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Neue Solidarität
Nr. 45, 11. November 2021

Klimaforscher widersprechen den apokalyptischen Schlußfolgerungen des IPCC

Als der Weltklimarat (IPCC) im August seine neueste Studie veröffentlichte, löste dies in den Massenmedien eine neue Welle von Horrorgeschichten über die angebliche Gefahr von CO2 für den Planeten aus. Die meisten Kommentatoren hatten jedoch nur die Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger (SPM) gelesen. Inzwischen hat CLINTEL (die von Guus Berkhout geleitete Climate Intelligence Group aus fast 100 Wissenschaftlern, Ingenieuren und Fachleuten) die Zusammenfassung sorgfältig mit dem vollständigen Bericht verglichen. Sie fanden so viele Diskrepanzen, daß dies die vorgeschlagenen Maßnahmen in Frage stellt.

Erst vor wenigen Wochen veröffentlichten das Schiller-Institut und CLINTEL einen gemeinsamen „Weckruf“ (siehe Neue Solidarität 42/2021). Er widerlegt die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Prämissen hinter dem Klimaschwindel und den „grünen Deals“, die von einer internationalen Finanzoligarchie und ihren Nachbetern verbreitet werden. Wir möchten unsere Leser dringend bitten, diesen Aufruf so weit wie möglich zu verbreiten.

In dem jüngsten Brief an den IPCC-Vorsitzenden Dr. Hoesung Lee weisen Berkhout und Jim O'Brien, Vorsitzender der irischen Klimaforschergruppe ICSF, auf falsche Darstellungen der neuesten objektiven Klimawissenschaft in sechs Schlüsselbereichen hin. Erstens „ist es nicht ,eindeutig‘, daß allein der menschliche Einfluß den Planeten erwärmt hat; die beobachtete bescheidene Erwärmung von ~1°C seit 1850-1900 ist durch eine noch nicht geklärte Kombination von anthropogenen und natürlichen Einflüssen entstanden“.

Zweitens ist die neue „Hockeyschläger“-Grafik „eine Zusammenstellung unterschiedlicher Indikatoren über die letzten 2000 Jahre“, welche die bekannten Temperaturschwankungen in dieser Zeit nicht berücksichtigt. Weitere Unstimmigkeiten, die in dem Schreiben dargelegt werden, betreffen „extreme Wetterereignisse“ (keine statistisch signifikanten Trends in vielen Kategorien des Berichts) sowie Entwicklungen in der Kryosphäre und den Ozeanen (praktisch kein Trend beim arktischen Meereis und nur ein „bescheidener Anstieg“ des globalen mittleren Meeresspiegels bis 2100), und schließlich wird betont, der wahrscheinliche globale Temperaturanstieg bedeute keine Klimakrise.

Sie stellen auch fest, daß die SPM „versäumt, die positiven Auswirkungen von leicht erhöhtem CO2-Gehalt und Erwärmung auf die Land- und Forstwirtschaft und das menschliche Leben auf der Erde hervorzuheben“. Die vollständige Erklärung ist abrufbar unter https://clintel.org.

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