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Neue Solidarität
Nr. 49, 7. Dezember 2017

Amerikaner feiern Schiller

Während das Schiller-Institut in Europa im November eine große Konferenz und ein Konzert mit einem „Dialog der Kulturen“, darunter etliche Schiller-Vertonungen, veranstaltete, feierte das amerikanische Schiller-Institut den diesjährigen Geburtstag des großen Dichters und Denkers in mehreren Sädten mit Dichtung, Theater, Musik, politischen und philophischen Vorträgen.

In Houston in Texas kamen etwa 50 Aktive und Gäste zur Feier zu Schillers 285. Geburtstag am 11. November. Zur Einstimmung gab es kurze Vorträge über Schillers Idee des Erhabenen. Der offene Chor des Schiller-Instituts sang die amerikanische Nationalhymne, Mozarts Motette Ave verum corpus, Haydns Missa brevis G-Dur, Spirituals, Verdis Gefangenenchor und zum Abschluß den Segensspruch The Lord Bless You and Keep You. Hinzu kamen mehrere solistische Beiträge, wobei besonders die Mitwirkung des örtlichen Konfuzius-Instituts hervorstach. Chinesischlehrer des Instituts sangen zwei Volkslieder und spielten ein Stück auf der Erhu, der chinesischen Röhrenlaute. Aktivisten rezitierten Monologe aus Schillers Wallenstein und Jungfrau von Orleans (auf englisch) und Chormitglieder trugen Schillers Gedicht Kolumbus auf deutsch und englisch vor.

Der New Yorker Chor des Schiller-Instituts feierte ebenfalls am 11. November mit mehreren Dutzend Mitgliedern und Gästen im Stadtteil Manhattan, mit Rezitationen, darunter Schillers Kraniche des Ibykus, Liedern von Brahms und Schubert sowie Vorträgen. Im Mittelpunkt stand eine Einführung in Beethovens Kompositionswissenschaft und speziell seine C-Dur-Messe. Der Chor erarbeitet sich zur Zeit diese Beethoven-Messe und führte mehrere Teile daraus mit Klavierbegleitung auf.

In Boston fand am 18. November eine Feier unter dem Motto „Friedrich Schiller, Konfuzius und der Geist der Neuen Seidenstraße“ mit etwa 40 Aktiven und Gästen statt. Auch hier wurde Kolumbus auf deutsch und englisch rezitiert, und zusammen mit zwei Vertretern des örtlichen Konfuzius-Instituts wurden Schillers Sprüche des Konfuzius auf Englisch, Deutsch und Mandarin-Chinesisch vorgetragen. Dann folgten der Monolog der Johanna sowie der Rütlischwur aus Wilhelm Tell, sowie Gesangswerke von Verdi, Rachmaninoff und eine neue, klassische Liedkomposition auf ein Goethe-Gedicht.

In zwei Vorträgen wurde über die Arbeit des Schiller-Instituts in den dreieinhalb letzten Jahrzehnten und über den optimistischen Geist der Neuen Seidenstraße heute berichtet, außerdem wurden einige kurze Videos vorgespielt, darunter eines von Präsident Trumps Enkeltochter, die ein chinesisches Lied singt. Eine örtliche deutsche Bäckerei spendete zu Schillers Geburtstag eine große, leckere Torte.

wh