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Neue Solidarität
Nr. 22, 3. Juni 2021

BüSo-Wirtschaftsseminar: Aufbau statt grünem Wahn

Das BüSo-Seminar am 19. Mai war das erste in einer Reihe wichtiger Grundsatzdiskussionen. Dabei geht es vor allem um eine andere Herangehensweise, darum, ein neues Paradigma mit neuen Prinzipien zu definieren, um gemeinsam konstruktive Lösungen in dieser wahrhaft dramatischen Weltsituation zu finden. Die vier Referenten des Seminars – der Wirtschaftsberater Gerd Marks, die BüSo-Bundesvorsitzende Helga Zepp-LaRouche und die BüSo-Landesvorsitzenden in Hessen, Alexander Hartmann, und Sachsen, Michael Gründler – befaßten sich dazu mit unterschiedlichen Aspekten der Energie- und Wirtschaftspolitik.

Eröffnet wurde das Seminar mit einer Rede von Gerd Marks, einem Industrieberater mit jahrzehntelanger Erfahrung, der in seinem Vortrag „Mit Strommangel kommen wir nicht in die Zukunft“ über die Bedrohung der zukünftigen Energieversorgung Deutschlands durch den Marsch der Regierung aus Atom und Kohle ins Nirgendwo der „Erneuerbaren“ sprach. Marks zeigte an vielen Beispielen der irrsinnigen Politik der Regierung auf, daß die grün-ideologische Strategie eine Fata Morgana ist – ein Alptraum, der weder bezahlbar ist noch funktioniert.

Helga Zepp-LaRouche, Spitzenkandidatin auf der Berliner Landesliste für die Bundestagswahlen, konzentrierte sich dann in ihrem Vortrag „Statt grünem Morgenthau-Plan: Deutschland der Dichter und Denker“ auf die malthusianische Ideologie, die dieser Politik zugrunde liegt und die vor dem Hintergrund steigender Kriegsgefahren und der Herausforderungen durch die anhaltende Pandemie, die Welthungerkrise und den kommenden globalen Finanzcrash nicht nur die Zukunft Deutschlands, sondern die der ganzen Welt bedroht. Der „Great Reset“ und der „Green Deal“ seien Strategien, die diese Situation nicht nur zementieren sollen, indem sie darauf bestehen, daß der Entwicklungssektor unter dem Vorwand des Klimaschutzes unterentwickelt bleibt, sagte Zepp-LaRouche, diese Strategien zielten darauf ab, den gesamten Entwicklungssektor in einen brutalen Kolonialismus zurückzutreiben.

Die Alternative zu dieser Politik sind Aufbauprojekte für die ganze Welt, wie beispielsweise die Schaffung eines globalen modernen Gesundheitssystems mit der gesamten dafür notwendigen Infrastruktur. Alexander Hartmann, Chefredakteur der Neuen Solidarität und Wahlkreiskandidat der BüSo in Wiesbaden, behandelte in seinem Vortrag „ Ein Kreditsystem für den Wiederaufbau!“ die Frage, wie man dies finanzieren kann.

Michael Gründler, Landesvorsitzender der BüSo Sachsen und Wahlkreiskandidat der BüSo in Dresden, befaßte sich last but not least mit dem Thema „Die Welt braucht Energie! Der Fortschritt der Kernenergie weltweit“. In seinem „vierten Gesetz“ habe Lyndon LaRouche gefordert, als neue Plattform für die Weltwirtschaft und als Motor für die weitere wissenschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung die Kernfusion zu entwickeln. Tatsächlich setze die ganze Welt auf Atomkraft, nur Deutschland geht seinen hölzernen Sonderweg, es sei höchste Zeit, mit modernen und sicheren Varianten wieder einzusteigen.

Die Videos der Reden finden Sie im Youtube-Kanal der BüSo.

rap/alh