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Neue Solidarität
Nr. 9-10, 26. Februar 2026

Ein Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnnetz für Afrika

© AU
Das geplante Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnnetz für Afrika

Laut der Entwicklungsbehörde der Afrika­nischen Union (AU Development Agency, AUDA, ehemals NEPAD) „wird das geplante Bahnnetz die 16 Binnenländer Afrikas mit den wichtigsten Seehäfen und Nachbarländern verbinden. Es wird die Interoperabilität der Eisenbahnen in verschiedenen Regionen herstellen, Ost-West-/Nord-Süd-Landbrücken schaffen und afrikanische Hauptstädte miteinander verbinden. Dies wird die Verbindung wichtiger Handels- und Wirtschaftszentren fördern, um das Wirtschaftswachstum und den innerafrikanischen Freihandel anzu­kurbeln und die afrikanische kontinentale Freihandelszone zu ergänzen.“ Als Hoch­geschwindigkeit definiert die AU eine Höchstgeschwindigkeit von mindestens 240 Kilometern pro Stunde.1

Bislang hat nur Marokko eine Hoch­geschwindigkeitsbahnstrecke gebaut: die Al-Boraq-Linie zwischen Casablanca und Tanger, deren Verlängerung nach Agadir und Marrakesch geplant ist; sie wurde 2018 eingeweiht.

Andere Länder haben kürzlich ihren Abschnitt des geplanten intrakontinen­talen Eisenbahnnetzes gebaut oder planen dessen Bau. Im Juli 2024 hat Tansania seinen Teil einer modernen Normalspur-Bahnstrecke fertiggestellt, die durch Burundi, Ruanda, Uganda, die Demokratische Republik Kongo und Sambia führt. Ägypten hat mit Siemens Mobility einen Vertrag über den Bau speziell entwickelter Hochgeschwindig­keitszüge (für heißes Klima und sandige Bedingungen) geschlossen, zusammen mit den Partnern Orascom Construction und The Arab Contractors. Dieses Bahnnetz wird etwa 2000 km lang sein und 60 Städte verbinden.

Äthiopien und Tunesien arbeiten an Hochgeschwindigkeits-Bahnprojekten, Südafrika befindet sich noch in der Planungsphase. Nigeria hat sein Bahnnetz mit neuen Normalspurstrecken modernisiert. Allerdings sind neue Normalspurstrecken, wie EIR 2019 hervorhob, zwar eine Verbesserung gegenüber den alten Kolonialspurstrecken, werden aber „aus Geldmangel“ nicht nach den von der AU festgelegten Standards für Hochgeschwindigkeitsbahnen gebaut. Der Bau und Unterhalt von Hochgeschwindig­keits­bahnen ist teurer als der von Normalspurbahnen, aber aus der Sicht von Lyndon LaRouches Wirtschaftstheorie – der Wirtschafts­theorie des Amerikanischen Systems – würde sich ein solches Netz angesichts der großen Entfernungen auf dem afrikanischen Kontinent auf jeden Fall amortisieren. Die Entfernung vom Kap der Guten Hoffnung nach Kairo beträgt mit der Bahn oder dem Auto mehr als 10.000 Kilometer.


Anmerkung

1. Update on the African Integrated High-Speed Railway Network,
    Website der African Union Development Agency (AUDA-NEPAD).

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