|
|
Nach der Auflösung des Bretton-Woods-Systems durch Präsident Richard Nixon am 15. August 1971 warnte der verstorbene Staatsmann und Wirtschaftswissenschaftler Lyndon LaRouche, daß eine Fortsetzung dieser monetaristischen Politik unweigerlich zur Gefahr einer neuen Depression, eines neuen Faschismus und eines neuen Weltkriegs – diesmal eines nuklearen – führen würde, wenn nicht eine gerechte neue Weltwirtschaftsordnung entstünde.
Jetzt, fünfzig Jahre später, sind wir genau an dem Punkt angelangt, vor dem LaRouches vorausschauende Prognose gewarnt hatte. Der hyperinflationäre Zusammenbruch des Finanzsystems zeichnet sich bereits in der Explosion der Energie- und Lebensmittelpreise ab, und selbst führende Amtsträger wie Raphael Bostic, Präsident der Federal Reserve Bank von Atlanta, haben bereits erklärt, die Inflation sei nicht „vorübergehend“, wie anfänglich behauptet wurde.
Die Finanzoligarchie, die sich bewußt ist, daß ihr Spekulationssystem am Ende ist, versucht mit einer letzten gigantischen Anstrengung, das verrückte Kasinospiel unter dem Deckmantel des „Great Reset“ noch eine weitere Runde zu verlängern. Die Oligarchie hofft, noch eine letzte Spekulationsblase zu erzeugen, indem sie durch „Shifting the Trillions“ Billionen in grüne Technologien umschichtet, was bedeutet, daß die Uhr auf den Entwicklungsstand vor der industriellen Revolution zurückgedreht wird. Mit der Energieflußdichte einer dekarbonisierten Wirtschaft würde auch die Bevölkerungsdichte sprunghaft auf das vorindustrielle Niveau sinken – und das ist es, was tatsächlich angestrebt wird.
Die Form ist anders, der Inhalt ist derselbe: Es ist die faschistische Politik von Hitlers Finanzminister Hjalmar Schacht. Unter diesem kranken Blickwinkel werden die aufstrebenden (vor allem asiatischen) Länder zu „Rivalen“, „Gegnern“ und „Feinden“. Und genau hier liegt die Gefahr eines neuen Weltkriegs.
Glücklicherweise ist die Alternative einer gerechten neuen Weltwirtschaftsordnung bereits im Entstehen. Chinas BRI (Belt and Road Initiative) ist zum Sammelbecken für rund 150 Nationen geworden, die alle entschlossen sind, dem chinesischen Modell der Überwindung von Armut und Unterentwicklung mit Hilfe des wissenschaftlichen und technischen Fortschritts zu folgen. Diese Politik steht im engen Zusammenhang mit der Vision von Lyndon LaRouche und seiner Bewegung, die er in den 1970er Jahren ins Leben gerufen hat und die konkrete Entwicklungspläne für Afrika, Lateinamerika, Asien und die Vereinigten Staaten ausarbeitet. Diese Entwicklungspläne hat das Schiller-Institut seit 1991 verbreitet, zunächst in Form der Eurasischen Landbrücke, und dann 2014 mit dem Bericht „Die neue Seidenstraße wird zur Weltlandbrücke“.
Es ist dringender denn je, die Politik wieder auf die Basis der Naturwissenschaften und der klassischen Kultur zu stellen. Die Grundlage für ein neues Paradigma in den internationalen Beziehungen entsteht, wenn es auf einem Dialog der besten kulturellen Traditionen der Menschheit beruht. Diese Themen werden in vier Panels diskutiert:
|
Erstes Panel: Samstag, 13. November, 16.00 Uhr (MEZ): „Kann eine strategische Krise zwischen den Großmächten vermieden werden?“Dieses Panel wird sich mit folgenden Themen befassen: |
|
Zweites Panel: Samstag, 13. November, 20.00 Uhr (MEZ): „Die Wissenschaft der physischen Wirtschaft“Dieses Panel wird folgende Themen behandeln: |
|
Drittes Panel: Sonntag, 14. November, 16.00 Uhr (MEZ): „Das Universum hat keine Grenzen des Wachstums“Dieses Panel wird sich mit folgenden Themen befassen: |
|
Viertes Panel: Sonntag, 14. November, 20.00 Uhr (MEZ): „Die Schönheit der wahren menschlichen Kultur“Dieses Panel wird sich mit folgenden Themen beschäftigen: |
Die Konferenz wird auf Zoom simultan ins Deutsche übersetzt.
Zur Teilnahme können Sie sich anmelden über die Internetseite des Schiller-Instituts unter:
https://schillerinstitute.com/de/blog/2021/10/21/internetkonferenz-am-13-und-14-november-2021/
Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie zeitnah Ihre Zugangsdaten, das aktualisierte Programm und eine Liste der Redner.