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Neue Solidarität
Nr. 40-41, 6. Oktober 2010

Warum das Empire die Maschinenstürmer mobilisiert

Die Absicht der Finanzoligarchie um Lord Rothschild bei der Finanzierung der Antiatom-Proteste in Berlin ist es, der Welt Technologien vorzuenthalten, die für den Fortschritt der Menschheit notwendig sind.

Vor zwei Wochen berichteten wir über die Rolle der Inter-Alpha-Bankengruppe als treibender Kraft hinter der Zerstörung der Nationalstaaten („Warum die Inter-Alpha-Gruppe ausgeschaltet werden muß“, Neue Solidarität 38/2010). Inzwischen wurde ein weiterer Aspekt ihrer Aktivitäten bekannt: ihre Rolle als lenkende Kraft hinter der neuen Maschinenstürmer-Bewegung, die in den letzten Wochen insbesondere in Deutschland auftritt und darauf abzielt, die letzten Reste des deutschen Hochtechnologie-Sektors zu beseitigen (siehe Neue Solidarität 39/2010). Wir wollen uns im folgenden besonders mit den Motiven und Methoden der Inter-Alpha-Gruppe und ihrer Hintermänner beschäftigen, vor allem aber auch mit ihren schwachen Flanken. Denn wenn man diese Machenschaften vereiteln will, dann hilft es sehr, wenn man weiß, was diese Kreise am meisten fürchten.

Grüner Faschismus und Völkermord

Deutschland wird derzeit heimgesucht von Massenprotesten gegen die Kernkraft und gegen das Infrastrukturprojekt „Stuttgart 21“, ein wichtiges Teilstück der Modernisierung der zentralen europäischen Eisenbahnverbindung Paris-Wien-Budapest. Kernenergie und Hochgeschwindigkeitsbahnen sind zwei Dinge, die für den Wiederaufbau der Weltwirtschaft unverzichtbar sind. Das wissen auch die Kreise hinter der Inter-Alpha-Gruppe, die im Zusammenhang mit dem Plan des Britischen Empire, die Weltbevölkerung von jetzt fast sieben auf weniger als zwei Milliarden Menschen zu reduzieren, den industriellen Fortschritt und die nationale Souveränität ausmerzen wollen.

Die Proteste richten sich zwar konkret gegen Deutschland, die Absicht dahinter ist aber, in ganz Europa und weltweit Fortschritt unmöglich zu machen. Wenn es gelingt, Deutschland als wichtigste Volkswirtschaft in Europa zu brechen, dann wird das auch mit dem übrigen Europa geschehen. Umgekehrt wäre ein wirtschaftlich starkes Deutschland ein wesentlicher Verbündeter einer Renaissance der Weltwirtschaft unter Führung der vier Großmächte USA, Rußland, China und Indien. (Lesen Sie dazu auch den Beitrag von Helga Zepp-LaRouche auf Seite 6.)

Das sind keine abstrakten Fragen. Die Produktivkraft der Weltwirtschaft ist entscheidend dafür, wie viele Menschen diese Wirtschaft versorgen kann; Lyndon LaRouche definiert diesen Maßstab als die relative potentielle Bevölkerungsdichte. Wächst die Wirtschaft, so kann sie mehr Menschen versorgen, und im Lauf der Geschichte ist die Zahl der Menschen mit diesem Potential gewachsen.

Aber insbesondere mit der Auflösung des Weltfinanzsystems seit 2007 ist dieses Potential deutlich gesunken - weit unter das derzeitige Niveau der Weltbevölkerung. Das bedeutet, daß unmittelbar ein dramatisches Schrumpfen der Bevölkerung droht und unvermeidlich ist, wenn es uns nicht gelingt, die Weltwirtschaft schnell wieder aufzubauen.

Da diese demographische Katastrophe praktisch schon programmiert ist, laufen die Machenschaften von Lord Rothschild und seinen Inter-Alpha-Genossen zur Sabotage lebensnotwendiger Entwicklung für Milliarden Menschen auf eine Form des Massenmords hinaus. Unter dem Deckmantel des „Umweltschutzes“ bereiten Lord Jacob und seine finanziellen Handlanger den größten Massenmord in der Geschichte vor. Sie wollen nicht die Umwelt retten, sondern ihr oligarchisches, imperiales System, und dafür sind sie bereit, den ganzen Planeten zu opfern. In Nürnberg wurden solche Leute zum Tode verurteilt.

Die Fondi

Die Methoden, mit denen dieser Angriff finanziert wird, sind ähnlich wie bei der Gründung der Inter-Alpha-Gruppe selbst: Man benutzt verschiedene oligarchische Stiftungen und Fonds. Im Fall der Inter-Alpha-Gruppe kam das Startkapital von den alten venezianischen Fondi (Familienfonds), der Angriff auf Deutschland wird eher aus den Vermögen finanziert, die durch die Aktivitäten der Inter-Alpha-Gruppe angehäuft wurden. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die European Climate Foundation (ECF) (siehe Neue Solidarität 39/2010), die als Investmentinstrument für ein Konglomerat mit Rothschild verbundener Fonds dient. Zu ihnen gehören:

* Der Arcadia Fund der in Großbritannien ansässigen schwedischen Industrieerbin Lisbet Rausing. Lord Jacob Rothschild sitzt im Beirat dieses Fonds, der auch die Unterminierung Rußlands durch Einrichtungen wie das Londoner Center for Economic and Financial Research finanziert;

* The Children’s Investment Fund Foundation (CIFF), dessen Geld aus den Operationen des Spekulationsfonds The Children’s Investment Fund (TCI) stammt. Der Chef von TCI, Christopher Hohn, saß bis 2007 im Aufsichtsrat von Jacob Rothschilds Fonds RIT Capital Partners, Lord Jacobs Sohn Nathan ist einer Direktoren von TCI. TCI gilt als einer der aggressivsten Fonds überhaupt, d.h. er dient der Inter-Alpha-Gruppe als Mittel der finanziellen Kriegsführung. Beispielhaft dafür ist die Art, wie TCI der Royal Bank of Scotland und der Banco Santander - beides Mitglieder der Inter-Alpha-Gruppe - im Jahr 2007 half, die holländische Großbank ABN Amro zu übernehmen;

* The Oak Foundation des Alan M. Parker, der sein Geld als Partner des Firmenübernahme-Fonds Odyssey Partners machte. Parker gehörte schon früh zu den Investoren der Hedgefonds von George Soros, einem weiteren Strohmann des Rothschild-Inter-Alpha-Apparates;

* The McCall MacBain Foundation des in Oxford ausgebildeten und in der Schweiz ansässigen kanadischen Milliardärs John McCall MacBain;

* The William and Flora Hewlett Foundation des Hewlett-Packard-Gründers William Hewlett und seiner Ehefrau; und

* The ClimateWorks Foundation, gegründet 2008 mit Geldern der Hewlett Foundation, der David and Lucile Packard Foundation (der Packard-Familie des Hewlett-Packard-Konzerns) und der McKnight Foundation von William L. McKnight.

Die Stiftungen an sich sind nicht besonders wichtig. Ihre Bedeutung liegt in ihrer Rolle in einem größeren Netz von Fonds - dem System der venezianischen Fondi. Das Empire benutzt diese Fondi zur Finanzierung verschiedener Operationen, um dahinter seine imperiale Hand zu verbergen. Im Fall dieses Angriffs auf Deutschland kommt das Geld nach außen hin aus Quellen in Großbritannien, der Schweiz und den Vereinigten Staaten, in Wirklichkeit kommt es von den Tentakeln der Rothschild-Inter-Alpha-Riesenkrake. Die Beteiligung dieser Fonds an der Finanzierung dieser Operationen zeigt, daß diese vom Empire gesteuert sind.

Die genannten sind bei weitem nicht die einzigen Fonds in diesem imperialen System der Fondi. Bekannte Fonds wie die Ford-Stiftung und die Rockefeller-Stiftung oder auch die Stiftungen von Warren Buffett und Bill Gates sind Teil dieses Systems, ebenso wie einige der bekanntesten Hedgefonds und Kapitalbeteiligungsfonds. Die Blackstone-Gruppe beispielsweise zählt Lord Jacob zu den Mitgliedern ihres internationalen Beirats und früheren Direktoren. Das ist typisch dafür, wie die Inter-Alpha-Gruppe ihre Macht hinter einer Vielzahl von Frontorganisationen verbirgt und ausübt.

Bosheit als Natur

Bis hierher haben wir einige der Mechanismen beschrieben, durch die das Britische Empire seinen Krieg gegen die Menschheit führt. Dies liefert uns zwar nützliche Einsichten, reicht aber noch nicht aus. Wir müssen auch verstehen, warum diese Oligarchen so entschlossen sind, den Fortschritt der Menschheit aufzuhalten, und warum sie so darauf fixiert sind, die Zahl des „Menschenviehs“, wie sie es sehen, zu verringern.

Dafür ist der Geschichte des Prometheus eine gute Metapher. In der griechischen Mythologie war Prometheus der Gott, der sich Zeus widersetzte und den Menschen den Gebrauch des Feuers lehrte. Zur Strafe ließ Zeus ließ Prometheus an einen Fels schmieden, wo jeden Tag ein Adler seine Leber fraß.

Für Zeus sind nur die „Götter“ wichtig. Das ist der Kern des oligarchischen Weltbildes. Die Menschheit muß unterdrückt und ständig zurechtgestutzt werden, damit die Götter über sie herrschen können.

Die gleiche Einstellung sah man kürzlich bei der britischen Königin Elisabeth, als sie für die Heizkosten ihrer Paläste Gelder aus einem Hilfsfonds für Heizkostenzuschüsse für arme Familien beantragte. Dieses gefühlskalte, geschmacklose Vorgehen ist typisch für die Haltung ihrer Klasse gegenüber den übrigen Menschen, die sie als Angehörige einer minderwertigen Gattung betrachten.

Es gibt viele weitere Beispiele für diese Einstellung, die oft viel schwerwiegender sind als dieses Verhalten der Queen. Denken wir an den Rauschgifthandel, der von der Oligarchie von oben herab gesteuert wird, oder an die Politik der endlosen Kriege. Rauschgift- und Waffenhandel sind enorm profitabel, aber das Geld ist dabei nur ein Nebenaspekt, vor allem wird damit weltweit Zerstörung und Elend verursacht. Und die Profite werden dann dazu verwendet, noch mehr Elend zu schaffen.

Menschen, die solche Dinge betreiben und vorsätzlich das Leben von Millionen Menschen zerstören, sind Ungeheuer. Sie empfinden ein perverses Vergnügen bei dem, was sie tun: Sie tun nicht nur Böses, sie sind böse.

Was sie am meisten fürchten

Aber jetzt die andere Seite der Medaille: Trotz all ihrer scheinbaren Macht und ihres Reichtums hat diese Oligarchie große Angst vor der Menschheit - so wie ein Käfer am Boden den Schuh fürchtet, der von oben droht.

Ihr oligarchisches System beruht darauf, daß eine kleine Gruppe es schafft, eine viel größere Bevölkerung zu unterjochen. Sie sehen sich als die Hirten und uns als die Schafe, die sie zum Scheren und zum Schlachten treiben. Im Lauf der Jahrhunderte haben sie ihre Methoden zur Kontrolle der Bevölkerung verfeinert; sie lassen uns unsere Freuden, solange wir tun, was sie wollen, und fügen uns Leid zu, wenn wir etwas tun, was ihnen nicht gefällt. Sie wollen uns viehisch und dumm halten, damit wir nicht erkennen, daß wir ihrem Spiel ganz einfach ein Ende machen können, sobald wir uns dazu entschließen. Sie verleiten die Menschen dazu, sich selbst zu versklaven, aber sie haben nicht die Macht, uns zu beherrschen, wenn wir nicht mitspielen.

Und nicht alle Menschen sind so dumm, wie es die Oligarchie gern hätte, die Geschichte kennt viele Beispiele von Männern und Frauen, die dieses Spiel durchschauten. So schufen die amerikanischen Gründerväter eine Republik in der Absicht, die Welt von dieser Barbarei zu befreien, und das versetzte das Britische Empire in Angst und Schrecken, weil es erkannte, daß es in einer Welt, in der das Amerikanische System der Gründerväter blüht, nicht bestehen kann. Seitdem versucht das Empire, den Geist wieder in die Flasche zu bannen, aber auch wenn es einige Schlachten gewonnen hat, ist es insgesamt damit gescheitert. Das der amerikanischen Kultur innewohnende Freiheitsprinzip meldete sich immer wieder zurück, um gegen die Oligarchen zurückzuschlagen.

In Wirklichkeit sind diese Oligarchen nur ein kleines Grüppchen, das verzweifelt an einem gescheiterten, bösartigen System festhält und um jeden Preis verhindern will, daß die Welt in ein modernes Zeitalter ohne eine Oligarchie eintritt. Sie sind noch gefährlich, aber sie sind auch erbärmlich.

Wir hingegen können die schöpferische Kraft des menschlichen Geistes benutzen, um die Welt, in der wir leben, zu verstehen und zum Besseren zu verändern, um unseren Wohlstand und unser Genie zu vergrößern. Sobald wir das verstehen, kennt unsere Zukunft keine Grenzen.

Die Oligarchie hat dagegen kein Mittel - außer, uns am Erkennen dieses Potentials zu hindern. Aber sie wird scheitern, und es wird das geschehen, was diese Leute am meisten fürchten: Die Menschheit wird sich durchsetzen.

John Hoefle

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