* * * Internetforum mit Helga Zepp-LaRouche * * *
Aktuelle Ausgabe Diese Ausgabe Gehe zu ... Kernthemen Suchen Abonnieren Leserforum

Artikel als
=eMail=
weiterleiten

Aus der Neuen Solidarität Nr. 28/2008

Jetzt
Archiv-CD
bestellen!

  Produktive Kreditschöpfung 
  Neues Bretton Woods
  Glass-Steagall
  Physische Wirtschaft
  Kernenergie
  Eurasische Landbrücke
  Transrapid
  Inflation
  Terror - Cui bono?
  Südwestasienkrise
  11. September und danach
  Letzte Woche
  Aktuelle Ausgabe
  Ausgabe Nr. ...
  Heureka!
  Das Beste von Eulenspiegel
  Erziehungs-Reihe
  PC-Spiele & Gewalt 
  Diskussionsforum
  Wirtschaftsgrafiken
  Animierte Grafiken

LaRouche fordert Notmaßnahmen gegen finanzielles Chaos

Lyndon LaRouche schlug am 28. Juni Notmaßnahmen der Federal Reserve vor, um angesichts des bevorstehenden Kollapses einiger führender Handelsbanken der USA und anderer Finanzinstitute soziales Chaos zu verhindern.

LaRouche präsentierte zwei Notmaßnahmen als Überbrückung. Erstens forderte er die Federal Reserve auf, die Zinsraten auf 4% anzuheben, um sicherzustellen, daß die institutionellen Anleger ihre Einlagen im Bankensystem belassen. Derzeit liegen die Zinsen mit durchschnittlich 2% deutlich unter der offiziellen Inflationsrate, was es gefährlich nahelegt, die Guthaben abzuziehen, in einer Zeit, wo eine Reihe führender amerikanischer Handelsbanken vor dem Kollaps stehen.

Zweitens forderte LaRouche die Federal Reserve auf, deutlich zu machen, daß sie jede Handelsbank, die vor der Insolvenz steht, einem Insolvenzverfahren unter ihrem Schutz unterziehen wird, eine fundamentale Änderung gegenüber der Rettungsaktion für Bear Stearns. LaRouche betonte, die Masse der „gehebelten“ Kredite im Bankensystem könne niemals gerettet werden, und die einzige Möglichkeit, das soziale Chaos,, das ein Kollaps des US-Bankensystems auslösen würde, zu vermeiden, bestehe darin, daß die Federal Reserve für jede insolvente Handelsbank ein ordentliches Konkursverfahren durchführt.

LaRouche betonte, diese Maßnahmen an sich würden das Problem des Bankrotts des gesamten „post-Bretton-Woods“-Finanzsystems nicht lösen. Wer argumentiere, daß eine solche Anhebung der Zinsraten eine Rezession auslösen würde, verstehe offenbar nicht, daß wir unmittelbar vor dem Zusammenbruch des globalen Finanzsystems stehen. Diese Überbrückungsmaßnahmen dienten lediglich dazu, das soziale Chaos zu verhindern, das eine Insolvenz einer großen amerikanischen Bank sofort nach sich zöge.

LaRouche betonte außerdem, daß die Bundesregierung sofort Gesetze in Kraft setzen müsse, um die Kredite für notwendige Infrastrukturprojekte massiv auszuweiten. Er verwies auf die derzeitige Krise im Mittleren Westen aufgrund der Überschwemmungen im Mississippi-Becken als ein unmittelbares Beispiel für Infrastrukturprojekte, die durch einen Kapitalhaushalt mit Vorrang finanziert werden müßten.

                eir

 

Aktuelle Ausgabe Diese Ausgabe Kernthemen Suchen Abonnieren Leserforum