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Harley Schlanger, langjähriger Mitarbeiter von Lyndon LaRouche, sprach am 7. März in Frankfurt/Main vor Unternehmern und Reserveoffizieren über die britisch gesteuerten Versuche, US-Präsident Donald Trump zu stürzen. Die Veranstaltung, die gemeinsam von der Landesfachkommission Internationaler Kreis des Wirtschaftsrats Hessen und der Reservistenkameradschaft Frankfurt am Main veranstaltet wurde, hatte den Titel: „Wer versucht, die Trump-Revolution zu sabotieren, und warum?“ Schlanger war der einzige Redner der Veranstaltung in der exklusiven Villa Bonn, an der rund hundert Gäste, die Hälfte davon in Uniform, teilnahmen.
In seiner Einführung begrüßte Oberstleutnant d.R. Axel Ebbecke die prominenteren Gäste namentlich, darunter auch „einen besonderen Gast, Frau Helga Zepp-LaRouche, die Präsidentin des Schiller-Instituts, deren Ehemann, Herr Lyndon LaRouche, in den USA bekannt ist durch seine Präsidentschaftswahlkämpfe und durch die Tatsache, daß er die Regierung Ronald Reagan in der Politik der Strategischen Verteidigungsinitiative beraten hat“.
Schlanger wurde als langjähriger Berater LaRouches und EIR-Korrespondent im Südwesten der Vereinigten Staaten vorgestellt. Er gab einen detaillierten, ungeschminkten Überblick über den britisch inszenierten und von George Soros finanzierten Putschversuch gegen Trump, wobei er betonte, dieselben Kreise hätten auch schon 2014 den Putsch gegen die rechtmäßig gewählte Regierung der Ukraine organisiert.
Die Wahl Trumps sei Teil einer weltweiten Welle von Ablehnung der Politik der letzten 20 Jahre – sowohl der neoliberalen Wirtschaftspolitik der Globalisierung als auch der neokonservativen Politik ständiger Kriege. Trump werde angegriffen, weil er versprochen hat, große Teile dieser Politik zu beenden. Das betreffe insbesondere Trumps Absicht, positive Beziehungen zu den Regierungen in Rußland und China aufzubauen, um den von Obama und den Briten angeführten Marsch in einen Dritten Weltkrieg zu stoppen.
In diesem Kontext beschrieb Schlanger auch die Ursachen der gegenwärtigen Finanzkrise und erläuterte, warum es notwendig ist, zum Glass-Steagall-Trennbankensystem zurückzukehren und LaRouches „Vier Gesetze“ umzusetzen, damit die Vereinigten Staaten gemeinsam mit China, Rußland und den übrigen BRICS-Staaten Chinas Projekt der Neuen Seidenstraße realisieren können.
Während des Vortrags war deutlich erkennbar, daß viele im Publikum dem zustimmten, was Schlanger zu sagen hatte, insbesondere zum Putsch in der Ukraine, der Sinnlosigkeit der Sanktionen gegen Rußland, etc.
Im Anschluß an den Vortrag beantwortete Schlanger dann Fragen der Gäste. Eine Frage, die ausdrückte, was viele im Raum dachten, stellte ein Fernsehjournalist: Er habe eine Vermutung, warum die deutschen Medien so viel schreckliches über Trump berichten: „Glauben Sie, daß die Deutschen ein Feindbild brauchen, damit sie den Status quo akzeptieren? Ich bin erstaunt, daß die Berichterstattung so bösartig ist.“
Schlanger nahm dies zum Anlaß, näher auszuführen, was er schon zuvor als Antwort auf eine Frage zu Kanzlerin Merkel und zur Gehirnwäsche der Deutschen durch die „Kollektivschuld“ gesagt hatte. Er sprach darüber, wie die anglo-amerikanischen Netzwerke um Prescott Bush und Averill Harriman geholfen hatten, die Nazis an die Macht zu bringen. Es sei an der Zeit, daß die Deutschen sich von der Idee der „Kollektivschuld“ befreien, denn das sei Teil der anhaltenden Besatzung Deutschlands. Viele Gäste sprachen ihn nach der Veranstaltung darauf an und bedankten sich ausdrücklich dafür, daß er dies gesagt hatte. Einer meinte: „Wir Deutschen haben immer Angst, die Wahrheit zu sagen, es ist gut, daß Sie das getan haben!“
Eine andere interessante Frage stellte ein Wirtschaftsprofessor, der meinte, man könne Bush und Obama nicht für den Mangel an guten Arbeitsplätzen verantwortlich machen; sei das nicht vielmehr eine Folge der Automatisierung und der „intelligenten Technologien“, und müsse das nicht in der Zukunft noch schlimmer werden? Schlanger beschrieb daraufhin, wie die Chinesen durch die Neue Seidenstraße produktive Arbeitsplätze schaffen. Weil sie dabei sehr großen Wert auf Forschung und Innovation legten, würden damit auch in der Zukunft weiter produktive Arbeitsplätze entstehen. Neue wissenschaftliche Entdeckungen seien eine Gelegenheit, junge Menschen für die Zukunft zu begeistern, und sie müßten überhaupt nicht bedeuten, daß eine immer größere Schicht von Dauerarbeitslosen entsteht.
Ein anderer Gast sagte: „Vielen Dank, Herr Schlanger, für Ihren Vortrag. Sie haben uns ein tiefes Verständnis der amerikanischen Politik gezeigt. Vielleicht können Sie uns helfen und uns sagen, was Bundeskanzlerin Angela Merkel falsch macht?“
Im Anschluß an die Veranstaltung fand noch ein einstündiger Empfang statt, in dem Schlanger, Frau Zepp-LaRouche und ihre Begleiter zahlreiche weitere Gespräche führten.
eir