Produktive Kreditschöpfung 
  Neues Bretton Woods
  Glass-Steagall
  Physische Wirtschaft
  Kernenergie
  Eurasische Landbrücke
  Transrapid
  Inflation
  Terror - Cui bono?
  Südwestasienkrise
  11. September und danach
  Letzte Woche
  Aktuelle Ausgabe
  Ausgabe Nr. ...
  Heureka!
  Das Beste von Eulenspiegel
  Erziehungs-Reihe
  PC-Spiele & Gewalt 
  Diskussionsforum
  Wirtschaftsgrafiken
  Animierte Grafiken
» » » Internetforum mit Helga Zepp-LaRouche « « «
Neue Solidarität
Nr. 35, 2. September 2021

Grußbotschaften an die Konferenz

Die Konferenz erhielt eine Reihe kurzer Videobotschaften von Persönlichkeiten in aller Welt – hier eine Auswahl.

© LLF
Carlos Gallardo

Carlos Gallardo, Präsident der Christdemokratischen Partei von Peru

Ich bin Carlos Gallardo Neyra, der Präsident der Christlich-Demokratischen Partei Perus, und ich grüße Sie aus diesem wunderschönen Land mit seinen Küsten am Pazifischen Ozean, mit seinen extrem hohen Bergen mit strahlenden, schneebedeckten Gipfeln und seinen mächtigen Flüssen mit exotischem Klima – in das wir Sie alle einladen, zu kommen und es zu besuchen. Mit dieser Botschaft möchte ich Sie zum 50. Jahrestag der Prognosen von Lyndon LaRouche für eine christliche Wirtschaft in der Welt grüßen.

Erlauben Sie mir, diese Gelegenheit zu nutzen, um ein großes brüderliches abrazo, eine Umarmung aus Peru, aus meinem Land, an Helga Zepp-LaRouche zu senden, die Zeugin und ein lebendiges Zeugnis für die Opfer ist, die Lyndon LaRouche im Laufe der Jahre mit seinen Schriften, auch aus dem Schatten des Gefängnisses, gebracht hat. Wir möchten Sie für die unermeßlichen Opfer grüßen, die Lyndon LaRouche in den 50 Jahren seines Wirkens gebracht hat. Heute ist seine Führung in verschiedenen Ländern der Welt der Beweis dafür, daß die Flamme seiner Bemühungen und seiner Sorge um die Entwicklung der Armen und die Verbesserung der Lebensbedingungen der Schwachen immer noch ein Versprechen und eine Herausforderung ist, die es zu erfüllen gilt.

Ich danke Ihnen allen sehr und sende Ihnen als Präsident der Christlich-Demokratischen Partei aus Peru unseren brüderlichen abrazo. Vielen Dank und herzlichen Glückwunsch.

© Schiller-Institut
Daisuke Kotegawa

Daisuke Kotegawa, ehemaliger hoher Beamter des japanischen Finanzministeriums und Vertreter Japans im Direktorium des Weltwährungsfonds

Wie Lyn wiederholt erklärt hat, ist es die Industrie, die den Menschen hilft, sich zu entwickeln, und nicht die Finanzbranche, die von den Monetaristen gefördert wird.

Allerdings wurde das Glass-Steagall-Gesetz, das 1933 in den Vereinigten Staaten eingeführt wurde, um das Investmentbanking vom Geschäftsbankwesen zu trennen, 1999 vollständig abgeschafft. Das führte zu einer moralischen Versuchung für die Banker, die wußten, daß die Regierung jede Bankengruppe, zu der sowohl Geschäftsbanken als auch Investmentbanken gehören, immer retten würde. Die rücksichtslose Zockerei der britischen und amerikanischen Investmentbanken nach 1999 führte zum Lehman-Schock. Auf der Grundlage dieser Erfahrung wurde eine neue Vorschrift eingeführt, die Banken bei der Kreditvergabe an Hedgefonds strenge Auflagen macht. Mit dieser neuen Vorschrift wurde die Vergabe von Geschäftskrediten an Risikofonds unterbunden. Wie Lyn immer wieder betonte, ist es dringend notwendig, das Glass-Steagall-Gesetz wieder einzuführen, um wieder einen gesunden Finanzsektor in der Welt aufzubauen.

Dies war auch bei asiatischen Ländern der Fall, die sich hauptsächlich industriell entwickelten. Die einzige Ausnahme war China, das sich von der Anwendung der Baseler Regeln befreien konnte und zum weltweiten Zentrum der Industrie geworden ist.

Man kann sagen, daß die Weltwirtschaft von einer vom verarbeitenden Gewerbe dominierten Wirtschaft in eine Ära des Geldglücksspiels übergegangen ist. Dieser Übergang lief Lyns Vorschlag völlig zuwider, wurde aber von den anglo-amerikanischen Monetaristen gefördert. Das Resultat dieses Übergangs war die wachsende Kluft zwischen Reich und Arm, was ab 2016 zu einer Revolte der Wähler führte.

© LLF
Theo Mitchell

Theo Mitchell, ehemaliger Landessenator von Süd-Carolina

Es ist mir eine Ehre, für den verstorbenen Lyndon LaRouche zu sprechen, und natürlich auch für Helga. Ich habe ihn im Laufe der Jahre in vielerlei Hinsicht kennengelernt. Und unter den Umständen, unter denen ich ihn kannte, habe ich viel von ihm gelernt. Er war ein Prognostiker; er war ein Vorhersager, ein hervorragender Stratege – wie bei der SDI, oder als er vorschlug, daß sich die Vereinigten Staaten, Rußland, China und Indien zu einem Vier-Mächte-Abkommen zusammenschließen sollten. Reagan nutzte dies sogar während seiner Zeit als Präsident. Er war ein Mensch, der tatsächlich in die Zukunft sehen konnte. Man vermißt ihn, und man wird ihn auch weiterhin vermissen. Er sagte die „Operation Fruehmenschen“ voraus, als das FBI und andere ihm fünf Jahre seines Lebens nahmen. Er kam [aus dem Gefängnis] heraus, als wäre nichts geschehen. Aber er beschwerte sich über die Schuhe, das war das einzige, worüber er sich beklagte. Daran erinnere ich mich, erinnern Sie sich nicht auch? Seine Schuhe; er sagte, sie würden ihm keine Schuhe mehr geben.

Aber er war ein Mensch, den man sicher vermißt, und als Freund vermisse ich ihn ganz sicher.