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Neue Solidarität
Nr. 6, 7. Februar 2019

Feinstaub-Schwindel in Deutschland wird aufgedeckt

„Alles Lüge mit dem Diesel-Feinstaub“, lautete die Schlagzeile der größten deutschen Boulevardzeitung Bild am 23.Januar, womit die Kritiker der Anti-Diesel-Kampagne in die öffentliche Debatte katapultiert wurden. Bild berichtete über eine vom ehemaligen Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Pneumatologie (DGP) Dieter Köhler initiierte und von 107 Fachärzten unterzeichnete Petition, worin der Anti-Diesel-Lobby eine extrem einseitige Auslegung der Daten zu Feinstaub- und Stickoidbelastung in Großstädten vorgeworfen wird. Für die einseitige Annahme bei der Interpretation dieser Daten, solche Emissionen seien für den Menschen tödlich, gebe es keinerlei Beweise, heißt es in der Petition.

Die Daten der Fachärzte über Lungenpatienten deuteten eher auf das Rauchen als echte Gefahr hin. Ein Zigarettenraucher habe schon nach zwei Monaten mehr Feinstaub eingeatmet als ein Nichtraucher im ganzen Leben. „Lungenärzte sehen in ihren Praxen und Kliniken diese Todesfälle durch [die Lungenkrankheit] COPD und Lungenkrebs täglich; jedoch Tote durch Feinstaub und NOx, auch bei sorgfältiger Anamnese, nie.“ Köhler bezeichnet die aktuellen Grenzwerte als „völlig unsinnig“, ein anderer von Bild zitierter Arzt spricht von „wahnsinniger Hysterie“. Die Unterzeichner fordern eine Rückkehr zu harten Fakten und solider Wissenschaft sowie ein Ende der Hexenjagd gegen Dieselfahrer.

Daran anknüpfend kündigte der nationale Automobilclub ADAC an, eine unabhängige Erhebung durchzuführen, um zu ermitteln, wie stark die wissenschaftlichen Beweise wirklich sind. Mit über 20 Mio. Mitgliedern ist der ADAC ein institutionelles Schwergewicht, dessen Stimme in Deutschland nicht ignoriert werden kann. Verkehrsminister Andreas Scheuer reagierte sofort und begrüßte die ADAC-Ankündigung als wichtigen Schritt, um der Debatte mehr Realität zu verleihen.

Die Emissionshysterie wird benutzt, um das Verbot von Dieselautos in Großstädten zu rechtfertigen. In Hamburg, Stuttgart, Essen und auf einem wichtigen Abschnitt der Autobahn A40 im Westen des Landes sind bereits Verbote in Kraft, im Frühjahr könnten mehr als 50 weitere Städte folgen. Millionen Pendler sind von diesem Wahnsinn getroffen. Darüber hinaus erwägt die Regierung, auf allen Autobahnen eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 130 km/h festzulegen, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren, was sicherlich zu einem Volksaufstand führen würde.

Prof. Matthias Klingner vom Fraunhofer-Institut für Verkehrsforschung in Dresden, ein führender Kritiker der Dieselhysterie, äußerte sich am 25. Januar in den Medien, der „Feinstaub“, der den Umweltschützern zufolge von Dieselfahrzeugen herrührt, entstehe in Wirklichkeit durch Sonnenstrahlen, die die Erdoberfläche erwärmen. Dieses Staubphänomen existiert seit Jahrmillionen auf dem Globus, und ebenso lange war es auch ein wesentlicher Bestandteil der Wolkenbildung in der Atmosphäre, ohne die es keinen Regen geben würde...

eir