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Neue Solidarität
Nr. 35-36, 27. August 2026

Die Jugendbewegung des Schiller-Instituts
beschreitet weltweit neue Wege

Von Daniel Burke

Die Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, betont seit mehreren Jahren, welche entscheidende Rolle eine internationale Jugendbewegung spielen kann - und vielleicht sogar muß -, die in vielen Ländern für ein gemeinsames Ziel eintritt: eine gerechte, neue internationale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur. Wenn eine solche Jugendbewegung erfolgreich dazu beitragen wird, ein neues Paradigma für die Menschheit anzustoßen, dann muß die jüngste Online-Jugendkonferenz des Schiller-Instituts vom 18. Juli sicherlich als entscheidender Wendepunkt in diesem Prozeß angesehen werden.

Die Konferenz belegt das anhaltende Wachstum eines Prozesses, der aus unregelmäßigen Dialogrunden über die wegweisende Präsenzkonferenz in Paris im November 2025 zu einem ernsthaften Austausch junger Menschen herangewachsen ist, die sich dem Aufbau einer Bewegung in Zusammenarbeit mit führenden Persönlichkeiten der Welt verschrieben haben. So nahmen sowohl an der Online-Konferenz im Dezember 2025 als auch nun an der Konferenz im Juli 2026 mehr als hundert junge Menschen teil (am 18. Juli waren es mehr als 150), die jeweils mindestens 33 Länder vertraten. An beiden Konferenzen nahmen hochrangige Staatsmänner und -frauen teil, darunter Ihre Exzellenz Dr. Naledi Pandor, ehemalige südafrikanische Außenministerin (2019-24) und heute Vorsitzende des Kuratoriums der Nelson-Mandela-Stiftung und Kanzlerin der Nelson-Mandela-Universität, die es sich nicht nehmen ließ, am internationalen Nelson-Mandela-Tag am 18. Juli (Mandelas Geburtstag) an unserer Konferenz mitzuwirken.

Unter anderem waren folgende Länder vertreten: aus Europa Albanien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Serbien und Rumänien, aus Afrika Burkina Faso, Burundi, Guinea, Kamerun, Kenia, Liberia, Niger, Nigeria, Sudan, Tunesien, Südafrika und Uganda, aus Asien Indien und der Jemen sowie aus Amerika Brasilien, Ecuador, Honduras, Kanada, Kolumbien, Mexiko, Nicaragua, Peru, Venezuela und die Vereinigten Staaten. Viele Teilnehmer sind seit Jahren engagierte Aktivisten.

Die Konferenz zeigte auch die Fortschritte in Regionen und Ländern, in denen es vor 2025 keine Aktivitäten der Jugendbewegung gab. Dazu gehören Uganda, wo sich mehr als 30 Studierende versammelten - organisiert von einer Gruppe von vier führenden jungen Wissenschaftlern -, und Brasilien, wo eine Gruppe junger Leute von einem jungen Lehrer und führenden Mitgliedern des Schiller-Instituts mobilisiert wurde, um live teilzunehmen. Eine afrikanische Studentenorganisation an einer bedeutenden landwirtschaftlichen Universität in Europa nahm bereits zum vierten Mal in Folge an der Konferenz teil, nachdem sie zwei Delegationen persönlich nach Paris 2025 und Berlin 2026 entsandt hatte. In einem wichtigen Land im südlichen Afrika organisierte ein ehemaliger Diplomat, der nun als Universitätsprofessor tätig ist, die Teilnahme seiner Studenten, und betonte seine Bereitschaft, dafür zu sorgen, daß die besprochenen Initiativen verwirklicht werden. Auch eine junge Aktivistin aus den albanischen Massenprotesten nahm teil und berichtete davon.

Parallel zu diesen Fortschritten läuft der Wahlkampf von Jose Vega für den US-Kongreß im 15. Wahlbezirk im New Yorker Stadtteil Bronx - ein Leuchtfeuer mutiger politischer Führung, das den Teilnehmern der globalen Jugendbewegung ein klares Zeichen für unsere aktiven Bemühungen setzt, den derzeitigen, zum Scheitern verurteilten Kurs der USA umzukehren.

Schließlich endete die Konferenz am 18. Juli mit den bislang konkretesten und bedeutendsten gemeinsamen Initiativen:

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