sind u.a. Nikaragua, die Dominikanische Republik, Jamaika, Ghana und Kenia. Die treibende Kraft sind dabei Konzerne wie Cargill, ADM, Louis Dreyfus, Bunge, Leute wie George Soros oder Bill Gates, und hinter ihnen die Finanzoligarchie, die als Antwort auf den finanziell-wirtschaftlichen Zusammenbruch eine faschistische Wirtschaftspolitik fordern, die Hunger mit einschließt.

Führende Persönlichkeiten aus aller Welt verurteilen die Bioenergiepläne von Bush, Lula & Co. als „Verbrechen an der Menschheit“. Am 25. April griff der Finanz- und Wirtschaftsminister der neuen italienischen Regierung, Giulio Tremonti, mit diesen Worten die Biotreibstoffe an und bezeichnete Al Gore als den politisch Hauptverantwortlichen dieses Verbrechens. Der frühere US-Präsident Jimmy Carter sagte am 29. April in einer Radiosendung in Washington, mit den Biotreibstoffen seien „die Menschen irregeführt worden“. Der indische Finanzminister Palaniappan Chidambaram nannte auf dem jüngsten 77. Treffen des Entwicklungskomitees von Weltbank und IWF die Biospritwelle ebenfalls ein „Verbrechen an der Menschheit“.

Auch in den Vereinigten Staaten erkennt man zunehmend den tödlichen Ernst der Ernährungskrise, die sich dort bislang vor allem in explosiv steigenden Preisen für Grundnahrungsmittel, allen voran Getreideprodukten, äußert. Am 7. Mai brachte die demokratische Abgeordnete Sheila Jackson-Lee aus Texas im Kongreß eine Resolution ein (Res. Nr. 344), in der gefordert wird, den weltweiten Ernährungsnotstand festzustellen und ein Weltforum über die steigenden Nahrungsmittelpreise und internationale Gegenmaßnahmen zu veranstalten. 46 Demokraten sind Mitunterzeichner der Resolution. Im Landtag des Staates Alabama wurde am 8. Mai eine Resolution eingebracht, worin die Bundesregierung aufgerufen wird, „Farmer nicht länger dafür zu bezahlen, Mais zur Verwendung als Äthanol anzubauen, und statt dessen den Mais zum Verbrauch als Nahrungsmittel zu verwenden“. (Den Text dieser Resolution finden Sie in dieser Ausgabe.)

Äthanol wäre Essen für 400 Mio. Menschen!

Genug Nahrungsmittel zu erzeugen, um die Welt zu ernähren, erfordert Maßnahmen wie Sonderkredite zur Ausweitung der Produktion und schnelle Verbesserungen der Infrastruktur wie z.B. Straßen. Viele dieser Maßnahmen brauchen Zeit, aber es gibt eine, die sich sofort mit sehr großem Nutzen für die Menschen umsetzen ließe: Man sollte die Äthanolfabriken in aller Welt sofort schließen, um gewaltige Mengen an Nahrungsmitteln und große Anbauflächen freizusetzen, damit Millionen hungernde Menschen zu essen bekommen. Es läßt sich ausrechnen, daß die eßbare Biomasse, aus der gegenwärtig Äthanol hergestellt wird (Mais, Zuckerrohr, Weizen, Hirse, Zuckerrüben), Nahrung für mehr als 400 Millionen Menschen liefern könnte! Das ist beinahe die Hälfte der Menschen, die heute als chronisch unterernährt eingestuft werden, denen also Hunger droht.

EIR geht bei dieser groben Schätzung davon aus, daß ein Scheffel (Bushel, ca. 25 kg) eßbare Biomasse zu etwa 2 Gallonen oder 7,5 Litern Äthanol raffiniert wird. Darüber hinaus verbraucht Biodiesel weitere Millionen Tonnen Lebensmittel (Soja, Raps, Palmöl u.a.), die auch Teil der Nahrungskette sein könnten.

Eine gute Veranschaulichung liefert der sog. „Maisgürtel” in den USA. Er ist das Zentrum der weltweiten Äthanolherstellung; 2007 entfielen auf ihn 24,3 Mrd. Liter, fast die Hälfte der Weltproduktion von knapp 50 Mrd. Liter. (Es folgt Brasilien mit 19,4 Mrd. Liter aus Zuckerrohr.) Der Mais, der gebraucht wird, um soviel Äthanol zu erzeugen (ausgehend von 10,5 Liter Äthanol aus 25 kg Mais), würde ausreichen, 130 Millionen Menschen mit Essen zu versorgen!

Dieser einfachen Berechnung liegt die Verarbeitung von Mais in Mehl und ähnliche Grundnahrungsmittel zugrunde, wobei Verluste beim Warenumschlag usw. einkalkuliert wurden. Ausgegangen wurde dabei von einer Notration von 38 kg Getreide pro Kopf und Jahr. Von diesem Mais könnte ein Teil als Viehfutter verfüttert werden, wie das in der Vergangenheit hauptsächlich der Fall war, und eine geringere Anzahl von Menschen mit tierischem Eiweiß versorgen. (Man braucht etwa acht Kilo Getreide, um ein Kilo Rindfleisch zu erzeugen; bei Schweinefleisch sind es sechs Kilo oder weniger, bei Geflügel noch weniger.)

Gleichgültig, wie grob oder verfeinert man solche Rechnungen anstellt: Sicher ist, daß viele Millionen Menschen zu essen hätten, wenn die Lebensmittel nicht als Treibstoff verbrannt würden. Biosprit ist Massenmord.

Als erste werden die Menschen erkranken und sterben, die in den 70 ärmsten, besonders auf Nahrungseinfuhren angewiesenen Ländern leben. Während der Ernährungskrise 1975 nannte man sie die „am schwersten Betroffenen“, englisch Most Seriously Affected (MSAs).

Derzeit werden mehr als 12% der Weltmaisernte in Äthanol umgewandelt. Die USA liefern die Hälfte davon, und über ein Viertel der US-Ernte geht heute an 139 Äthanolfabriken . Von dem Mais, der für eine große Tankfüllung Äthanol (75 Liter) verarbeitet wird, kann ein Mensch ein halbes Jahr oder noch länger leben.

Tabelle 1:
Äthanolproduktion im Jahr 2007
(in Mio. Liter)

USA

 24.692

Brasilien

19.072

EU*

2154

China*

1837

Kanada*

797

Thailand

299

Kolumbien

284

Indien

200

Mittelamerika

151

Australien

100

Türkei*

60

Pakistan

35

Peru

30

Argentinien*

20

Paraguay*

18

Gesamt

49.590

(* Grundstoff: Getreide,
Quelle: Renewable Fuels Association)

Tabelle 1 listet die 15 äthanolproduzierenden Länder auf, die im Jahr 2007 zusammen eine weltweite Gesamtmenge von annähernd 50 Mrd. Litern lieferten. Wenn die anderen Länder außer den USA, die Äthanol aus Getreide herstellen (mit * bezeichnet), das Getreide statt dessen wieder als Lebensmittel verwendeten, könnte man damit weitere 33 Millionen Menschen versorgen.

Es läßt sich auch berechnen, wie viele Menschen man versorgen könnte, wenn Brasilien den Zuckerrohranbau für Äthanol auf Nahrungsmittel umstellen würde, allerdings ist die Rechnung hier komplizierter als beim Mais. Äthanol aus Zuckerrohr oder Zuckerrübensirup wird heute außer in Nord- und Südamerika auch in Pakistan produziert und in die Europäische Union geliefert.

Zusätzlich zum Äthanol werden enorme Mengen an Speiseölen in Biotreibstoffe umgewandelt, von Raps bis hin zu Soja und Palmöl. In einigen der wichtigsten Anbaugebiete der Welt befinden sich riesige Biospritwerke im Bau. So hat z.B. in Kanada das Unternehmen Dominion Energy Services LLC mit dem Bau einer 400 Mio. $ teuren integrierten Biodiesel- und Äthanolraffinerie in Innisfall (Alberta) begonnen. Sie soll jährlich mehr als 1,1 Mrd. Liter Biotreibstoff herstellen (davon ein Drittel Äthanol aus Weizen und zwei Drittel Biodiesel aus Rapsöl). Diese einzige Raffinerie soll 1 Mio. Tonnen Weizen im Jahr verbrauchen - das reicht, um in derselben Zeit mindestens eine Million Menschen zu ernähren!

In Kanada stehen schon sechs Weizen-Äthanolwerke in den Provinzen Manitoba und Saskatchewan - dem „Brotkorb“ des Landes - sowie Mais-Äthanolwerke in Ontario and Quebec. Angesichts der Knappheit an Getreide „hungern“ die Fabriken nach Lieferungen, so daß beispielsweise neben der riesigen Äthanolraffinerie Terra Grain Fuels in Belle Plaine, Saskatchewan, große Mengen Weizen von Stacheldraht gesichert gelagert werden.

Würde jemand morgen anordnen, mit diesem Wahnsinn aufzuhören, wäre es nicht leicht, die Logistik für die Verarbeitung, Verschiffung, Lagerung und Lieferung der Nahrung und des Tierfutters zu bewerkstelligen. Aber Landwirte, Verarbeiter, Hilfsorganisationen und andere wissen, was zu tun ist, und sie könnten es planen. Hunderte solcher Experten stehen international bereit, um diese konkreten Fragen zur Nahrungsmittel-Notversorgung und zur Umstellung der Höfe zu lösen. Menschen wollen nicht, daß Menschen verhungern.

Und indem wir diese akuten Aufgaben anpacken, sammeln wir auch die notwendige moralische Kraft und Erfahrung, um längerfristig darauf hinzuarbeiten, die Nahrungsmittelerzeugung so schnell wie möglich zu verdoppeln.

Marcia Merry Baker

Lesen Sie hierzu bitte auch:
Menschheit in existentieller Gefahr! Verdoppelt die Nahrungsmittelproduktion!
- Neue Solidarität Nr. 19/2008
Um den Hunger zu besiegen, muß man die WTO abschaffen!
- Neue Solidarität Nr. 19/2008
Weltweite Hungerkatastrophe! Biotreibstoffe sofort stoppen!
- Neue Solidarität Nr. 16/2008

 

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