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Neue Solidarität
Nr. 14, 4. April 2012

US-Militärführung, de Maiziere warnen Israel vor Angriff auf den Iran

Der sicherheitspolitische Kommentator der israelischen Zeitung Ha'aretz, Amir Oren, schrieb am 26. März, Gen. Martin Dempsey, der Vorsitzende der Vereinigten US-Stabschefs, habe General Benny Gantz, dem Stabschef der israelischen Streitkräfte, bei seinem jüngsten USA-Besuch sehr deutlich gesagt, daß Israel den Iran nicht angreifen solle. Man gehe davon aus, daß Gantz in Israel das letzte Wort bei der Entscheidung über einen Angriff haben werde, auch wenn nicht klar ist, ob er sich Anordnungen des Premierministers und Verteidigungsministers widersetzen würde.

In einem Interview mit der Bild-Zeitung am 27. März verstärkte auch Bundesverteidigungsminister Thomas de Maiziere seine Warnungen. „Teile der israelischen Regierung“ unterschätzten die Folgen eines Angriffs auf den Iran, sagte de Maiziere. Gegenüber Verteidigungsminister Ehud Barack habe er bei dessen Besuch in Berlin vor „unkalkulierbaren Folgen bei dieser Dimension“ gewarnt. „Deswegen haben wir als Freunde Israels von diesem Schritt dringend abgeraten“, so der Bundesverteidigungsminister.

Diese ungewohnt deutlichen Äußerungen haben vermutlich auch mit der Frage zu tun, was mit den deutschen Dolphin-U-Booten geschieht, die sowohl mit konventionellen als auch nuklearen Marschflugkörpern bestückt werden können, wie Bild am 24. März berichtete. Die britische Sunday Times schrieb, daß sich „mindestens ein israelisches U-Boot mit Atomwaffen“ ständig im Persischen Golf befinde. Das ist allerdings nur ein minimaler Ausschnitt des ansonsten in der Region zusammengezogenen Nuklearwaffenarsenals - ganz zu schweigen von den Kapazitäten, die im Falle eines globalen Konfliktes von Rußland und China eingesetzt werden könnten.

Bereits US-Präsident Kennedy hatte die Amerikaner während der Berlin-Krise gewarnt: „Zweimal in meinem Leben sind dieses Land und Europa in große Kriege verwickelt worden, und jedesmal wurden auf beiden Seiten die Absichten des anderen falsch eingeschätzt, was verheerende Folgen gehabt hat. Jetzt, im thermonuklearen Zeitalter könnte eine Fehleinschätzung der Absichten des Gegners binnen weniger Stunden größere Zerstörungen zur Folge haben als alle Kriege in der menschlichen Geschichte bisher.“

Helfen Sie mit bei unserer Mobilisierung, rufen Sie unsere Büros an und organisieren Sie selbst Demonstrationen. Krieg ist keine Lösung - nur durch die Zusammenarbeit aller Nationen für Aufbau und Entwicklung kann der Weltfrieden dauerhaft bewahrt werden!

BüSo