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Neue Solidarität
Nr. 31, 3. August 2011

Schluß mit der Vertuschung über den 11. September!

Lyndon LaRouche veröffentlichte einen Aufruf an Präsident Obama:  „Halten Sie Ihr Versprechen, Herr Präsident - entklassifizieren Sie die 28 Seiten aus dem 9/11-Bericht!“

Lyndon LaRouche forderte am 18. Juli in einer landesweit verbreiteten Erklärung US-Präsident Barack Obama auf, wenigstens eines seiner Versprechen aus dem Präsidentschaftswahlkampf 2008 zu halten: Er soll endlich die bisher der Geheimhaltung unterliegenden 28 Seiten aus dem Bericht der Untersuchungskommission des Kongresses über die Anschläge vom 11. September 2001 freigeben. Es ist bekannt, daß es in diesem Kapitel um die saudische finanzielle und andere Unterstützung der Täter geht. Obama hatte im Präsidentschaftswahlkampf versprochen, alle Beweise zu veröffentlichen, und im Februar 2009 kurz nach der Amtseinführung den Angehörigen der Opfer persönlich zugesagt, daß er die geschwärzten 28 Seiten aus dem Untersuchungsbericht des Kongresses freigeben werde. Dort wird die Rolle des damaligen saudischen Botschafters in den USA und Vertrauten der Familie Bush, Prinz Bandar bin-Sultan, sowie weiterer Mitglieder des saudischen Königshauses bei der Unterstützung der Flugzeugentführer (von denen wahrscheinlich 15 saudische Staatsangehörige waren) ausführlich beschrieben.

Am 24. Juni 2009 sagte eine Vertreterin der Angehörigen, Kristen Breitweiser, deren Ehemann bei dem Anschlag auf das World Trade Center getötet wurde, der New York Times, der Präsident habe ihr persönlich versprochen, das Dokument zu entklassifizieren.

Doch seitdem ließ Obama zwei Jahre tatenlos verstreichen, die Geheimhaltung für das 28seitige Kapitel des Untersuchungsberichtes der von den Senatoren Bob Graham und Richard Shelby geleiteten Kommission blieb bestehen. Mehr noch: Am 29. Mai 2009, fünf Tage vor Obamas erstem Staatsbesuch in Saudi-Arabien, forderte seine Justizministerin Elena Kagan (heute Richterin am Obersten Gerichtshof) den Obersten Gerichtshof in einer schriftlichen Stellungnahme auf, das Urteil einer früheren Instanz aufrechtzuerhalten, wonach Angehörige der Opfer wegen „Immunität des Souveräns“ keine saudischen Regierungsvertreter oder Mitglieder des saudischen Königshauses verklagen könnten. Der Oberste Gerichtshof stellte sich auf die Seite der Regierung Obama, bestätigte das Urteil der Vorinstanz und verwarf damit eine Klage gegen fünf Mitglieder der Königshauses, darunter Prinz Turki al-Failsa al-Saud, der zur Zeit der Anschläge Chef des saudischen Geheimdienstes war.

Trotz des Stempels „Streng geheim“ ist einiges über den Inhalt der 28 Seiten bekannt geworden - so die Tatsache, daß zwei bekannte Mitarbeiter des saudischen Geheimdienstes, Osama Basnan und Omar al-Bayoumi, finanzielle und logistische Unterstützung für mindestens zwei der 19 Flugzeugentführer des 11. September leisteten. Spätere Nachforschungen von EIR und anderen bestätigten, daß Basnan und al-Bayoumi direkt vom saudischen Botschafter Prinz Bandar Geld erhalten hatten. Es lief über ein Konto bei der Riggs National Bank in Washington, auf das im Rahmen der illegalen „Al-Jamamah“-Tauschgeschäfte (Waffen gegen Öl) Schmiergelder des britischen Rüstungskonzerns BAE Systems flossen. Einen Teil des Geldes steuerte auch Prinz Bandars Ehefrau, Prinzessin Haifa, bei, eine Schwester des früheren saudischen Geheimdienstchefs Prinz Turki al-Faisal.

LaRouche betont in seinem Aufruf: „Zehn Jahre nach den Anschlägen des 11. September hält Präsident Obama immer noch an der Vertuschung fest, die der frühere Präsident George W. Bush zur Zeit der Anschläge begann. Man weiß, daß Präsident Bush dadurch motiviert war, daß die Verbrechen der engen Freunde seines Vaters im saudischen Königshaus vertuscht werden mußten. Ich vermute, daß Präsident Obama auf direkte Anweisung aus London handelt, weil die Aufdeckung der Verwicklung Prinz Bandars und anderer Mitglieder der saudischen Königshauses in die Anschläge des 11. September die ganze miese Schwarze Kasse von Al Jamamah auffliegen lassen würde, über die seit Mitte der achtziger Jahre weltweit illegale Geheimdienstaktionen und Kleinkriege finanziert werden.“

eir