|
|
Liebe Leser, die Vergangenheit von Donald Trump ist bekannt, die Gegenwart auch,
aber was ist mit der Zukunft?
Da sind Sie sicher ähnlich gespannt wie wir!
Glücklicherweise hat die Eulenspiegel-Redaktion beste Kontakte in
Hellseherkreise, die uns einen Einblick bieten können. Hier folgt ihr Bericht –
natürlich ohne Gewähr.
Hochzufrieden erwacht Donald: „Heute geht es wieder auf Reisen in MEINEM LAND!
Die Vereinigten Staaten von
Trumpamerika. Hmmm.“
Noch vor der Morgentoilette wirft er verzückt einen Blick auf die neueste
Landkarte. SEIN LAND ist jetzt umgeben von
SEINEM MEER: der Ostamerikanische Ozean (früher: Atlantik) und der Westamerikanische Ozean (früher: Pazifik).
Später beim Frühstück beginnt er seinen Tag zu planen: „Hm ja. Wo fliege ich
denn heute hin in MEINEM LAND?“
Sein Finger gleitet über die Karte: Im Osten
Bundesstaaten wie Trumpachusetts und New Donyork. Im Westen Trumpifornien.
„Nein, diesmal fliege ich in den Süden – nach Donaldexas“, ruft er aus. Und er
will sofort zum Telefon greifen,
um dem Piloten seiner Maschine Air Force
One Million Anweisung zu erteilen.
Da wird er gestört durch eine freundliche Stimme: „Guten Morgen, Mister
President! Ich bin es, Schwester Maria.
Sie müssen jetzt Ihre Medizin
einnehmen!“
„Wie – was – wer – wieso – warum?“, fragt Donald verdattert.
„Aber Mister President, das müßten Sie doch inzwischen kennen! Wie lange sind
Sie jetzt schon in unserer Klinik?
Wenn Sie die Medizin nicht nehmen, dann
hören die Halluzinationen doch nie auf.“
Seufzend richtet sich Donald auf und nimmt die Pillen.
Ja, liebe Leser, mit Wesen, die meinen, alles besser zu wissen und besser zu können, haben sich auch schon in früheren Zeiten viele Beobachter beschäftigt. Einer davon ist Wilhelm Busch; er schrieb dazu das folgende Gedicht.
Fink und Frosch
Im Apfelbaume pfeift der Fink
Sein: pinkepink!
Ein Laubfrosch klettert mühsam nach
Bis auf des Baumes Blätterdach
Und bläht sich auf und quakt: „Ja ja!
Herr Nachbar, ick bin och noch da!“
Und wie der Vogel frisch und süß
Sein Frühlingslied erklingen ließ,
Gleich muß der Frosch in rauhen Tönen
Den Schusterbaß dazwischen dröhnen.
„Juchheija heija!“ spricht der Fink.
„Fort flieg ich flink!“
Und schwingt sich in die Lüfte hoch.
„Wat!“ ruft der Frosch, „Dat kann ick och!“
Macht einen ungeschickten Satz,
Fällt auf den harten Gartenplatz,
Ist platt, wie man die Kuchen backt,
Und hat für ewig ausgequackt.
Wenn einer, der mit Mühe kaum
Geklettert ist auf einen Baum,
Schon meint, daß er ein Vogel wär,
So irrt sich der.
Ganz so schlimm wie dem größenwahnsinnigen Fröschlein wird es dem
Donald wohl nicht ergehen. Doch früher oder später dürfte auch ihm ein tiefer Fall widerfahren. Ein sehr tiefer: auf den Boden der Tatsachen!
Es grüßt
Ihr Eulenspiegel
Liebe Leserinnen und Leser, dank Ihrer freundlichen Resonanz auf unseren Aufruf zur finanziellen Unterstützung ist es uns gelungen, das Jahr finanziell zu überstehen, auch wenn wir leider im vergangenen Sommer dazu gezwungen waren, die Erscheinungsweise der Neuen Solidarität von bisher acht Seiten wöchentlich auf zwölf Seiten alle zwei Wochen umzustellen.
Ihre Hilfe zeigt uns, daß Sie unsere einzigartige Fähigkeit schätzen, strategisch zu denken und sozusagen „im Voraus“ die entscheidenden Dynamiken des Weltgeschehens zu erkennen. Freuen wir uns über die Fortschritte, die unsere Ideen gemacht haben, und freuen wir uns auf weitere Fortschritte in den kommenden Monaten!
Nutzen Sie unsere Zeitung als ein Instrument, dies zu erreichen! Helfen Sie uns, neue Leser zu finden, und empfehlen Sie unsere Zeitung weiter. Für die aktuellen Meldungen empfehlen wir als Ergänzung unsere täglich erscheinenden E.I.R. Nachrichten, die den Abonnenten per E-Mail zugestellt werden. Neukunden können sie 10 Tage lang kostenlos und unverbindlich testen, siehe https://www.eir.de/abo/dadabo/.
Man kann Abonnements auch verschenken. Manche unserer Leser haben Mehrfach-Abonnements, damit Sie die Zeitung an Interessierte weitergeben können. Und natürlich können Sie uns auch weiterhin mit Förderabonnements und Förderbeiträgen helfen.
Kontaktieren Sie uns direkt,
um eine Rechnung anzufordern (Telefon: ++49 +61173650),
oder senden Sie Ihren Beitrag per Banküberweisung an:
E.I.R. GmbH, Verwendungszweck: Unterstützung für die Neue Solidarität
Postbank Frankfurt IBAN: DE93 5001 0060 0330 0216 07
Paypal: buchhaltung@eir.de