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Von Diane Sare
Die unabhängige US-Präsidentschaftskandidatin Diane Sare veröffentlichte am 6. Oktober die folgende Erklärung, unter dem Titel: „Hegseths Kommando für Autonome Kriegführung ist ein Schwindel der Epstein-Klasse – Stoppt die militärische Fusion zwischen den USA und Israel durch den Militärhaushalt“.
Am 30. September hielt US-Kriegsminister Pete Hegseth ein weiteres großes Militärtreffen in Quantico in Virginia ab. In seinem wie immer viel zu engen Anzug schwadronierte er, in seinem neuen, besseren US-Militär gebe es „keine Dicken, keine Transen, keine Bärtigen, keine Spinner“ mehr, und es sei tödlicher geworden „mit einer Extraportion Testosteron“. Nach diesem steinzeitwürdigen Spektakel kam Hegseth dann zum Kern der Sache und kündigte ein neues Kommando für Autonome Kriegführung an.
„Die Lehre aus der Ukraine lautet nicht, daß ein bestimmter Drohnentyp Kriege gewinnt, sondern daß ein speziell entwickeltes System benötigt wird, das die Anpassungsfähigkeit maximiert“, sagte er den Militärspitzen. „Wir werden Beschaffung und Operationen in großem Maßstab miteinander verschmelzen und es dann Kriegern, Ingenieuren und Unternehmern ermöglichen zu lernen, sich anzupassen und in ihrem Bereich und bei ihrer Mission schnell neue Ansätze zu entwickeln.“
Das Kommando soll am 1. Oktober 2027 einsatzbereit sein.
Die „autonome Kriegsführung“ birgt zahlreiche Gefahren, die jedem Amerikaner große Sorge bereiten sollten. Beispielsweise hätten in diesem Frühjahr im Zusammenhang mit dem Krieg gegen den Iran US-Streitkräfte beinahe ein chinesisches Frachtschiff geentert, nachdem ein Analyst einen KI-Chatbot verwendet hatte und der fälschlicherweise zu dem Schluß gelangt war, dieses Schiff transportiere Komponenten für Atomwaffen. Glücklicherweise überprüften besonnenere Köpfe die Geheimdienstinformationen, bevor ein Angriff und eine feindliche Enterung des Schiffes eingeleitet wurden, und stellten fest, daß sie falsch waren.
Menschen aus Entscheidungspositionen zu entfernen, kann in einem Atomkrieg enden. Das ist ganz offensichtlich das erste große Problem bei diesem Programm und der Hauptgrund, warum ich es als Präsidentin der Vereinigten Staaten beenden werde.
Tatsächlich geht es bei diesem Programm aber nicht in erster Linie um Kriegsführung; es ist ein Mittel für Milliardäre der Epstein-Klasse, sich weiter die Taschen zu füllen – über die Leichen von Millionen Menschen in Südwestasien, der Ukraine, Afrika und sogar in den Vereinigten Staaten, deren Soldaten ebenfalls den höchsten Preis für diese Perversion zahlen werden.
Hegseth startete während seiner Rede eine Ovation für den „patriotischen Milliardär“ Steven Feinberg und dessen Rolle bei diesem abscheulichen Vorhaben. Feinberg, ehemals (und teilweise noch immer) Chef des Hedgefonds Cerberus Capital Management, ist heute stellvertretender Verteidigungsminister.
Laut dem Project on Government Oversight (POGO) „werfen Hunderte von Dokumenten in den kürzlich veröffentlichten Epstein-Akten ein Licht auf Verbindungen zwischen dem Sexualstraftäter und Cerberus Capital Management, einer Private-Equity-Firma, die früher vom stellvertretenden Verteidigungsminister Steve Feinberg geleitet wurde“. POGO berichtet, daß Feinbergs Name in mindestens 20 Epstein-Dokumenten auftaucht und Cerberus nicht weniger als 360 Mal erwähnt wird. Feinbergs Beziehung zu Jeffrey Epstein ist dennoch eher beiläufig, verglichen mit der engen Freundschaft und den engen Geschäftsbeziehungen Epsteins mit Handelsminister Howard Lutnick – buchstäblich Feinbergs „Komplize“ -, der sich bei einer Anhörung im Kongreß zur Epstein-Affäre mit Lügen durchmogeln durfte.
Wenn Hegseth davon spricht, „Beschaffung und Operationen zu verschmelzen“, meint er damit, die übliche Bundesaufsicht zu umgehen und direkt über Feinbergs Office of Strategic Capital (OSC) im Pentagon zu gehen, das von anderen ehemaligen Cerberus-Managern geleitet wird. Das OSC ist praktisch ein Schmiergeldfonds, der Militärunternehmen sucht, an denen er Aktienanteile erwerben kann – eine Form der „Beschaffung“ von Verteidigungsaufträgen, die nach den Vorschriften des Verteidigungsministeriums nicht zulässig ist.
Ein Grund für die „Verschmelzung“ von militärischer Beschaffung und Operationen über den OSC-Schmiergeldfonds ist, daß einem weiteren Epstein-Kunden, Peter Thiel, möglicherweise schwere Zeiten bevorstehen, weil die Befürchtung wächst, daß die KI-Blase bald platzen kann. Die irrationale Euphorie darüber, wie viel Großkonzerne für KI ausgeben würden, um ihre menschlichen Mitarbeiter zu ersetzen, ist ins Stocken geraten: Unternehmen stellen fest, daß die Umstellung auf KI manchmal teurer ist als die Beschäftigung von Personal, wie das Magazin Forbes kürzlich berichtete.
Verbindet man diese Politik nun mit Abschnitt 219 im Militärhaushalt (National Defense Authorization Act, NDAA) in der Fassung des Repräsentantenhauses (im Senat Abschnitt 1217), der eine Verschmelzung israelischer und amerikanischer Militärtechnologie fordert, so ergibt sich in der Tat ein höchst beunruhigendes Bild.
Kriegsminister Pete Hegseth und seine Bosse Stephen Feinberg und Howard Lutnick gefährden die Sicherheit und das Wohlergehen des amerikanischen Volkes und setzen die ganze Welt der Gefahr eines thermonuklearen Krieges aus. Als der Kongreßabgeordnete Thomas Massie einen Antrag auf ein Amtsenthebungsverfahren gegen Hegseth einreichte, schickte der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, die Abgeordneten in ihre Wahlkreise zurück, um eine Abstimmung über diese wichtige Angelegenheit zu verhindern.
Ich habe meine Kampagne für die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten gestartet, weil ich weiß, daß „Wir, das Volk“ nicht wollen, daß unsere konstitutionelle Republik einer Bande perverser, sadistischer, Epstein-naher Milliardäre überlassen wird. Statt dessen brauchen wir einen neuen Kurs, der viel mehr der Tradition unserer Gründerväter entspricht, die das bösartige Erbe des Britischen Empire besiegen wollten.
Vor Jahrzehnten forderte der damalige Präsidentschaftskandidat Lyndon LaRouche ein Vier-Mächte-Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten, Rußland, China und Indien als notwendige Voraussetzung für eine umfassende Neuordnung des bankrotten transatlantischen Finanzsystems. Wir sollten nicht versuchen, eine hyperinflationäre Blase von Derivatschulden zu retten, indem wir der Realwirtschaft und der Menschheit das Lebensblut entziehen.
Frühere amerikanische Staatsmänner, von Alexander Hamilton über Abraham Lincoln bis hin zu Franklin Delano Roosevelt, nutzten erfolgreich die Wirtschaftsmethoden des Amerikanischen Systems, um zu verhindern, daß hohe Schuldenlasten das Wachstum der Realwirtschaft lähmen, auf die wir alle angewiesen sind. Die Wiedereinführung der Glass-Steagall-Bankentrennung und die Ersetzung der Federal Reserve durch eine Nationalbank wären der erste Schritt. Eine Partnerschaft mit Chinas „Belt and Road“-Initiative würde einen schnellen Weg zur Erholung gewährleisten.
Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, daß die mörderischen Milliardäre der Epstein-Klasse unser Land in einen Krieg gegen eben die großen Atommächte treiben, die unsere Partner bei der endgültigen Befreiung der Menschheit aus der völkermörderischen Kolonialära sein müßten?
Anmerkung
1. „Hegseth's ,Autonomous Warfare Command' Is An Epstein-Class Rip-Off”, Website von Diane Sare, 06.10.2026.
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