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Neue Solidarität
Nr. 49, 7. Dezember 2017

Willi Wimmer: Europäische Presse ist alles andere als frei

Der frühere deutsche Verteidigungs-Staatssekretär Willy Wimmer verurteilt in einem Kommentar mit der Überschrift „Wider den ,Mainstream-Faschismus’ in Deutschland, EU und NATO“ im liberalen Journal Freie Welt vom 15. November scharf die eiserne Kontrolle der öffentlichen Meinung, die von den herrschenden Institutionen des Westens vorgegeben und von ihren Medien durchgesetzt wird. Wer von dieser Linie der Regierung oder Brüssel oder Washington abweiche, der werde ausgegrenzt und seine politische Karriere beendet (http://www.freiewelt.net/blog/wider-den-mainstream-faschismus-in-deutschland-eu-und-nato-10072722/).

Wimmer, der 33 Jahre Mitglied des Bundestags war, gehört seit Jahren zu den wichtigsten Kritikern westlicher Geopolitik und der NATO. Er schreibt: „Hervortun darf man sich durch Angriffe auf den jetzigen amerikanischen Präsidenten Trump, über den ein Kontaktverbot zu seinem russischen Präsidenten-Kollegen Putin verhängt worden ist. Warum? Weil Verständigung in Fragen droht..., die die Existenz der gesamten Menschheit oder nur von uns in Mitteleuropa gefährden, wenn sie kriegerisch entschieden werden sollten.“

Er fragt: „Wo waren eigentlich die Bundeskanzlerin und der Bundespräsident sowie jene, die heute einvernehmlich dem neuen amerikanischen Präsidenten Trump die kalte Schulter zeigen, als die Vorgänger-Präsidenten ausschließlich und alleine die Welt in das heutige Elend gestürzt hatten? Inklusive des Putsches in der Ukraine, den man wohl auch zu verantworten hat, um den militärischen Aufmarsch gegen die Russische Föderation irgendwie begründen zu können.“

Über die Propaganda von BBC, CNN und den etablierten deutschen Medien gelangt Wimmer zu dem Schluß: „Josef Goebbels hätte seine Freude, wenn er EU und NATO mit ihrem ,Mainstream-Faschismus’ heute sehen könnte.“

Interessanterweise befaßt sich eine aktuelle Ausstellung in Berlin mit Medienkontrolle und -manipulation, nämlich mit der Geschichte und den Aktivitäten des „Kongresses für kulturelle Freiheit“, der 1950 in Berlin gegründet wurde. Es ist seit Jahrzehnten öffentlich bekannt, daß diese Organisation von der CIA für den Kulturkrieg gegen den Einfluß der Sowjetunion in der Nachkriegszeit gebildet und gesteuert wurde. In einem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 12. November heißt es dazu, das Beunruhigende sei, daß die CIA dem „linken Liberalismus” zum Durchbruch verholfen habe, der „bis heute den Mainstream-Standard der westlichen Intellektuellen bildet”. Mit anderen Worten, was heute als politisch korrekt gilt, ist das Resultat einer geheimen Propaganda-Operation der CIA! (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/die-cia-und-die-kultur-wie-man-die-grossen-woerter-klaut-15287839.html)

eir