Produktive Kreditschöpfung 
  Neues Bretton Woods
  Glass-Steagall
  Physische Wirtschaft
  Kernenergie
  Eurasische Landbrücke
  Transrapid
  Inflation
  Terror - Cui bono?
  Südwestasienkrise
  11. September und danach
  Letzte Woche
  Aktuelle Ausgabe
  Ausgabe Nr. ...
  Heureka!
  Das Beste von Eulenspiegel
  Erziehungs-Reihe
  PC-Spiele & Gewalt 
  Diskussionsforum
  Wirtschaftsgrafiken
  Animierte Grafiken
* * * Internetforum mit Helga Zepp-LaRouche * * *
Neue Solidarität
Nr. 22, 28. Mai 2020

Es geht um das Wohl der Gesellschaft

Dr. Kildare Clarke, Arzt in New York City, übermittelte der Konferenz die folgende Grußbotschaft.

Ich bin Kildare Clarke. Ich bin seit vielen, vielen Jahren Arzt – ich weiß gar nicht mehr, wie viele! Ich habe mich jedoch sehr für Lyndon LaRouches Bewegung engagiert. Das war für mich zu dem Zeitpunkt eine sehr wichtige Sache, weil es um das Unrecht ging, das im Gesundheitswesen geschah, mit der Schließung etlicher Krankenhäuser und der Übergabe dieser Immobilien an private Einrichtungen auf Kosten der Patienten, um die wir uns kümmerten.

Wir haben damals lauthals gewarnt, mit vielen Protesten, vielen Demonstrationen, bis hinunter zum General Hospital in Washington, wo Dennis (Speed), ich selbst, Lyndon LaRouche und viele andere gegen die Schließung dieses Krankenhauses protestierten. Trotz unserer Niederlage – sie haben das Krankenhaus dennoch geschlossen – haben wir diese Mission nie aufgegeben. Denn die Gesundheitsfürsorge ist das allerwichtigste Wirtschaftsprodukt der Welt.

Um nur ein Beispiel zu nennen: Wenn jeder Mensch auf dieser Welt krank ist, dann bewegt sich gar nichts! Unser Sozialprodukt ist also die Gesundheitsfürsorge für alle, und darauf müssen wir uns immer zuerst konzentrieren, wenn wir über Politik nachdenken.

Die Mächtigen denken, sie sollten die Gesundheitsversorgung am besten als ein Zahlenspiel betrachten – wie die Computerspiele, die man an der Wall Street spielt. Aber das Leben der Menschen ist kein Computerspiel, es sind menschliche Wesen. Ohne sie gibt es keine Welt. Und es ist unsere Pflicht als Gesundheitsdienstleister, diese Botschaft laut und deutlich zu vermitteln! Vielleicht muß man dafür viel aufgeben, vielleicht wird man entlassen, vielleicht sogar ins Gefängnis geworfen. Aber es ist eine Sache, die in meinen Augen so unauslöschlich ist, daß wir das tun müssen, und zwar zum Wohle der Gesellschaft. Das ist keine persönliche Angelegenheit, es ist für das Wohl der Gesellschaft.