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Neue Solidarität
Nr. 25, 20. Juni 2019

Klimahysterie und Medienmanipulation

Klimaskeptiker Trump unbeeindruckt von Prinz Charles’ Ratschlägen. Donald Trumps Treffen mit Prinz Charles während seiner jüngsten Londonreise dauerte anderthalb Stunden, und Trump zufolge „redete hauptsächlich der Prinz“ wegen seiner „Leidenschaft“ über den Klimawandel. Auf die Frage, ob er den Ansichten des Prinzen von Wales zustimme, antwortete der Präsident: „Ich glaube, daß sich das Wetter ändert, und ich denke, es ändert sich in beide Richtungen“ – d.h. durch natürliche und menschliche Einflüsse. Die Nachrichtenagentur Environment & Energy News zitierte ihn weiter: „Vergessen Sie nicht, früher nannte man das die globale Erwärmung, das hat nicht funktioniert, dann hieß es Klimawandel, und jetzt heißt es meistens extremes Wetter, denn mit ,extremes Wetter’ liegt man nie falsch. Schauen Sie, es gibt jetzt viele Tornados. Ich kann mich nicht erinnern, daß wir früher in den USA Tornados in diesem Ausmaß hatten. Aber wenn Sie zurückblicken, hatten wir vor 40 Jahren den schlimmsten Tornadoansturm, den wir je hatten. In den 1890er Jahren hatten wir unsere schlimmsten Hurrikane und ich sage, es gab einige sehr schlimme Hurrikane.“

Ein Fallbeispiel für Psychokriegssprache. Der Londoner Guardian berichtete am 24. Mai, daß er die Stilvorgaben für seine „Journalisten“ bei Fragen zur globalen Erwärmung geändert hat. Sie sollen nun „Klimanotfall, -krise oder -zusammenbruch“ statt „Klimawandel“ schreiben, „globale Erhitzung“ statt „globale Erwärmung“ und „Wildtiere“ statt „Artenvielfalt“. Warum? Um mehr Menschen die Angst einzujagen, daß das Leben auf der Erde wegen der menschlichen Aktivitäten bald enden wird. Chefredakteurin Katharine Viner argumentiert, Klimawandel klinge im Vergleich mit Klimakatastrophe „ziemlich passiv und weich“.

Die Stilfibel des Guardian wird weltweit aufgegriffen. Der Stilredakteur des kanadischen Fernsehens Canadian Broadcasting Corp. (CBC) rief in einem Rundschreiben die Mitarbeiter auf, die Änderungen zu übernehmen. Die leitende Redakteurin der Washington Post für Gesundheit, Wissenschaft und Umwelt, Laura Helmuth, teilte dem Guardian mit, sie hätten ihre Richtlinien noch nicht geändert, aber den Bericht als „Anregung“ an alle Reporter verteilt. Auch die Los Angeles Times erwägt eine Sprachänderung.

Das Phänomen Greta Thunberg. Dank einer gut finanzierten und sorgfältig inszenierten internationalen Kampagne ist die junge Greta Thunberg als Initiatorin der Jugendproteste („Fridays for Future“) mit den apokalyptischen Warnungen vor dem „nahen Ende der Welt durch die Erderwärmung“ zur Ikone der Klimalobby geworden. Einer der wichtigsten Berater und „Faktenchecker“ Thunbergs ist ihren eigenen Angaben zufolge der radikale britische Klimatologe Kevin Anderson, ehemaliger Vizedirektor des Tyndall Center for Climate Research.

Anderson behauptet, der Weltklimarat (IPCC) sei in seinen Vorhersagen viel zu schwach, tatsächlich könne die globale Erwärmung 4° oder sogar 6° C erreichen, und das würde den größten Teil der Menschheit auslöschen. Eine Woche vor dem großen Klimagipfel der Staats- und Regierungschefs in Kopenhagen zitierte Jenny Fyall ihn in The Scotsman vom 29.11.2009, er glaube, daß „nur etwa 10% der Weltbevölkerung – eine halbe Milliarde Menschen – überleben, wenn die globalen Temperaturen um 4° C steigen“.

Die Konsequenzen eines solchen Anstiegs wären „furchterregend“, sagte er. „Für die Menschheit geht es um Leben oder Tod. Wir würden nicht alle Menschen auslöschen, da sich einige Menschen mit den richtigen Ressourcen in die richtigen Teile der Welt begeben und überleben können. Aber ich halte es für äußerst unwahrscheinlich, daß es bei 4° kein Massensterben geben wird. Wenn es bis 2050 eine Bevölkerung von neun Milliarden Menschen gibt und wir 4, 5 oder 6° erreichen, überlebt vielleicht eine halbe Milliarde Menschen.“

Übrigens hat Gretas Mutter, Malena Ernman, ein Buch geschrieben (Szenen aus dem Herzen), welches die dänische Journalistin Mikael Jalving als „schreckliche Lektüre“ bezeichnet, weil es enthüllt, wie Greta und ihre Schwester Opfer psychischen Mißbrauchs der Mutter wurden. Jalving erklärte gegenüber der dänischen Zeitung BT, bei Greta seien in der Vergangenheit Depressionen und Eßstörungen diagnostiziert worden, und heute leide sie an der Zwangsstörung OCD (Obsessive-Compulsive Disorder) und dem Asperger-Syndrom, einer Form von Autismus. Bei ihrer jüngeren Schwester Beata wurden ebenfalls ADS (Aufmerksamkeitsdefizitstörung), Asperger und OCD diagnostiziert.