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Neue Solidarität
Nr. 49, 7. Dezember 2017

Die Armut in Europa bis 2020 überwinden

Die folgende Resolution wurde von der Konferenz des Schiller-Instituts am 26. November 2017 verabschiedet.

Auf unserer Konferenz „Den Traum der Menschheit verwirklichen!“ befaßten wir uns mit der unglaubliche Transformation der Welt, die durch die chinesische Initiative der Neuen Seidenstraße in Gang gesetzt wurde. Diese Belt and Road Initiative (BRI) schafft Optimismus in Asien, Afrika, Lateinamerika, mehreren Ländern Europas und nach Präsident Trumps Staatsbesuch in China auch in mehreren Bundesstaaten der USA. Die BRI bietet eine konkrete Perspektive, wie Armut und Unterentwicklung durch Investitionen in Infrastruktur, Industrie und Landwirtschaft auf Grundlage des wissenschaftlich-technischen Fortschritts überwunden werden können.

Die chinesische Regierung, die in den letzten 30 Jahren bereits 700 Millionen Menschen aus der Armut befreit hat, hat jetzt das Ziel vorgegeben, bis zum Jahr 2020 die verbleibenden 42 Millionen in Armut lebenden Chinesen aus ihrem Zustand zu holen und der gesamten chinesischen Bevölkerung einen angemessenen Lebensstandard zu bieten.

In der Europäischen Union leben etwa 120 Millionen Menschen unter der Armutsgrenze, gemessen an ihren eigenen Kriterien der Lebenshaltungskosten. Angesichts der Tatsache, daß Europa immer noch wirtschaftlich stark ist, gibt es keinen einsichtigen Grund, warum Europa diese 120 Millionen Menschen nicht auch bis 2020 aus der Armut befreien kann.

Der beste Weg für die EU dorthin wäre, daß alle europäischen Länder das chinesische Angebot annehmen, mit China in der BRI auf „Win-Win-Basis“ zusammenzuarbeiten. Wir, die Teilnehmer der Konferenz des Schiller-Instituts, rufen alle gewählten Amtsträger auf, sich diesem Appell an die europäischen Regierungen anzuschließen. Sollten wir in Europa nicht stolz genug sein, zu sagen: Wenn die Chinesen das können, können wir das auch?