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Neue Solidarität
Nr. 20, 13. Mai 2009

LaRouche zur Rolle des WWF in Mexiko

Schon bei seinem Besuch in Mexiko vom 17-19. April 2008 hatte Lyndon LaRouche seine Gastgeber ermutigt, für das Recht auf die wirtschaftliche Entwicklung ihres Landes zu kämpfen und sich gegen die Freihandelspolitik der WTO und die Einmischung sog. „Umweltschützer“ zu wehren. Ansonsten drohe eine soziale Katastrophe.

LaRouche forderte die Mexikaner auf, sich dem weltweiten Kampf gegen London, den „britischen Agenten namens Al Gore“ und den von Prinz Philip geförderten World Wildlife Fund (Worldwide Fund for Nature, WWF) anzuschließen. Der Kampf gegen die katastrophale Nahrungsmittelknappheit, die durch das britisch-imperiale Freihandelssystem geschaffen wurde, sei heute die vorderste Front im Kampf für die Menschheit, betonte er. Nun, da die Krise im Gange sei, brächen einige Nationen bereits mit der WTO, die dieses Desaster gefördert habe, und das eröffne den Weg aus der Krise.

LaRouche führte ein mehrstündiges intensives Gespräch mit Vertretern des „Pro-PLHINO-Komitees“, das für die Realisierung eines großen Wasserregulierungsprojektes in den drei nordwestlichen Bundesstaaten Mexikos kämpft, das Wasser in trockene Regionen lenken soll, wodurch diese zu blühenden Agrarregionen würden.

LaRouche sprach über den Kollaps der Weltwirtschaft und sein Drei-Punkte-Programm, mit dem man dieses Problem anpacken und damit auch der heutigen Kriegsgefahr begegnen könne. Für Mexiko seien jetzt in der akuten Nahrungsmittelkrise große Wasserprojekte wie PLHINO von existentieller Bedeutung. Solche Projekte seien doppelt notwendig, weil die internationale Finanzkrise, die insbesondere die Vereinigten Staaten treffe, zur Rückführung von Millionen Mexikanern führe, die dringend Arbeit bräuchten.

Als Hauptgegner des PLHINO-Wasserprojektes identifizierte LaRouche den WWF, dessen Ziel es sei, die Erde für seine oligarchischen Sponsoren „zu erhalten“, indem er sicherstelle, daß die Bevölkerung „kontrolliert“ und die wirtschaftliche Entwicklung eingeschränkt werde. Ein solches Programm werde, wie viele Sprecher solcher Einrichtungen zugäben, zu einem Massensterben durch Hunger und Kriege führen.

Da sei es nur bezeichnend, daß der WWF gerade ein Programm namens „Adopiert eine Vampir-Fledermaus“ gestartet habe, das man auf der Internetseite des Geschenk-Zentrums des WWF (https://secure.worldwildlife.org/ogc/) findet. Wie der Name schon andeutet, ernährt sich die Vampir-Fledermaus vom Blut ihrer Opfer. Dabei scheidet sie ein Sekret aus, das die Blutgerinnung verhindert, um sicherzustellen, daß das Blut weiter fließt. Das sei, so LaRouche, ein treffendes Bild für die menschenfeindliche Politik, die der WWF vertrete.

alh