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Neue Solidarität
Nr. 22, 2. Juni 2010

Immer mehr Kandidaten fordern Rückkehr zu Glass-Steagall

Während die Kongreßkandidaten der LaRouche-Bewegung - Kesha Rogers in Texas, Rachel Brown in Massachusetts und Summer Shields in Kalifornien - in der Mobilisierung der amerikanischen Bevölkerung für den LaRouche-Plan zur Überwindung der Wirtschaftskrise die Führung übernehmen, fangen inzwischen auch etliche andere Kandidaten an, eine der Kernforderungen, die Rückkehr zum Glass-Steagall-Gesetz, zu übernehmen. Dies reflektiert vor allem den Druck von Seiten der amerikanischen Bevölkerung, die nicht mehr gewillt ist, den Ausverkauf zu Gunsten der Wall Street, wie vom Kongreß und Präsidenten betrieben, zu akzeptieren. Hier einige Beispiele:

* Thomas L. Fiegen bewirbt sich bei der Vorwahl in Iowa, um zum Gegenkandidaten des amtierenden republikanischen Senator Chuck Grassley für die Demokratische Partei nominiert zu werden. In einer Verlautbarung vom 17. Mai 2010 befürwortete er den McCain-Cantwell-Gesetzesanhang (Rückkehr zu Glass-Steagall): „Wenn Senator Grassley den Glass-Steagall-Anhang nicht unterstützt, wird alleine diese Aktion den Bürgern von Iowa zeigen, daß er auf der Seite der ungezügelten Gier der Wall-Street-Firmen steht, anstatt auf der Seite der finanziellen Sicherheit der arbeitenden Bürger von Iowa.“

* Art Dunn, ein Kandidat in der demokratischen Vorwahl für den US-Kongreß in Kaliforniens 17. Distrikt, mobilisiert seinen Wahlbezirk für die Glass-Steagall-Gesetzgebung.

* Tyler Gernant, einer von vier Demokraten in Montana, die den republikanischen Kongreßabgeordneten Dennis Rehberg herausfordern, führt seinen Wahlkampf mit der Forderung nach der Wiedereinführung der Glass-Steagall-Unterscheidung zwischen Geschäfts- und Investmentbanken.

* Nancy Price, eine Kandidatin bei der demokratischen Vorwahl für den zweiten Distrikt in Nevada, hat ihre Absicht erklärt, Glass-Steagall einzusetzen, „damit wir den Banken wieder vertrauen können.“

* Danny Tarkanian, Bewerber bei der Vorwahl der republikanischen Partei in Nevada, um als Kandidat gegen Senator Harry Reid aufgestellt zu werden, hat zur Wiedereinführung des Glass-Steagall-Gesetzes aufgerufen „um Geschäfts- von Investmentbanken zu trennen.“

* Denny Heck, der sich in der demokratischen Vorwahl im Bundesstaat Washington bewirbt, um Nachfolger für den in Ruhestand gehenden Abgeordneten Brian Baird zu werden, gab einen Brief heraus, in dem er seine volle Unterstützung für Senatorin Maria Cantwell und ihren Kampf gegen Derivate und für den Glass-Steagall-Standard zum Ausdruck brachte.

* Ryan Maher, Landessenator in Süd-Dakota, der für seine Wiederwahl im Herbst antritt, hat den Aufruf des LaRouche Aktionskomitees (LPAC), Glass-Steagall wiedereinzuführen und Derivate abzuschaffen, als Teil seiner Plattform aufgegriffen.

* Nun hat auch der ehemalige Kongreßabgeordnete Tom Campbell, der als Republikaner die demokratische Senatorin Barbara Boxer in Kalifornien im Herbst herausfordern will, die jüngste Finanzreform (Dodd-Bill) scharf angegriffen. Auf seiner Webseite schreibt er: „Wir hätten Glass-Steagall niemals aufgeben dürfen... Ich setze mich für die umgehende Wiedereinführung ein.“

eir