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Neue Solidarität
Nr. 13-14, 26. März 2026

Forum „Sare for President“ versammelt unabhängige Kandidaten

E.I.R. Nachrichten, 10.3. 2026 (EIRNS) – Am 9. März veranstaltete „Diane Sare for President“, das Wahlkomitee der unabhängigen US-Präsidentschaftskandidatin Diane Sare, ein Online-Forum mit politischen Kandidaten, die unabhängig von den beiden großen Parteien, Republikaner und Demokraten, antreten. Das Forum soll einen Aktionsrahmen dafür schaffen, Amerika aus dem Griff der Kriegspolitik zu befreien, die durch den Angriff von Trump und Netanjahu auf den Iran die Welt in den strategischen und wirtschaftlichen Zusammenbruch treibt und die Gefahr eines Atomkrieges erhöht. Mehr als tausend Menschen verfolgten die Veranstaltung live auf verschiedenen Plattformen, 15 Stunden später lag die Zahl der Aufrufe über 5000. Der bekannte Talkshow-Moderator Garland Nixon moderierte die Veranstaltung.

Jose Vega, der im 15. Kongreßwahlkreis von New York in der Bronx gegen den amtierenden Abgeordneten Ritchie Torres für den US-Kongreß kandidiert, identifizierte mehrere Themen, die auch viele andere Redner ansprachen: „Wie Friedrich Schiller sagte: Ein großes Übel bewirkt ein noch größeres Gutes.“ Das sei die Bedeutung unserer Kandidaturen: „Es gibt nie einen falschen Zeitpunkt, um die Wahrheit zu sagen.“

Zu dieser Wahrheit gehört: „Die Situation könnte über Nacht eskalieren.“ Josephine Guilbeau, ehemalige langjährige Analystin der US-Armee und Cybersicherheitsexpertin für das US Cyber Command (USCYBERCOM) und die Cyber National Mission Force, hat 2025 Israels Völkermord an den Palästinensern vehement kritisiert. Sie sagte, sie habe das Thema Atomkrieg bisher nicht ansprechen wollen, um nicht als „Panikmacherin“ zu gelten, aber jetzt sehe sie sich gezwungen, es klar auszusprechen: „Wir nähern uns der Möglichkeit eines Atomkrieges.“

Brian McGinnis ein ehemaliger Marineinfanterist, der auf der Liste der Grünen Partei von Nord-Carolina für den US-Senat kandidiert, lebt selbst den Mut vor, die Kriegspartei öffentlich anzuprangern. In einer Anhörung des Senatsunterausschusses für Streitkräfte verurteilte McGinnis letzte Woche die Komplizenschaft der USA beim Völkermord Israels in Gaza. Als die Kongreßpolizei ihn aus der Anhörung zog, packte ihn der republikanische Senator Tim Sheehy brutal, um ihn mit Gewalt aus dem Raum zu drängen, und brach ihm dabei den Arm. McGinnis‘ Teilnahme am Sare-Forum war sein erster öffentlicher Auftritt seit seiner Entlassung aus dem Krankenhaus.

McGinnis‘ Mitstreiter in Nord-Carolina, Oberstleutnant a.D. Anthony Aguilar, Kandidat der Grünen für den Kongreß im 13. Bezirk, ist seit seinem Rücktritt von einer Position in der – alles andere als humanitären – Gaza Humanitarian Foundation (GHF) Mitte 2025 ein großer Dorn im Auge der Kriegspartei. Er lieferte vernichtende Augenzeugenberichte darüber, wie die GHF zusammen mit dem israelischen Militär Lebensmittel-Verteilungsstellen in Schlachtfelder verwandelte. In dem Forum machte er deutlich, daß er den Krieg gegen den Iran als weiteren Beweis dafür ansieht, daß die USA für israelische und nicht für US-Interessen kämpfen.

Aguilar und Guilbeau waren letzten Sommer aus einer Anhörung des US-Senats geworfen worden, als sie gegen den Völkermord protestierten. Vega, der solche Interventionen in den letzten vier Jahren zu seinem Markenzeichen als Aktivist gemacht hat, betonte, wie notwendig solche Bürgerinterventionen seien.

Keaton Weiss, Co-Moderator der Sendung Due Dissidence, merkte an: „Egal, wen man wählt, man bekommt Epstein.“ Daher sei es wichtig, daß es Kandidaten mit Gewissen gibt wie die, die an dem Forum teilnehmen. Er wies darauf hin, daß Jose Vega zwar bei politischen Veranstaltungen lautstark und entschlossen interveniert, sich aber immer leidenschaftlich für Dialog statt Gewalt einsetzt. Das Thema gewaltfreie direkte Aktion war ein durchgängiger Schwerpunkt des Abends.

Diane Sare betonte in ihren abschließenden Bemerkungen zwei Punkte. Erstens wäre es „ein schrecklicher Fehler, zu glauben, man wüßte immer, welche Wirkung das eigene Handeln hat“. Die Nachrichtenmedien und auch die sozialen Medien vermittelten ein so verzerrtes Bild der Wirklichkeit, daß jeder verloren sei, der glaubt, dort die Auswirkungen seines Handelns sehen zu können.

Als Beispiel führte sie den Bericht einer unabhängigen Kandidatin im Wahlbezirk der bekannten ehemaligen Trump-Anhängerin Marjorie Taylor Greene in Georgia an. Als Donald Trump kürzlich in diesem stark von seiner MAGA-Bewegung geprägten Bezirk Wahlkampf machte, kamen laut dieser Aktivistin nur hundert Menschen, um ihn in einer Fabrik zu hören, in einem Café sogar nur 40. Niemand habe darüber berichtet, aber dies zeige die klaffende Lücke zwischen der von den Medien vorgegaukelten Wahrnehmung und der Wirklichkeit. „Das ist die Lücke, die Kandidaturen der Opposition bei der Kongreßwahl so wichtig macht. Wenn man die Wahrheit sagt, befreit das andere, ebenfalls die Wahrheit zu sagen.“

Sares zweiter Punkt: Man müsse „leidenschaftlich gegen das Böse kämpfen“, aber auch wissen, was zu tun ist, wenn dessen Macht bröckelt. Sie erläuterte dazu die Maßnahmen für wirtschaftliche Erholung, die sie in über 35 Jahren enger Zusammenarbeit mit dem US-Ökonomen und Staatsmann Lyndon LaRouche gelernt hat. Im Mittelpunkt stehe dabei, durch eine neue Glass-Steagall-Bankentrennung und eine Verwandlung der Federal Reserve in eine Hamiltonische Nationalbank produktive Kredite zu generieren und große Wasser-, Verkehrs- und Energieprojekte in Angriff zu nehmen, um das Land wieder aufzubauen und mit ähnlichen Programmen in aller Welt zusammenzuarbeiten.

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