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In seinem Buch The Impact of Science on Society (dt: „Wissenschaft wandelt das Leben“, 1952) spricht Lord Bertrand Russell über die Bedeutung der Massenpsychologie für die Aufrechterhaltung des oligarchischen Systems:
„Die Schulpsychologen der Zukunft werden über mehrere Schulklassen verfügen, an denen sie eine Reihe von Verfahren erproben, wie man den Menschen die unverrückbare Überzeugung beibringt, daß Schnee schwarz ist. Und bald werden die ersten vergleichbaren Ergebnisse vorliegen:
1. Der Einfluß des Elternhauses ist von Übel,
2. Man erreicht wenig, wenn man den Unterricht nicht schon in einer Altersklasse unter zehn Jahren beginnt,
3. Sehr wirksam sind in Musik gesetzte Verse, die man immer wieder absingen läßt,
4. Die Ansicht ,Schnee ist weiß’ stempelt man am besten als Geschmacksverirrung morbider Überspanntheit ab.
Aber ich greife vor. Es ist Sache zukünftiger Wissenschaftler, hierfür genaue Grundsätze zu entwickeln und herauszufinden, was es pro Kopf und Nase kostet, den Kindern beizubringen, daß Schnee schwarz ist, und wieviel weniger man ausgeben kann, um sie glauben zu lassen, er sei dunkelgrau...
Die Wissenschaft von der Massenpsychologie wird zwar fleißig betrieben, aber streng auf die regierenden Klassen beschränkt werden. Den Pöbel wird man über das Verfahren, wie seine Ansichten ausgebrütet werden, im Unklaren lassen. Hat sich diese Technik eines Tages vervollkommnet, so kann jede Regierung, die die Erziehung für eine Generationsspanne in der Hand hat, ihre Untertanen gefahrlos ohne Armeen und Polizisten am Zügel führen.“
Heute spielen Bertrand Russells Schüler eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Methoden der psychologischen Manipulation, nicht zuletzt mithilfe der Sozialen Medien.
alh
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