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Neue Solidarität
Nr. 36, 8. September 2010

Begeisterte Reaktionen auf den NAWAPA-Vorschlag

Die Reaktionen auf den Vorschlag von Lyndon LaRouche für ein erweitertes NAWAPA-Projekt (Nordamerikanische Wasser- und Stromallianz) in der kurzen Zeit seit Ende Juli sind begeistert. LaRouches politisches Aktionskomitee LPAC bringt den Bürgern das gigantische Infrastrukturprojekt nahe, stellt es in Kongreßwahlkämpfen in den Mittelpunkt, kontaktiert Experten und politische Aktivisten, und vor allem präsentiert es auf der Webseite www.larouchepac.com (auch in deutscher Sprache) eine interaktive 3D-Landkarte, die das Projekt anschaulich macht. Die Kampagne löst einen zunehmenden Stimmungswechsel in der Bevölkerung aus: Ob Ingenieure, Gewerkschafter, Veteranen, Arbeitslose - Menschen jeden Alters beginnen zu verstehen, daß es wirklich eine Alternative zu der verheerenden Sparpolitik und dem realwirtschaftlichen Zusammenbruch der letzten Jahre gibt.

Auch im Kongreß stellten Vertreter von LPAC und EIR fest, daß NAWAPA zu Diskussionen führt, die ungewöhnlich realitätsbezogen und lebendig sind. Am 31. August hatten sie Gespräche von jeweils einer bis anderthalb Stunden Dauer mit den Büroleitern von mehreren Abgeordneten und Senatoren der Demokratischen Partei, bei denen ernsthafte Gespräche über das NAWAPA-Infrastrukturprogramm zur Steigerung der menschlichen Produktivität und Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit auch zu Diskussionen über Glass-Steagall und Obamas gescheiterte Präsidentschaft führten.

Der Stabschef einer Senatorin hatte sich auf das Treffen vorbereitet, indem er sich die interaktiven Präsentationen und das Video auf der LPAC-Seite ansah und Recherchen über Kongreß-Anhörungen und Debatten über NAWAPA von vor 40 Jahren vornahm, und zu dem Treffen auch den Assistenten der Senatorin für Arbeits- und Beschäftigungsfragen mitbrachte. Er schlug vor, zu einem Nachfolgetreffen weitere Mitarbeiter heranzuziehen. Diese Senatorin hatte seit 20 Jahren kein Treffen mit LaRouches Repräsentanten, obwohl die LPAC-Publikationen in ihrem Bundesstaat sehr weit verbreitet sind. Nur einmal in dem einstündigen Gespräch über die Notwendigkeit von LaRouches Vision von NAWAPA und dessen unmittelbarer Beschäftigungswirkung für viele Millionen qualifizierte Mitarbeiter wurde gefragt: „Wie würden Sie das bezahlen?“

Die Büroleiter eines Abgeordneten aus einem Bundesstaat am Golf von Mexiko nahm sich 90 Minuten und stellte solche Fragen wie, „Wie würden Sie das tun?“, „Welche Art von Massenbeschäftigung?“ (Er wollte sicherstellen, daß es qualifizierte, gutbezahlte Arbeitsplätze sind), „Wie kann man sicherstellen, daß sich die beauftragten Firmen nicht daran bereichern, wie kann man sie zur Verantwortung ziehen?“, was zu einer Diskussion über die Vergrößerung des Pionierkorps der Armee und die Wiedereinführung solcher Einrichtungen wie den „Zivilen Erhaltungskorps“ (CCC) führte. Dieser Abgeordnete ist - wie auch andere, die etwas über die Notwenigkeit von Infrastruktur wissen - absolut gegen das verrückte Konjunkturprogramm von Obama und Summers, das nach dem Motto „keine staatlichen Arbeitsplätze, nur private“ arbeitet. An mehreren Punkten zeigte er anhand elektronischer Landkarten von wichtigen Schienen-, Hafen- und Wasserinfrastrukturen in seiner Region, wie sie veraltete oder mit der Deindustrialisierung ganz verschwand.

Die Stabschefin eines dritten Abgeordneten fragte inmitten einer einstündigen Diskussion plötzlich rundheraus: „Sehen Sie irgendein Zeichen, daß der Präsident oder irgendjemand anderes im Weißen Haus fähig ist, zu verstehen, warum das soviel Sinn ergibt?“ Auf die Antwort, „Nein, es ist eine gescheiterte Präsidentschaft, er ist eine gescheiterte Persönlichkeit“, nickte sie: „Das ist, was ich auch dachte.“

LaRouche meinte in einem Interview in LPAC-TV am 25. August, die Begeisterung über NAWAPA sei für ihn keine Überraschung, weil Menschen in Zeiten des Massenstreikferments von Natur aus positiv auf eine kreative Perspektive zur Erneuerung der Wirtschaft reagieren. Allerdings könne man dieses Projekt nur verwirklichen und finanzieren, wenn das Bankensystem vorher nach Prinzipien des Glass-Steagall-Gesetzes reorganisiert wird - und das sei nur möglich, wenn Präsident Barack Obama gehe. Dann könne nicht nur NAWAPA umgehend begonnen werden, gleichzeitig könne man internationale Vereinbarungen für ein Kreditsystem mit festen Wechselkursen treffen, damit international umfangreicher Kredit für Großprojekte verfügbar wird.

eir