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Neue Solidarität
Nr. 46, 16. November 2017

Es ist an der Zeit, mit dem Britischen Empire zu brechen!

Briten wärmen alte Skandale auf, um unseren Weg in das Neue Paradigma aufzuhalten

Von Ramasimong Phillip Tsokolibane,
Sprecher der LaRouche-Bewegung in Südafrika

Mit einiger Belustigung verfolge ich die ganz offenen und direkten Bemühungen des Britischen Empires, in der Form einer Untersuchung des britischen Schatzamtes alte Lügengeschichten über unseren Präsidenten und seine Familie aufzuwärmen. Präsident Jacob Zumas Ex-Frau Nkosazana Dlamini-Zuma, die jetzt Kandidatin für seine Nachfolge ist, hat die Vorwürfe der Geldwäsche, die ein Mitglied des Oberhauses, Lord Peter Hain of Neath (oder ist es „Underneath“ – „von unten“) erhebt, entschieden zurückgewiesen, aber ich hätte diese Vorwürfe nicht einmal eines Dementis gewürdigt. Es sind Fake News, verbreitet von einem ehemaligen Südafrikaner mit langjährigen Verbindungen zu den „Antikorruptions“-Kampagnen, die von Organisationen aus dem Umfeld von George Soros gesteuert und finanziert werden. Wie ich erfahre habe, wurde dem Beschuldiger selbst Korruption vorgeworfen, im Zusammenhang mit einem Wahlkampf der Labour-Partei, aber der Kronanwalt, dem die Polizei der Metropole London den Fall zugeleitet hatte, weigerte sich einfach, Anklage zu erheben.

Wie zu erwarten war, plappern die Netzwerke und Laufburschen der Briten in Südafrika, die schon lange den Kopf unseres Präsidenten fordern, die Vorwürfe dieses Lords nach und verlangen eine ähnliche Untersuchung in Südafrika, damit wir nicht durch die britische Untersuchung blamiert würden. Aber wie unsere Behörden sogleich hervorgehoben haben, laufen solche Untersuchungen bereits, und – das muß ich betonen – sie haben bisher nichts gefunden, was es wert wäre, Anklage zu erheben.

Fest steht, daß das Britische Empire unseren Präsidenten haßt, weil er die Kühnheit besaß, Südafrika mit dem neu entstehenden Wirtschaftsparadigma zu verbünden, das aus dem Osten kommt, angeführt von Chinas Präsident Xi Jinping und Rußlands Präsident Wladimir Putin, mit der Gründung der BRICS-Allianz (Brasilien, Rußland, Indien, China und Südafrika) ebenso wie mit Chinas Gürtel- und Straßen-Initiative (BRI) für gewaltige, schnelle wirtschaftliche Entwicklung. Anfang des kommenden Jahres werden Präsident Zuma und Südafrika turnusmäßig den Vorsitz der BRICS übernehmen. Das ist es, was London fürchtet, und das ist es, was das korrupte britische Gerichtssystem – durch seine Marionette, Lord Hain – verzweifelt zu vereiteln sucht.

Die spezifischen Vorwürfe sind nichts neues; sie schwimmen schon seit einiger Zeit in den Kloaken der mit den Briten verbunden Zeitungen und anderer Sprachrohre herum. Lord Hain versucht nun in Koordination mit der Londoner City, ihnen eine Patina der Glaubwürdigkeit zu geben, indem die Briten selbst die Untersuchungen gegen Präsident Zuma, seine Familie und seine Verbündeten – die kuriosen, mysteriösen Gupta-Interessen – durchführen. Der Zeitpunkt von Lord Hains Schritt wurde gewählt, um maximales Chaos in den internen Wahlprozessen des Afrikanischen Nationalkongresses zu schüren, der einen Kandidaten für Präsident Zumas Nachfolge auswählt, der dabei seine Exfrau unterstützt.

Viele Südafrikaner werden leicht glauben, daß ihre Regierung enorm korrupt ist und daß Leute wie die Gupta-Brüder sich Einfluß gekauft haben, aber ich behaupte, daß die größte Korruption in unserem politischen Leben vom Britischen Empire ausgeht, das dieser komische Lord vertritt; das Empire will verhindern, daß wir uns im Interesse unseres Landes mit den BRICS und der BRI verbünden, und will uns auf seine geopolitische und wirtschaftliche Linie zwingen. Wenn unser Präsident lediglich Reichtum und Prominenz genießen wollte, wäre es für ihn das einfachste, unsere Interessen an die Briten zu verkaufen, so wie das viele unserer Politiker getan haben.

Anstatt die Behauptungen des selbstgerechten Lords eines Dementis zu würdigen, sage ich: Das Britische Empire ist nicht dazu befugt, über diese Dinge zu urteilen! Statt dessen sollte man London dafür anklagen, daß es sich unverschämt in Südafrikas souveräne politische Angelegenheiten einmischt – ähnlich wie die Briten sich durch ihren „ehemaligen“ MI-6-Agenten Christopher Steele in den US-Wahlkampf eingemischt haben und auch weiterhin in die inneren politischen Angelegenheiten der Vereinigten Staaten einmischen, indem sie den „Russiagate“-Schwindel gegen US-Präsident Donald Trump erfanden. Die politische Bewegung des früheren amerikanischen Präsidentschaftskandidaten und Ökonomen Lyndon LaRouche, die ich in Südafrika anführe, steht an erster Stelle unter denen, die diesen vom Wall-Street-Agenten und amoralischen juristischen Auftragstäter Robert Mueller angeführten Fake-News-Schwindel anprangern.

Präsident Trump hat kürzlich das von dem britischen Agenten Steele fabrizierte Dossier über ihn aufs Korn genommen, er verlangt zu wissen, wer dahinter steckt. Es ist zu hoffen, daß Präsident Zuma von dem kämpferischen amerikanischen Präsidenten etwas lernt und eine Untersuchung verlangt, für wen der „Lord von Underneath“ tatsächlich arbeitet und wie die britische Regierung direkt an diesem Schwindel beteiligt ist.

Und was noch wichtiger ist, wir sollten unsere Feinde im Empire noch mehr auf die Palme bringen, indem unser Präsident erklärt, daß Südafrikas Übertritt zum Neuen Paradigma für Frieden und Wohlstand, das die BRICS und die BRI verkörpern, irreversibel ist und weitergehen wird, egal was mit ihm oder seinem Nachfolger geschieht, einfach weil es dem wahren Willen und der Bestimmung unseres Volkes entspricht. Und wir sollten das Tempo unserer nuklearen und anderen wirtschaftlichen Entwicklungsprojekte, die Teil dieses Prozesses sind, noch erhöhen.

In ihrem verzweifelten Versuch, ungeschehen zu machen, was nicht ungeschehen zu machen ist, haben die Briten sich selbst als die wahren Urheber der Versuche der Destabilisierung unseres Landes zu erkennen gegeben – wenn auch mit Hilfe ihrer mit dem widerwärtigen George Soros verbundenen Laufburschen in den Vereinigten Staaten und in der Regierung ihrer Marionette, des afrikafeindlichen früheren Präsidenten Barack Obama. Das sollte unseren Präsidenten dazu anspornen, Maßnahmen dafür einzuleiten, daß wir uns endlich vom Empire und seinem sogenannten Commonwealth befreien, wie ich es schon seit einiger Zeit fordere. Warum sollen wir im Hornissennest bleiben, wenn die uns schon mehr als einmal gestochen haben?

Und um die Briten noch weiter in Wut zu treiben, schlage ich vor, daß Präsident Zuma eine formelle Einladung an ein weiteres ihrer Feindbilder ausspricht – Präsident Trump –, Südafrika zu besuchen, damit dieser zum einen die Probleme aufgrund der vom Empire und der City erzwungenen Unterentwicklung mit eigenen Augen sehen kann, zum anderen aber auch das Potential für die Entwicklung unserer Nation zu einem hochmodernen agroindustriellen Riesen, der Afrika in eine neue Ära von Wachstum und Wohlstand führen kann. Im Jahr 2050 werden mindestens vier von zehn Erdenbürgern in Afrika leben.

Man sollte auf die Briten oder andere Gegner niemals nach ihren Bedingungen reagieren, die sie durch Fake News und Lügen erzeugen. Erklärt den Menschen die Wahrheit hinter dem, was geschieht, und laßt sie über diese armseligen Tricksereien lachen. O, wie die Briten das hassen! Wie Herr LaRouche immer sagt: „Viel Spaß!“ – dann könnt ihr sicher sein, daß eure Feinde keinen Spaß haben.

Rasimong Phillip Tsokolibane, 23. Oktober 2017
rasimongt@hotmail.com