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Neue Solidarität
Nr. 7, 15. Februar 2018

China lernte aus Vergleich der Großen Depression mit der Krise 2008

Der chinesische Ökonom Liu He ist seit Jahren ein enger Berater von Präsident Xi Jinping und gilt als geistiger Vater von Chinas Wirtschaftspolitik, u.a. auch der Gürtel- und Straßen-Initiative (BRI). Er war der heimliche Star beim Weltwirtschaftsforum in Davos im letzten Monat, wo er die chinesische Delegation anführte (siehe Neue Solidarität 5/2018).

Im Jahr 2013 war Liu als Vizedirektor des Entwicklungs-Forschungszentrums des Staatsrats federführend bei einer vergleichenden Studie über die Große Depression der 1930er Jahre und die Krise 2008, aus der Schlüsse für Chinas zukünftigen wirtschaftspolitischen Kurs gezogen wurden (http://journal.hep.com.cn/fec/EN/10.3868/s060-004-015-0017-0#1).

In seinem Resümee der Schlußfolgerungen aus dieser Schrift „Eine vergleichende Studie von zwei globalen Krisen“ schreibt Liu: „Seit der industriellen Revolution war die Krise der kapitalistischen Welt wiederkehrend. Im 20. Jahrhundert waren die Große Depression und die aktuelle internationale Finanzkrise die beiden verbreiteststen und verheerendsten.“

Die Studie biete drei wesentliche Schlußfolgerungen.

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