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Von Harley Schlanger
Für die globalistischen Oligarchen, die vier Jahre lang davon besessen waren, Präsident Donald Trump zu stürzen, hätte die Amtseinführung von Joe Biden am 20. Januar ein Moment immenser Erleichterung sein sollen. Trump wurde zwar – hauptsächlich durch das Russiagate-Lügenmärchen – daran gehindert, seine Pläne für einen vollständigen Bruch mit dem strategischen Kurs von George W. Bush und Barack Obama zu verwirklichen, hat ihre Pläne aber dennoch wiederholt durchkreuzt, und seine „Unberechenbarkeit“ machte ihn für sie zu einer ständigen Bedrohung. Seine Absicht, mit Präsident Putin und Rußland zusammenzuarbeiten, war eine Gefahr für die Pläne der britisch geführten imperialen Mächte, die Welt entlang klassischer geopolitischer Linien geteilt zu halten, und sein Rückzug aus dem Pariser Klimaabkommen und aus dem transpazifischen Freihandelsabkommen TPP – einem zentralen Baustein von Obamas chinafeindlichem „Schwenk nach Asien“ – störte ihre jahrelangen Pläne zur Ausschaltung der Kontrolle souveräner Nationen über ihre Wirtschafts- und Handelspolitik.
Nachdem sie Trump aus seiner Rolle als Oberbefehlshaber entfernt haben, arbeiten seine Feinde aggressiv weiter daran, ihn und die Bewegung, die ihm bei der Wahl 75 Millionen Stimmen brachte, zu vernichten. Mit der Erstürmung des Kapitols am 6. Januar als Vorwand wurde ein zweites Absetzungsverfahren angestrengt, ohne irgendeine Prüfung der tatsächlichen Ereignisse. Diese hätte wahrscheinlich ergeben, daß Geheimdienste und Sicherheitsbehörden wie CIA und FBI das tödliche Geschehen an diesem Tag selbst mit organisiert haben. Hinzu kommen eine massive Eskalation des „Überwachungsstaats“, mit Forderungen nach aggressiver Überwachung „rechter“ Gruppen, einem neuen, noch umfangreicheren „Patriot-Gesetz“, Zensur von Sozialen Medien durch die Big-Tech-Komplizen des „Militärisch-Industriellen Komplexes“ und die Verleumdung von Trumps Anhängern als brutale Schläger und Terroristen. Unterdessen bleiben Truppen in Washington stationiert, angeblich um das Kapitol vor Leuten zu schützen, die während des Amtsenthebungsverfahrens im Senat einen gewaltsamen Angriff vorbereiten.
Gleichzeitig raunen im Hintergrund ständig Stimmen aus dem Umfeld der QAnon-Bewegung die beharrliche Behauptung, Biden sei gar nicht der Präsident, Trump habe heimlich das Aufstandsgesetz in Kraft gesetzt und das Militär ermächtigt, das Kriegsrecht zu verhängen. Biden, Hillary Clinton und Tausende andere würden bald verhaftet und vor Militärtribunale gestellt, um Trumps Rückkehr im März oder April vorzubereiten. Diese „Q-Ausdeuter“ fordern Trumps Anhänger auf, weiter „dem Plan zu vertrauen“ – was den Anti-Trump-Kräften Vorwände zur Verteufelung seiner Anhänger und ein militanteres Vorgehen gegen sie liefert.
Wenn man die ganze Situation aus der Distanz betrachtet, hat sie ominöse Ähnlichkeit mit einem Hollywood-Drehbuch, das aus den Vereinigten Staaten eine Bananenrepublik macht, wo die Kreise hinter den Russiagate- und Ukrainegate-Fiaskos als Hüter der Demokratie auftreten, die das Land gegen faschistische Mobs verteidigen, und die Methoden einer Diktatur gerechtfertigt erscheinen, um eine angeschlagene Republik zu schützen. Hier sollte jeder vernünftige Bürger fragen: „Warum diese Übertreibung? Was ist da eigentlich los?“
Die Antwort beginnt mit der Absicht der Finanz-, Konzern- und Geheimdienstnetze hinter Biden, ihre durch Trumps Präsidentschaft verzögerte, massenmörderische „grüne Agenda“ schnell voranzutreiben. Innerhalb von Stunden nach seiner Amtseinführung erließ Biden zahlreiche Maßnahmen und Exekutivanordnungen, um Trumps Schritte gegen den weiteren Verfall des Landes in einen postindustriellen Müllhaufen rückgängig zu machen: Biden trat wieder dem wachstumsfeindlichen Pariser Klimaabkommen bei, stornierte das Keystone-XL-Pipeline-Projekt, unterzeichnete weitere Anordnungen für eine „grüne“ Politik und signalisierte seinen Verbündeten im Kongreß Unterstützung für den „Grünen New Deal“, der auf der Prämisse basiert, Fortschritte der effizienten industriellen und landwirtschaftlichen Produktion seien schuld am Klimawandel.
Die globale Komponente davon war eine Onlinekonferenz des Weltwirtschaftsforums (WEF) der Davoser Milliardäre vom 25.-29. Januar, bei der sich Wirtschaftsführer aus der ganzen Welt mit maßgeblichen Staatsoberhäuptern trafen, um sich zu einer „nachhaltigen“ Zukunft der Energieversorgung zu bekennen. Präsentiert wird das als Notfallpolitik, um verheerende Klimakatastrophen zu verhindern, ausgehend von der falschen Behauptung, CO2-Emissionen bedrohten das Überleben der Menschheit. Doch der eigentliche Antrieb dahinter ist eine seit mehr als 50 Jahren andauernde Kampagne von Neomalthusianern, die Weltbevölkerung zu reduzieren, mit der betrügerischen Behauptung, es gäbe „zu viele“ Menschen, die um „zu wenige“ Ressourcen konkurrieren müßten. Typisch dafür ist die Behauptung des führenden Malthusianers Prinz Charles, die Menschheit habe „dem Planeten, der uns ernährt, immense Zerstörung zugefügt“.
Das Problem für die Davoser Elite ist: Trotz jahrelanger Fake-Science-Propaganda, die den Menschen für die Zerstörung von Mutter Natur verantwortlich macht – die Linie der britischen Monarchie, angeführt von Prinz Philip und Prinz Charles, und jetzt auch mächtiger Finanz- und Unternehmenschefs – widersetzen sich viele Länder den Forderungen nach einem Umbau ihrer Wirtschaft mit mörderischer Austerität und Industrieabbau. Die verheerenden Folgen der COVID-Pandemie, die anfangs als Anstoß für einen „gerechten Übergang“ von fossilen und nuklearen zu „nachhaltigen“ Technologien galt, haben bei Klaus Schwab vom WEF die Besorgnis ausgelöst, daß die Staaten ihre Autorität wieder geltend machen werden, um die Ressourcen in die Bekämpfung der Pandemie zu lenken, statt sich der „Global Governance“ zu unterwerfen.
Gegen diese potentielle Erneuerung souveränen Handelns zum Schutz von Menschenleben hat die Davoser Kabale unter der Leitung von Prinz Charles, Schwab, dem ehemaligen Gouverneur der Bank von England Mark Carney, Sir Michael Bloomberg und BlackRock-Chef Larry Fink ein umfangreiches Netzwerk von Chefs mächtiger privater Finanz- und Unternehmenskartelle für ihre Ziele organisiert. Sie sind sich einig in einer von oben diktierten Politik der Kürzung von Krediten an Unternehmen und Betriebe mit einem zu großen „Kohlenstoff-Fußabdruck“, während die Macht der Zentralbanken zur Kreditschöpfung genutzt werden soll, um eine Flut von Liquidität zu erzeugen, die den Übergang zu einer „grünen“ Wirtschaft finanziert.
Dabei prahlen sie mit den Chancen durch Zusagen von 30 Billionen Dollar Kapital für diese Transformation, aber es fällt auf, daß ganze 0,8% dieser Mittel den Ländern Asiens und Eurasiens angeboten werden. Diese Länder setzen weiter auf die Verbesserung der Infrastruktur, insbesondere bei Energie, Verkehr und Chemie (z.B. Düngemittel), um das Leben ihrer Bürger zu verbessern, und das ist in der von den Davoser Oligarchen vorgesehenen schrecklichen Zukunftsvision nicht akzeptabel.
Der Widerstand gegen den Davoser „Neustart“ zeigte sich in den Reden des chinesischen Präsidenten Xi Jinping und des russischen Präsidenten Putin, die beide davor warnten, daß die wachsende wirtschaftliche Ungleichheit eine größere Gefahr für die Menschheit darstellt als die Bedrohungen durch den Klimawandel. Xi erklärte zwar, daß China effektive Maßnahmen gegen Umweltverschmutzung ergreift, bestand aber darauf, daß die Lösung der Krise Fortschritte in Wissenschaft und Technik erfordert, insbesondere beim Infrastrukturaufbau in den ehemaligen Kolonialstaaten, wobei er angesichts der Pandemie moderne Gesundheitssysteme als Priorität nannte. China will seinen zukünftigen Energiebedarf nicht durch die Rückkehr zu feudalen „nachhaltigen“ Anlagen wie ineffiziente Wind- und Solartechnologie decken, sondern durch saubere Kohlekraftwerke und Kernkraftwerke, einschließlich der Kernfusion, die in naher Zukunft fast 100% des chinesischen Energiebedarfs decken sollen. Xi betonte, um die Bedürfnisse der wachsenden Bevölkerung in den Entwicklungsländern zu befriedigen, sei ein multilateraler Ansatz erforderlich. Das bedeutet, der Versuch, arme Länder finanziell zu erpressen, damit sie sich der Austerität der von Davos geforderten „nachhaltigen Zukunft“ unterwerfen, ist inakzeptabel.
Putin wurde noch deutlicher in seiner Warnung vor der Gefahr von Krieg, wenn es keine echte wirtschaftliche Entwicklung gibt: „Es besteht die Möglichkeit, daß wir mit einem gewaltigen Zusammenbruch der globalen Entwicklung konfrontiert werden, der mit einem Krieg aller gegen alle einhergeht, sowie dem Versuch, Widersprüche durch interne und externe Feindbilder und die Zerstörung nicht nur traditioneller Werte..., sondern auch grundlegender Freiheiten zu bewältigen.“
Damit prangerte er die Maßnahmen an, mit denen „Big Tech“ in einigen Ländern die freie Meinungsäußerung und freie Presse unterdrückt – eine offensichtliche Anspielung auf die Zensur in den USA –, während dieselben Plattformen in anderen Ländern für Regimewechsel eingesetzt werden, wie bei der Unterstützung von Nawalnys Oppositionskräften in Rußland. Putin prangerte auch den enormen Transfer von Reichtum an die reichsten 1% der Bevölkerung an, eine offensichtliche Anspielung auf die Finanzpolitik im transatlantischen Raum, wo die Zentralbanken den Spekulanten praktisch kostenloses Geld liefern, damit diese von den daraus gebildeten Spekulationsblasen profitieren, während sie der Realwirtschaft erdrückende Schulden und der großen Mehrheit der Bevölkerung Armut aufbürden.
Angesichts von Xis und Putins Einsatz für Regierungen, die souveräne Interessen ihrer Nationen durch multilateralen Dialog verfolgen, ist es keine Überraschung, daß die Eliten von Davos gegen beide Regimewechsel-Operationen finanziell und logistisch unterstützen, um ihre utopischen Pläne für eine Weltordnung globaler Konzerninteressen zu verteidigen.
Das sind dieselben Konzerninteressen, die hinter Donald Trumps Sturz und den Vorstößen zur Zerschlagung seiner Bewegung stehen. Die Vorstellung eines starken, souveränen Amerika, das sich wissenschaftlich-technischer Entwicklung verschreibt – wie dies in Trumps Bekenntnis zu einem Weltraumprogramm im Kennedy-Stil und zu einer Zukunft mit Kernenergie zum Ausdruck kommt – und dabei ein kooperatives Bündnis mit Rußland und China eingeht, ist die große Angst seiner Feinde und ihr Motiv für die verlogenen Kampagnen, mit denen sie dieses Potential zerschlagen wollen. Eine Allianz von vier Mächten – USA, Rußland, China und Indien –, wie sie der amerikanische Ökonom und Staatsmann Lyndon LaRouche vorgeschlagen hat, ist notwendig, um dieses Potential zu verwirklichen. Sie kann genug wirtschaftliche und militärische Macht mobilisieren, um das moderne Britische Empire zu besiegen, einschließlich der City, der Wall Street und des Silicon Valley als führenden Kräften hinter dem Great Reset von Davos.
Das wirft in den Köpfen der malthusianischen Oligarchen die Frage auf, ob Biden in der Lage sein wird, in den Amerikanern den Wunsch nach wirtschaftlichem Wachstum, den Trumps Schritte in diese Richtung geweckt haben, zu ersticken. Es ist unwahrscheinlich, daß die Bevölkerung eine weitere Senkung des Lebensstandards für die Davoser Forderung nach einer „nachhaltigen Zukunft“ hinnehmen wird. Die meisten Amerikaner haben immer noch die optimistische Einstellung, daß der Schlüssel zu künftigem Wohlstand im wissenschaftlich-technischen Fortschritt liegt, der in der Produktion praktisch angewandt wird, und sie werden Austerität zur Bereicherung einiger weniger, die sich ohnehin schon im Reichtum suhlen, ablehnen, wenn es eine sichtbare Alternative gibt.
Um diesen Menschen die richtige Orientierung zu bieten, veröffentlicht die LaRouche-Bewegung in Kürze ein Weißbuch, das die Absichten der Oligarchen von Davos, die Weltbevölkerung zu reduzieren, entlarvt. Es wird von Executive Intelligence Review und dem Schiller-Institut herausgegeben, mit zahlreichen Tabellen und Grafiken zu den mörderischen Folgen einer Reduzierung der Energieflußdichte in der weltweiten Stromerzeugung sowie mit einem Rückblick auf die Geschichte der Malthusianer und ihre Kampagnen für Bevölkerungsreduktion. Lyndon LaRouche organisierte mehr als 50 Jahre lang Widerstand gegen die Pläne des Britischen Empire, die wirtschaftliche Entwicklung zu ersticken und den wissenschaftlichen Fortschritt rückgängig zu machen. Als Führungspersönlichkeit in diesem weltweiten Kampf, in dem er diese bösartigen, menschenfeindlichen Operationen aufdeckte und gleichzeitig Dutzende konkrete Pläne für regionale und multikontinentale Entwicklungsprojekte erarbeitete, wurde er von denselben Kräften ins Visier genommen, die später den „Regimewechsel“ gegen Präsident Trump betrieben, wurde verleumdet und sogar zu Unrecht inhaftiert.
Der neue Bericht ergänzt den früheren Bericht der LaRouche-Bewegung über den „LaRouche-Plan zur Wiederbelebung der Wirtschaft“.1 Zusammen liefern die beiden Berichte allen in den USA, die sich für die Wiederherstellung der Produktivkraft der US-Wirtschaft einsetzen, eine Blaupause für die Zukunft. Damit können die USA sich mit führenden Kräften anderer souveräner Nationalstaaten zusammenschließen, um die mörderischen Absichten des Davoser Establishments zu zerschlagen, und ein Neues Paradigma schaffen, in dem die Kräfte, die mit massenmörderischen, satanischen Impulsen ihre bankrotte, kollabierende Weltordnung verteidigen wollen, von einer multilateralen Anstrengung für die gemeinsamen Ziele der Menschheit besiegt werden.
Anmerkung
1. Deutsche Fassung: „1,5 Milliarden neue, produktive Arbeitsplätze – Deutschlands Rolle beim Aufbau der Weltwirtschaft“, s. https://www.bueso.de/deutschlands-rolle-beim-aufbau-weltwirtschaft