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Neue Solidarität
Nr. 3, 14. Januar 2015

Aus Wissenschaft und Technik

Bau des Wostotschny-Kosmodroms im Zeitplan

Die Fortschritte beim Bau des neuen Weltraumbahnhofs Wostotschny („Ost“) im russischen Fernen Osten belegen die Ernsthaftigkeit und Entschlossenheit der Moskauer Regierung, das Weltraumprogramm und die Luft- und Raumfahrtindustrie zu revitalisieren, um die Abhängigkeit vom Ausland in dem Bereich zu überwinden. Die russische Regierungsspitze unter Präsident Putin betont seit Monaten, daß die mehrmonatige Verzögerung beim Bau des Kosmodroms aufgeholt werden muß, und mobilisiert die dazu benötigten zusätzlichen Mittel und Arbeitskräfte. Der Projektleiter wurde ausgetauscht, der Präsident und der Premierminister besichtigten persönlich die Baustelle, und der stellvertretende Premierminister Rogosin widmete einen großen Teil seiner Arbeit der Beaufsichtigung des Projekts.

Kurz vor dem Jahreswechsel war das Ziel dann erreicht. Am 29. Dezember meldete die Nachrichtenagentur TASS, der stellvertretende Leiter des neuen Zentrums, Oleg Ochlopenko, habe Rogosin mitgeteilt, die Verzögerungen seien aufgeholt und der Startplatz für die Sojus-Raketen werde wie geplant zum 1. Juni 2015 fertiggestellt werden und dann für erste Tests zur Verfügung stehen. Schon jetzt laufen Tests an einigen Teilen der Anlagen, wie z.B. den mobilen Wartungstürmen.

Zum Weltraumbahnhof Wostotschny gehören mehr als 115 km Straßen, 125 km Eisenbahngleise und insgesamt 400 Infrastruktureinrichtungen, darunter auch ein Besucherzentrum. Insgesamt werden umgerechnet mehr als 7 Mrd.$ investiert. Die ersten Raketenstarts sollen noch in diesem Jahr durchgeführt werden, ab 2018 sollen von Wostotschny aus auch bemannte Missionen starten.

* * *

Modi: Wissenschaft und Technik können die Welt einen

In einer Rede vor dem 102. Indischen Wissenschaftskongreß am 3. Januar in Mumbai rief der indische Ministerpräsident Narendra Modi dazu auf, die „Liebe zur Wissenschaft neu zu entfachen... Dabei werden Sie keinen größeren Unterstützer finden als mich. Wissenschaft ist ein Produkt des menschlichen Gehirns, aber sie ist angetrieben vom menschlichen Herzen.“

Wissenschaft und Technik seien wichtig, um auch die Ärmsten und Schwächsten der Gesellschaft zu erreichen, und könnten auch als Brücke zwischen Nationen dienen, sagte Modi. „Unsere Zukunft wird sicher und globale Führung möglich sein, wenn wir auch die nächste Generation an Wissenschaftlern, Technikern und Erfindern von Weltrang vorbereiten.“

Forschung und Technik hingen eng mit dem Fortschritt eines Landes und der Entwicklung der Menschheit zusammen. „Chinas Aufstieg zur zweitgrößten Wirtschaft der Welt läuft parallel damit, daß es zum zweitgrößten Land in Wissenschaft und Technik geworden ist.“ Modi appellierte auch an die private Wirtschaft, mehr in Forschung und Technik zu investieren.