|
|
E.I.R. Nachrichten, 2.7. 2026 – Der nigerianische Industrielle Aliko Dangote plant zwei Großprojekte in Ostafrika, darunter eine riesige Ölraffinerie in Kenia sowie einen Hafen- und Industrie-Komplex in Tansania.
Als Vorstandsvorsitzender der Dangote Industries Limited traf sich Dangote am 30. Juni mit der tansanischen Präsidentin Samia Suluhu Hassan in Daressalam. Ganz oben auf der Tagesordnung stand ein Projekt, das den Ausbau eines Tiefseehafens und eines Industriezentrums in Mtwara im äußersten Süden des Landes nahe der Grenze zu Mosambik vorsieht. Das Projekt würde eine Sonderwirtschaftszone, ein 2.000-Megawatt-Kohlekraftwerk, ein Projekt zur Herstellung von Harnstoffdünger sowie die Verkehrsinfrastruktur umfassen.
Dangote kommentierte die Gespräche wie folgt: „Wir haben Bereiche identifiziert, die für Tansania einen erheblichen Mehrwert schaffen können, und wir sind bereit, gemeinsam daran zu arbeiten, diese zu unserem beiderseitigen Nutzen zu entwickeln.“
Im Anschluß an das Treffen beauftragte Präsidentin Samia ihren Planungsminister mit der Koordinierung der Partnerschaft mit Dangote Industries.
Der Hafen von Mtwara bildet den Endpunkt des „Mtwara-Entwicklungskorridors“, eines 840 Kilometer langen Eisenbahn- und Straßenprojekts, das sich nach Osten bis zur Mbamba-Bucht am Nyasa-See erstreckt, wo ein Hafen gebaut werden soll, der als Logistikdrehscheibe für die vier Anrainerstaaten des Sees – darunter Tansania, Sambia, Mosambik und Malawi – dient. In der Region Mtwara befindet sich zudem eines der Zementwerke von Dangote Industries, und die Region ist reich an natürlichen Ressourcen wie Kohle, Eisenerz sowie Öl und Gas.
Bei seinem Treffen mit Präsidentin Samia erklärte Dangote, er hoffe auch, am Hafen von Lamu im Norden Kenias eine Ölraffinerie mit einer Kapazität von 650.000 Barrel pro Tag zu errichten, ähnlich derjenigen, die er in Nigeria im Wert von 20 Milliarden Dollar gebaut hat. Der Hafen von Lamu wird von dem chinesischen Staatsunternehmen China Communications Construction Company (CCCC) gebaut und ist Teil des Lamu-Port-South-Sudan-Äthiopien-Transport-Korridors, der sich noch in der Entwicklungsphase befindet und Autobahn-, Eisenbahn- und Energieinfrastruktur umfaßt.
Liebe Leserinnen und Leser, dank Ihrer freundlichen Resonanz auf unseren Aufruf zur finanziellen Unterstützung ist es uns gelungen, das Jahr finanziell zu überstehen, auch wenn wir leider im vergangenen Sommer dazu gezwungen waren, die Erscheinungsweise der Neuen Solidarität von bisher acht Seiten wöchentlich auf zwölf Seiten alle zwei Wochen umzustellen.
Ihre Hilfe zeigt uns, daß Sie unsere einzigartige Fähigkeit schätzen, strategisch zu denken und sozusagen „im Voraus“ die entscheidenden Dynamiken des Weltgeschehens zu erkennen.
Freuen wir uns über die Fortschritte, die unsere Ideen gemacht haben, und freuen wir uns auf weitere Fortschritte in den kommenden Monaten!
Nutzen Sie unsere Zeitung als ein Instrument, dies zu erreichen! Helfen Sie uns, neue Leser zu finden, und empfehlen Sie unsere Zeitung weiter.
Für die aktuellen Meldungen empfehlen wir
als Ergänzung unsere täglich erscheinenden E.I.R. Nachrichten, die den Abonnenten per
Neukunden können sie 10 Tage lang kostenlos und unverbindlich testen, siehe https://www.eir.de/abo/dadabo/.
Man kann Abonnements auch verschenken. Manche unserer Leser haben Mehrfach-Abonnements, damit Sie die Zeitung an Interessierte weitergeben können.
Und natürlich können Sie uns auch weiterhin mit Förderabonnements und
Förderbeiträgen helfen. Kontaktieren Sie uns direkt, um eine Rechnung
anzufordern (Telefon: +49 +61173650), oder senden Sie Ihren Beitrag
per Banküberweisung an:
E.I.R. GmbH, Verwendungszweck: Unterstützung für die Neue Solidarität
Postbank Frankfurt – IBAN: DE93 5001 0060 0330 0216 07
Paypal: buchhaltung@eir.de